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Exoplaneten: Forscher spekulieren über Wasserwelten im All
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Ein neu entdecktes Planetenpaar fasziniert die Astronomen. Das Duo kreist um den Stern Kepler-62. Sie sind nur wenig größer als die Erde und könnten komplett von Wasser bedeckt sein - beste Voraussetzungen für Leben.

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Wirbelwind 18.04.2013, 21:53
1. 1200 Lichtjahre

1200 Lichtjahre. Das Licht, welches wir heute aus diesem Sonnensystem empfangen, wurde also emittiert, als hierzulande gerade tiefstes Mittelalter war.

Faszinierend. Aber ohne Warpantrieb oder dergleichen werden wir wohl nie näheres erfahren.

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chagall1985 18.04.2013, 22:00
2. Mal eine sehr interessante Frage

Zitat von sysop
Ein neu entdecktes Planetenpaar fasziniert die Astronomen. Das Duo kreist um den Stern Kepler-62. Sie sind nur wenig größer als die Erde und könnten komplett von Wasser bedeckt sein - beste Voraussetzungen für Leben.
Wie lange brächte die Enterprise D mit Warp 9,5 bis zu dem Planeten?
Ok wollen wir mal realistisch bleiben!
Wie lange bräuchte die erste Enterprise mit Warp 5 dahin?

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piiter 18.04.2013, 23:48
3. Sag niemals nie.

Zitat von sysop
Ein neu entdecktes Planetenpaar fasziniert die Astronomen. Das Duo kreist um den Stern Kepler-62. Sie sind nur wenig größer als die Erde und könnten komplett von Wasser bedeckt sein - beste Voraussetzungen für Leben.
Vor 100 Jahren war unsere Milchstraße das Universum, die größten Teleskope sahen nur Nebel statt fremde Galaxien.
Wer erdreistet sich zu sagen, diese Planeten könnten niemals direkt beobachte werden ?
Ganz im Gegenteil, technisch wären heute schon Doppelteleskope mit einer Parallaxe von mehreren AE möglich.
Damit würde man sogar Wolken auf besagten Planeten sehen.

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donrealo 19.04.2013, 07:27
4. Stimmt,

"Beamen" fällt ja leider aus, da auch durch c beschränkt

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Anindo 19.04.2013, 08:56
5. ...

Diese Nachrichten über die Planetenentdeckungen implizieren immer, dass es nur wenige Planeten gibt, die als Exo-Planet bezeichnet werden können. Wahrscheinlich gibt es aber zig Millionen Planeten alleine in der Milchstraße, auf denen gar ähnliche Verhältnisse herrschen wie auf der Erde herrschen. Die Teleskope finden nur deshalb so wenige, weil es schwierig ist, Planeten überhaupt zu finden. Die emitieren kein Licht und sind nur kleine Schatten, die ab und zu über ihre Sonnen oder Zwerge huschen.

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norwegenstudent 19.04.2013, 09:14
6.

Zitat von chagall1985
Wie lange brächte die Enterprise D mit Warp 9,5 bis zu dem Planeten? Ok wollen wir mal realistisch bleiben! Wie lange bräuchte die erste Enterprise mit Warp 5 dahin?
Die erste Enterprise (NX-01) bräuchte etwa 6 Jahre (Warp 5 = 200fache Lichtgeschwndigkeit). Vorausgesetzt natürlich, man hält nicht unterwegs an, um friedlichen Aliens in Not zu helfen oder Quantenanomalien zu studieren.
Die Enterprise D kann lediglich bis zu Warp 9,2 für längere Zeit aufrecht erhalten. Mit Warp 9 = 834fache Lichtgeschwindigkeit also etwa 1 1/2 Jahre. Einschränkungen siehe oben.
Die Voyager schafft es schneller: max Warp 9,975= ca. 1600 fache Lichtgeschwindigkeit, also ein paar Monate.

Per Wurmloch geht's noch schneller!

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Verimathrax 19.04.2013, 09:14
7.

Zitat von Wirbelwind
1200 Lichtjahre. Das Licht, welches wir heute aus diesem Sonnensystem empfangen, wurde also emittiert, als hierzulande gerade tiefstes Mittelalter war. Faszinierend. Aber ohne Warpantrieb oder dergleichen werden wir wohl nie näheres erfahren.
Doch das wäre durchaus möglich. Man kann heute schon auf der Erde mehrere optische Teleskope so zusammenschalten, dass sie eine Winkelauflösung erhalten wie ein großes Teleskop. Also: Stehen die beiden Teleskope 300 m auseinander und "verschaltet" man sie bekommt man die Winkelauflösung (nicht jedoch die Lichtstärke) eines 300m Teleskopes. Siehe Interferometrie
Man könnte jetzt beispiels 2 Teleskope in All bringen, und dort kann man RICHTIG grosse Distanzen zwischen die beiden Teleskope legen.
Rechnen wir mal ein bißchen.
Die Winkelauflösung für einen Winke, alpha) ist
sinus(alpha) = 1,22 * (lambda/D)
Hierbei ist lambda die Wellenlänge der beobachteten Strahlung und D der Durchmesser des Objektivs.
Der Planet ist 1200 Lichtjahre entfernt, das macht rund 9.460.800.000.000 km. Angenommen wir wollen den mit einer Auflösung von 1km beobachten.
Kurz an die Sinusfunktion erinnern, der Sinus dieses Winkels ist ungefähr 1*10 hoch -13.
Für die Lichtwellenlänge nehme ich mal einen mittleren Wert von 500 nm, das macht 5 * 10 hoch-10 km.

So jetzt die obige Formel nach D aufgelöst, und die Werte für lambda und sinus(alpha) eingesetzt ergibt 5770 km.
Also mit 2 Teleskopen die soweit voneinander entfernt sind, erreicht man auf 1200 Lichtjahre eine Auflösung von 1km.

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Layer_8 19.04.2013, 09:19
8. ql

Zitat von sysop
Ein neu entdecktes Planetenpaar fasziniert die Astronomen. Das Duo kreist um den Stern Kepler-62. Sie sind nur wenig größer als die Erde und könnten komplett von Wasser bedeckt sein - beste Voraussetzungen für Leben.
Vielleicht hab ich einen ausführlichere Quelle, als der hier verlinkte Abstract...

Kepler Discovers its Smallest Habitable Zone Planets - NASA Jet Propulsion Laboratory

Auf jeden Fall könnte die gegebene Situation eine prima Inspiration für SF-Geschichten sein. Tropenplanet vs. Tundraplanet im gleichen Sternensystem, an den entgegengesetzten Enden der habitablen Zone. Alles, was durch Naturgesetze nicht explizit ausgeschlossen werden kann, existiert irgendwo, irgendwann in diesem Universum, lol

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wilam 19.04.2013, 09:29
9. wenn es schon

keine Meßfehler sind, müßte auch mal der Interpretationsspielraum angegeben werden. Oder die Wahrscheinlichkeit: Z,B. "es kann Wasser sein, aber mit 10, 20...50 % ". Vieles aus der Ecke wird dann wohl zur Märchenstunde werden.

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