Forum: Wissenschaft
Exoplanet Kepler-186f: Erdzwilling in lebensfreundlicher Zone entdeckt
Danielle Futselaar

Ist er die Heimat außerirdischen Lebens? Erstmals haben Astronomen einen Planeten entdeckt, der die beiden wichtigsten Voraussetzungen erfüllt: Er ist fast exakt so groß wie die Erde und umkreist seinen Heimatstern in der bewohnbaren Zone.

Seite 27 von 37
sample-d 18.04.2014, 16:20
260.

Zitat von spon-facebook-1321056097
(..) alleine wenn man sich die komplexität des universums anscchaut und am besten noch ein wenig davon versteht, muss man sich fragen, ob all das nur ein zufall ist oder ob es einen schöpfer gibt. das fragen und fragten sich viele wissenschaftler. bestes beispiel einstein.
Naja - das beste Beispiel ist Einstein wohl nicht, weil er selbst nicht an einen "persönlichen Gott" glaubte, wie es z.b. das Christentum und Judentum tun.
Dass Einstein religiös war ,wurde ihm immer wieder z.b. wegen seines "Gott würfelt nicht" - Zitats unterstellt.
Er selbst dazu:
"Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.”

Beitrag melden
Luna-lucia 18.04.2014, 16:24
261. Naturgesetze und Dimensionen

Zitat von AntiDe
Das ist reine Suggestivrhetorik. Die Naturgesetze und -Konstanten ändern sich nicht. Das haben sie jedenfalls seit vielen Milliarden Jahren nicht getan. Würden sie es tun, würden wir auf der Stelle aufhören zu existieren. Was heute gilt, gilt auch noch in 1000 Jahren (hoffentlich). Im 15. Jahrhundert waren die grundlegenden Naturgesetze noch nicht bekannt. Heute sind sie hinreichend gut verstanden (jedenfalls für alle praktischen Zwecke). Technologie ist keine Zauberei. Sie muss nach den Spielregeln der Natur spielen. Diese Spielregeln zeigen Möglichkeiten aber auch Grenzen auf.
Oki, stellen wir uns einen „gedachten“ Schattenlehrer, und einen Schattenschüler vor. Der Schattenschüler fragt seinen Schattenlehrer, wo er den her komme? Der Schattenlehrer hat seinen Schülern sein ganzes Mathematisches Wissen erklärt – endet aber mit dem Satz: „Wo immer wir herkommen – wir wissen es nicht. Unsere Welt endet nun mal bei s2 (s*s)“. Der Schattenlehrer wird seinen Schattenschülern, niemals den Stein beschreiben können, auf dem die „Schattenwesen“ wohnen. Wir kennen noch eine Höhe, können uns ein bisschen mit der Zeit auseinander setzen, ja, auch mit der Raum-Zeit-Kopplung … Dann hört es aber auch für uns auf. Und warum??? Weil wir kein „AUFNAHMEORGAN“ für höhere Dimensionen haben. Wir können noch nicht mal, wie die Wale z.B., deren Nav.System. Trotz aller Untersuchungen. Oki, wie auch immer, wir bleiben für „alles“ offen – ohne gleich zu sagen, „das gibt’s nicht … weil …“ > u.A. > Die Gravitationskonstante zählt zu den fundamentalen Größen der Natur. Ins Spiel gebracht wurde sie schon vor mehr als 300 Jahren, als der legendäre Isaac Newton sein Gravitationsgesetz präsentierte. Seit einiger Zeit aber gibt die Konstante den Physikern Rätsel auf, denn es will einfach nicht gelingen, ihren genauen Wert zu messen. Die neuesten Bemühungen werden gerade auf einem Workshop in England diskutiert.

Beitrag melden
reuanmuc 18.04.2014, 16:45
262.

Zitat von Tiananmen
Glauben Sie ernsthaft, die hätten - und wenn sie noch so fremdartig konstruiert wären - keine Entwicklungsgeschichte? Keinen Beginn mit Animismus und Totemismus, den fernen Vorfahren des Monotheismus?
Gerade wegen der Entwicklungsgeschichte wäre es äußerst unwahrscheinlich, dass die Außerirdischen dieselben Märchen erfunden hätten. Sie machen sich keine Vorstellungen, wieviele Zufälligkeiten in der menschlichen Entwicklungsgeschichte stecken, angefangen bei den Einzellern. Insofern ist der Glaube an eine göttliche Schöpfung schon fast wieder verständlich. Aber naturwissenschaftlich gibt es dafür weder eine logische Notwendigkeit, noch eine plausible Möglichkeit und erst recht kein empirisches Indiz.

Beitrag melden
schwerpunkt 18.04.2014, 17:20
263.

Zitat von spon-facebook-1321056097
die entdeckung außerirdischen lebens, würde nur den leuten den tag vermiesen, die immernoch glauben, die erde sei im zentrum des universums. alleine wenn man sich die komplexität des universums anscchaut und am besten noch ein wenig davon versteht, muss man sich fragen, ob all das nur ein zufall ist oder ob es einen schöpfer gibt. das fragen und fragten sich viele wissenschaftler. bestes beispiel einstein.
Oh, bitte nicht wieder in diese unlösbare Diskussion "Universum als Gottes Schöpfung" vs. "Gott existiert nicht" gleiten. Diese führt zu nichts, da niemand Beweise dafür oder dagegen vorlegen kann.
Weder Gott noch Nicht-Gott ist spannenderweise nicht falsifizierbar und damit steht die Fragestellung bereits im direkten Widerspruch zu wissenschaftlich-analytischen Methodik.
Die Frage nach einem Gott wäre lediglich verifizierbar, wenn diese Wesenheit sich derart darstellen würde, dass wissenschaftliche Theorien zumindest lokal direkt ausgehebelt werden würden. Aber bisher hat Gott es vermeiden diesen "brennenden Busch" irgendwo zu zeigen. Bisher hat er es auch vermieden auch nur Hinweise darauf zu hinterlassen. So gibt es bisher keine ernsthaften und belastbaren Hinweise darauf, dass es "übernatürliche Phänomene" gibt. So sehr diese manche auch herbeisehnen und daran glauben mögen.

Also wäre es im Interesse des Themas (erdähnliche Planeten mit dem Potential bewohnbar zu sein), darauf zurück zu kommen. Alles andere hat etwas von der Faszination eines Laufrades: egal wie sehr man sich (argumentativ) anstrengt, man kommt nicht vom Fleck.

Beitrag melden
r-flection 18.04.2014, 17:24
264. Korrektur

Zitat von jannu
..., dem gemeinen Tier fehlt schlicht die Intelligenz, diese Zusammenhänge zu überschauen und es folgt eben nur seinem auf Selbsterhaltung getrimmten Instinkt. Demgegenüber sollte nahezu jeder Mensch von seiner Intelligenz her in der Lage sein, sich die Prinzipien Nachhaltigkeit und zivilisierten Umgangs mit seinem Nächsten zu vergegenwärtigen - allein, es klappt eben nicht. Und das "technologische und zivilisatorische Level" verdanken wir einigen wenigen... Gehen Sie mal in die Fußgängerzone einer beliebigen Stadt und machen eine Umfrage, woran man denn erkennt, dass sich die Erde binnen eines Jahres um die Sonne dreht. Sie werden feststellen, dass der ach so aufgeklärte Mensch nicht viel mehr weiß, als seine Vorfahren im ach so finsteren Mittelalter.
Dem gemeinen Homo Sapiens fehlt in der Regel schlicht die Intelligenz, Zusammenhänge wirklich zu überschauen und er folgt eben nur seinem auf Selbsterhaltung getrimmten Instinkt. Darum läuft es im Allgemeinen auch schief. Da ist einfech nichts dran an der Aussage 'Krone der Schöpfung'. Wahrscheinlich ist jede Möhre im Gemüsebeet intelligenter, weil sie sich nicht einbildet Zusammenhänge überschauen und darauf abgestimmt handeln zu können.

Beitrag melden
vandenplas 18.04.2014, 17:24
265. der äusserste..

..Planet im Sonnensystem? Das könnte bedeuten, dass es auf diesem Planeten mehr Asteroideneinschläge gibt als auf der Erde. Wir haben ja eine Art natürliches Schutzschild durch die Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Es ist nicht auszuschliessen, dass es am Rande dieses fremden Sonnensystems ebenfalls einen Gürtel aus Asteroiden und Protoplaneten gibt, ähnlich der vermuteten Oortschen Wolke bei uns. Wenn dem so wäre, dürfte man vermutlich die Existenz von intelligentem Leben ausschliessen. Ich frage mich, ob bei der Suche nach Planeten die sich für die Entwicklung von intelligentem Leben eignen nach Systemen Ausschau gehalten werden muss, die ähnlich zu unserem, über ein natürliches Schutzschild in Form von Gasriesen wie dem Jupiter verfügen.

Beitrag melden
schwerpunkt 18.04.2014, 17:28
266.

Zitat von jacktoast
... Wie sieht es eigentlich bei den Moslems aus ? Wie würden die reagieren, wenn man außerirdisches Leben nachweisen könnte ? Weiß das jemand ?
Kein Problem damit, so lange der Mond der Welt der Außerirdischen auch zweimal im Monat Halbmond hat.

Beitrag melden
wilam 18.04.2014, 17:39
267. Parallel zur Entdeckung

und Entwicklung der Funk-Kommunikation erreichen Organisationsgrad und Ressourcenstrom einen Level, der unbegrenzte Vermehrung erlaubt. Damit sinkt die Dauer einer Zivilisation tatsächlich auf ca. 200 Jahre, so daß evtl. eintreffende Signale nur noch als Requiem zu verstehen sind.

Beitrag melden
schwerpunkt 18.04.2014, 17:43
268.

Zitat von reuanmuc
Die Wissenschaftler fragen sich das nicht wirklich, sondern nur symbolisch. Eine andere Frage ist vielmehr, warum die Schöpfungsgläubigen immer die Wissenschaftler bemühen zur Bestätigung ihres Glaubens, wo sie doch sonst immer die Wissenschaft eher ablehnen! Aber zur Not frisst der Teufel eben auch Fliegen. ...
Diese Art des "Cherry-Picking" ist sowieso bemerkenswert. Das machen Esoteriker ähnlich.
Da werden Begriffe des Wissenschaft verwendet um gewisse ... nennen wir sie "Eigenschaften" zu beschreiben. Da wird ebenfalls von Schwingungen, Resonanzen und Energie geredet für etwas was Nichts mit dem zu tun hat, wie es in der Wissenschaft verwendet wird. Das sogenannte "Chi" wird damit als "Lebensenergie" übersetzt.
Aber dann werden Apparaturen eingesetzt, die wieder auf wissenschaftlich-technischen Grundlagen basieren um dann diese "Energie" zu zeigen oder zu messen ... ganz so, als hätte das eine etwas mit dem anderen zu tun, und es würde nicht nur ein Wort/begriff für zwei völlig verschiedene ... tja, mir fehlt hier auch etwas das Wort ... "Eigenschaften".
Da wird gerade das verwendet, was einem gerade passt, nur damit es die eigenen Weltanschauung irgendwie bestätigt.
Insofern dürfen sich alle Arten der Esoterik (und da zähle ich die Religionen dazu) von der Art wie Wissenschaft zu Erkenntnis gelangt eine Scheibe abschneiden.

Man KANN sich diesen Themen auch mit wissenschaftlicher Methodik nähern ... und es bleibt weiterhin spannend. Auch für Wissenschaftler! ;-)

Beitrag melden
truthonly 18.04.2014, 18:14
269. Gag

Zitat von chuckal
und wie kommen Sie auf die Idee auf der Erde gäbe es intelligentes Leben?
Ist es noch nicht bis zu Ihnen durchgedrungen das dieser abgenudelte Hippie-gag mittlerweile als Nötigung gewertet wird?

Beitrag melden
Seite 27 von 37
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!