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Facebook: Zuckerbergs Theorem
REUTERS

Alle Facebook-Nutzer sind Teil eines gigantischen Experiments, das auf einer halbgaren Theorie des Unternehmensgründers basiert. Jetzt erklärte Zuckerberg seine Abkehr von dieser Theorie. Aber warum?

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exxtreme2 10.03.2019, 13:25
1. Aus China

... und nicht aus Europa. Aber gut, die Bevölkerung hat sich Regierungen zusammengewählt, die jegliche Innovationen mit Bürokratie im Keim ersticken. Und deshalb spielt die Musik jetzt woanders.


MfG

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Freidenker10 10.03.2019, 13:40
2.

Zitat von CW-Wert
Nach dem 11.September 2001 hat das amerikanische Pentagon Überlegungen für ein "Lifelog-Project" gestartet! In diesem Lifelog sollte über Menschen alles zufinden sein, was er macht, wo er Urlaub macht, was er gerne liest, ect.pp..... Kurzum: Man wollte alles über Jeden wissen. Ende 2003 hat man diese Überlegungen - obwohl schon ziemlich weit fortgeschritten - wieder verworfen und dieses Projekt nicht weiterverfolgt. Die Mitarbeiter waren im Januar 2004 stark verwundert, warum es auf einmal fallen gelassen wurde!?! All dies können Sie heute noch bei wired nachlesen - hier ist der Link dazu: https://www.wired.com/2004/02/pentagon-kills-lifelog-project/ Dieser Artikel endet mit der Meinung eines Mitarbeiters, der da sagt, "dass er sich ziemlich sicher ist, das dieses Projekt unter einem anderem Name fortgeführt wird"! Datum der Publikation von wired: 4. Februar 2004 Datum der Gründung von Facebook Inc.: 4. Februar 2004 Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Facebook Ein (schlauer) Schelm, wer böses dabei denkt!
Diese Verschwörungstheorien spielen doch eigentlich keine Rolle mehr, denn das gesamte Internet, egal ob soziale Netzwerke, Telefon ( läuft ja mittlerweile auch nicht mehr über Kupferkabel ), Messenger Dienste, eMail usw. usw. wird überwacht und dies durchaus mit Hilfe der Betreiber. Seit Snowden ist dies allen öffentlich bekannt. Mich nervt eher das sich diese Typen als Weltverbesserer darstellen, denn das sind sie nicht!!!

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jana45 10.03.2019, 13:56
3. Evolution

Es ist nicht so als hätte Zuckerberg (oder jemand anders) die absolute Kontrolle über eine Technologie oder soziale Entwicklung. Auch der chinesische Überwachungsstaat kann sich der Kontrolle über seine Untertanen nicht sicher sein. Wichtiger ist jedoch, dass wir alle nur Kinder unserer Zeit sind - den Diskurs nicht kontrollieren. Der Diskurs kontrolliert uns - eben auch Zuckerberg.

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gersois 10.03.2019, 14:00
4. facemash.com

Wenn man sich den Vorläufer von Facebook ansieht, erkennt man doch, dass Zuckerberg noch nie etwas mit Datenschutz am Hut hatte. Facemash hatte auch eindeutig sexistischen Hintergrund. Was er im Laufe seiner Erfolgs und heute aussagt, ist reinen Heuchelei und geschäftsbedingter Opportunismus.

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kajoter 10.03.2019, 14:02
5.

Es betrifft nicht nur Facebook, sondern insbesondere Google, das ich für wesentlich gefährlicher halte.
Bei beiden sollte man es so halten, wie man es bei einem windigen Immobilienmakler tun sollte: Nichts glauben. Daher finde ich die Empörung über den Missbrauch der für angebliche Notfälle geforderten Telefonnummer schlichtweg lächerlich. Denn: Welche echten Notfälle sollte es denn im Kontext mit Facebook geben? Wer darauf reinfällt, hat es nicht anders verdient. Aber alleine die Wissbegierde des Konzerns nach Telefonnummer, nach immer mehr Daten aus dem Leben eines jeden Nutzers muss doch stutzig machen, sollte doch allen vor Augen führen, was diesen Konzern tatsächlich antreibt.
Die totale Transparenz, wie sie von vielen Nerds propagiert wurde, wäre ein Untergangsszenario für die freie Entfaltung eines jeden Menschen und eine Eingangstür für die totale staatliche Kontrolle - wie man sie jetzt in China bewundern darf. Wenn Zuckerberg das erkennen sollte, würde er alle Aktien verkaufen und sich zurückziehen, denn für das Problem, eine Kommunikationsplattform zu betreiben und sie gleichzeitig profitabel zu gestalten, wird er kein anderes Konzept als das jetzige finden.

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kuac 10.03.2019, 14:05
6.

Zitat von CW-Wert
Nach dem 11.September 2001 hat das amerikanische Pentagon Überlegungen für ein "Lifelog-Project" gestartet! In diesem Lifelog sollte über Menschen alles zufinden sein, was er macht, wo er Urlaub macht, was er gerne liest, ect.pp..... Kurzum: Man wollte alles über Jeden wissen. Ende 2003 hat man diese Überlegungen - obwohl schon ziemlich weit fortgeschritten - wieder verworfen und dieses Projekt nicht weiterverfolgt. Die Mitarbeiter waren im Januar 2004 stark verwundert, warum es auf einmal fallen gelassen wurde!?! All dies können Sie heute noch bei wired nachlesen - hier ist der Link dazu: https://www.wired.com/2004/02/pentagon-kills-lifelog-project/ Dieser Artikel endet mit der Meinung eines Mitarbeiters, der da sagt, "dass er sich ziemlich sicher ist, das dieses Projekt unter einem anderem Name fortgeführt wird"! Datum der Publikation von wired: 4. Februar 2004 Datum der Gründung von Facebook Inc.: 4. Februar 2004 Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Facebook Ein (schlauer) Schelm, wer böses dabei denkt!
Das würde heissen, dass Zuckerberg bereits vor Gründung von FB (am 04. Feb. 2004) mit Darpa verhandelt hatte und eine diesbezügliche Vereinbarung für Zussamenarbeit getroffen hatte. Das wundert mich ein wenig, dass Darpa betreits damals bei FB ein solches Potential vorausgesehen hatte.
Ausserdem, FB ist ein Aktiengesellschaft. Sind die Shareholder damit einverstanden? Oder, werden sie alle betrogen?

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dborrmann 10.03.2019, 14:06
7. Ich nutze Threema

und habe die wichtigsten meiner Kontakte von Threema überzeugen können. WhatsApp und Facebook habe ich abgeschaltet.

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XavierBurdain 10.03.2019, 15:00
8. Witzlos

Warum die Aufregung? Die drei Platzhirsche Google (Android), Apple (OSX), Microsoft (Windows) haben genügend Backdoors in ihre Betriebssysteme verbaut. Das erlaubt allen westlichen Geheimdienstorganisationen wichtige Informationen über einen selbst ganz bequem und aus erster Hand auszuspähen. Ob PC, Smartphone oder Tablet - nichts ist sicher - ausgenommen man erfreut sich der Technik ganz ohne Internetanbindung.

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mariomeyer 10.03.2019, 15:21
9. Yo!

Dass Facebook in diesem Artikel ausgerechnet WeChat als Vorbild präsentiert wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn TenCent schert sich genauso wenig um die Privatspäre der Nutzer wie Facebook, Google, Amazon und Co. Nur sind die Motive etwas andere (man teilt grundsätzlich die Informationen mit den chinesischen Sicherheitsbehörden, nicht nur auf Anfrage). Doch sonst sehe ich da keine echten Unterschiede.

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