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Fall James Black: Ein Forscher sagte schon 1977 den Klimawandel voraus - leider arbei
Barbara Alper/ Getty Images

Fossile Großkonzerne wie Exxon wussten früh über den Klimawandel Bescheid - doch die Öffentlichkeit führten sie jahrzehntelang in die Irre. Ein Fall reicht sogar bis in die Siebzigerjahre zurück.

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mborevi 30.11.2019, 10:47
1. Die Überschrift ...

... soll wohl ein Witz sein? Wir haben schon lange vor 1975 über den CO2-Kreislauf wegen des befürchteten Klimawandels gearbeitet, z.B. am damals noch existierenden Battelle-Institut in Frankfurt und danach an der Universität Osnabrück bei Helmut Lieth. Viele Kollegen im Ausland haben gleichzeitig das Problem aufgegriffen. Bekannt war der vermutete Einfluss des CO2 auf das Klima schon im 19. Jahrhundert.

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matthias111 30.11.2019, 10:50
2. jeden Tag den die Leugner Massnahmen verhindern

machen die Ölkonzerne weiter Profit, soweit so normal.
Was nicht normal ist, ist dass viele Menschen zu Autojunkies geworden sind, und diese Lügen gerne glauben und verbreiten. Dass ihnen die Schöpfung und ihre Kinder und Enkel völlig egal sind, Hauptsache man kann zum Einkaufszentrum fahren und sich ungesundes und unnützes Zeugs kaufen.
Schwer nicht zum Misanthropen zu werden, ehrlich jetzt.

Ich habe ein Biolehrbuch von Ende der 80er, da wird der Klimawandel ziemlich genau berechnet und beschrieben, auch mit der Einschränkung dass man wegen der vielen Rückkopplungseffekte keine wirklich exakte Voraussage machen kann.

Allen die das die letzten 30-40 Jahre verleugnet haben, wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt in ihrer ganz persönlichen Hölle.

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vercingetorix1 30.11.2019, 10:50
3. Einer der Ersten,

der statt einer neuen Eiszeit eine Warmzeit prognostizierte, war Hoimar von Ditfurth in seiner Sendung im ZDF (1969/70): Wir und der Kosmos.
Seit der Zeit beobachte ich das Wetter, und seit der Zeit kamen in immer kürzeren Abständen heiße und vor allem trockene Sommer: 1975, 2003, 2018 usw..
Das Erlahmen des Golfstroms, das Abschmelzen der Pole usw war damals schon ein Thema und ich behandelte es schon 1990 im Unterricht.
Naiverweise gingen die "Wissenschaftler" und "Klimaexperten" von linearen Anstiegen von 0,1 Grad pro Dekade aus, obwohl sie wussten bzw wissen mussten, dass dies ein exponentieller, sich beschleunigender Prozess ist. Jetzt tun alle so überrascht. Das ist pure Volksverdummung.
Noch schlimmer sind die Grünen, die mit albernen, kindischen und meist völlig ahnungslosen Vorschlägen kommen, das ist so, als wolle man mit einer Nuss auf den Schienen einen ICE anhalten.
Den Grünen geht es wie allen anderen Parteien nur um kurzfristige Stimmengewinne. Da betätigen sie sich als Rattenfänger.
Wenn es so weitergeht, können wir ab 2050 die Höchsttemperaturen an den Jahreszahlen ablesen...
Da ist es dann egal, wer regiert.

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bigroyaleddi 30.11.2019, 10:51
4. Erschreckend ist das nicht mehr

aber bezeichnend für das Funktionieren des Kapitalismus. Statt etwas gegen die Erderwärmung zu tun, PR-Millionen rausschmeissen und die Menschheit hinters Licht führen. Ganz typisch für die Mentalität "nach mir die Sintflut".

Da wird die Menschheit besch....n und tatsächliche Gefahren negiert oder kleingeredet. Genauso wie diese Schmachtbacken von der AgD.

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dirk.resuehr 30.11.2019, 10:52
5. Die Grundlagen

Sind wohl noch älter und waren sehr bekannt, sie stammen vom Club of Rome, 1968 gegründet, berühmt geworden mit den"Grenzen des Wachstums" und den damit verbundenen Problemen. Das ist also so aktuell und neu nicht, nur - auf die hat auch keiner gehört. Es ging immer weiter, immer länger und die neue Gesellschaft gab es nicht - bis heute und es ist sehr wohl zu befürchten, dass sie sich nur verbal ändert. Wer bitte findet denn im Verzicht seine Erfüllung außer Diogenes? Das erfordert eine weltweite Katastrophe, derzeit ist keine Regierung bereit, eine schnelle Lösung zu promoten, weil das derart viele andere Probleme schafft, dass diese nicht mehr zu bewältigen sind, Auch die Forderungen der Jugend sind höchst naiv. Wofür demonstrieren sie, wenn ihre Eltern dank des Klimawandes ihre Jobs verlieren und die Kinder nicht mehr ernährt werden können, nicht zur Schule oder Uni zu können, weil die Mittel fehlen??? Da ist viel dummes Zeug unterwegs. Schade, dass das vernetzte Denken nicht mehr en vogue ist.

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Anna-Lena19 30.11.2019, 10:52
6. Traurig, aber wahr...

Und trotz all dieser Erkenntnisse gibt es auch heute noch genügend Menschen (Mitglieder von Bürgerinitiativen, die gegen Windkraft klagen), die Fortschritten in Sachen Klima im Wege (wie Exxon seit Jahrzehnten) stehen. Ich hoffe, die Menschen, die auch heute noch wie Exxon damals Unwahrheiten (in diesem Fall über die Windkraft) verbreiten, werden sich auch irgendwann dafür verantworten müssen.

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Peter Meyer01 30.11.2019, 10:56
7. A posteriori Gewissensberuhigung fürs Publikum

Schön, dass es weiterhin die Kampagne "wir sind nicht schuld, die Ölkonzerne waren es" gibt. So kann man sich selbst und den geneigten Leser beruhigen, dass man selbst so weiter machen kann wie bisher, wenn man halt nur Ölkonzerne (also andere, man selbst ist nicht betroffen) verbietet, oder die irgendwie 'für den Schaden bezahlen läßt'. Wie auch immer das funktionieren sollte. Wir wollen ja nicht, dass niemand mehr den Spiegel kauft, wenn da die harte Wahrheit drinsteht von wegen das Leben so vieler Menschen generell verursacht das alles und eigentlich müssten wir alle wie die Mönche leben oder ähnliches.

Zitate Wikipedia, 'Forschungsgeschichte des Klimawandels': "Jean Baptiste Joseph Fourier (1768–1830) erklärte im Jahr 1824 den atmosphärischen Treibhauseffekt"; "Dass eine anthropogene CO2-Anreicherung in der Atmosphäre die aktuelle Erdtemperatur weiter erhöhen könne, erwähnte Arrhenius ... Erst in einer 1908 erschienenen Publikation diskutierte er dies detailliert. Für die Klimasensitivität ermittelte er 5 bis 6 °C. ... Er verstand aber auch, dass eine dauerhafte Nutzung fossiler Brennstoffe aufgrund der damit verbundenen globalen Erwärmung langfristig zu Problemen führen würde."

Und das nette an Wissenschaft ist ja, dass sie ihre Argumente, Belege und Berechnungen für jeden nachprüfbar vorzeigt. Man muss also nicht einfach dem oder jenem "glauben". Ähnlich wie bei den Tabakkonzernen können sich diejenigen, die die Logik verschmähten und sich lieber von "aber da ist nun Menthol drin" beruhigen ließen, nun im Nachhinein kaum die Hände in Unschuld waschen inwiefern die Konzerne ja alles manipuliert hatten und man es nicht mal hatte wissen können.

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jigger1 30.11.2019, 10:57
8. ...und es wäre Recht so!

Denn damit hätten die Fossilkonzerne erhebliches Leid über die Menschheit gebracht und unser Überleben als Spezies akut gefährdet.

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eedbak 30.11.2019, 11:01
9. Selbstverständlich ist der Klimawandel durch uns Menschen verursacht!

"Lediglich 20 Firmen sind nach einer aktuellen Analyse für ein Drittel des CO2-Anstiegs in der Erdatmosphäre verantwortlich, darunter die vier genannten."
Dieser Artikel ist in der Tat sehr interessant.
Was mich beim vorzitierten "Ergebnis" der "aktuellen Analyse" jedoch nervt: Nein, nicht 20 Firmen sind für 1/3 des CO2-Anstiegs „verantwortlich", sondern aktuell 7,7 Mrd. menschliche und viele Mrd. andere Erdbewohner, die selbst oder ihre Lebensweise CO2 emmitieren, sowie viele Naturereignisse, die CO2 emmitieren, sind für 100 % des aktuellen CO2-Ausstoßes verantwortlich!
Diese populistisch irreführenden Vereinfachungen, damit die eigenen Feindbilder, die man im Kopf hat, ja nicht ins Wanken kommen …
Wäre ja auch zu blöd, wenn man sich aus seinen wohlfeil eingerichteten Komfort-Weltbild-Zonen denkend herausbewegen müßte ...

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