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Familien-Statistiken: Hier ist Deutschland Kinderland
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speedygonzalesontour 14.08.2015, 11:17
1.

In Cloppenburg ist die Geburtenrate verzerrt, weil dort viele dieser sogenannten russlanddeutschen Pfingstler-Christen leben, die teilweise mehr als 10 Kinder haben. Fast 70% der Kinder in der Stadt Cloppenburg haben einen Migrationshintergrund.

Ansonsten deutet sich nun immer stärker ein seit Jahren zu beobachtender Trend an, und zwar, dass dort wo viele selbstbewusste und damit auch berufstätige Frauen (also im Osten) leben, auch viele Kinder geboren werden. Genau so wie in Skandinavien oder Frankreich.

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caro1234 14.08.2015, 11:17
2.

und man sollte auch den Respekt vor den kinderlosen Singles nicht verlieren, denn sie finanziern durch ihre wesentlicheren Steuern, Einzelversichtendasein bei Krankenkassen und Rentenversicherung alll den solzialen Schnickschnack der Kinderhaben belohnt, Steuerbevorzugung, SV: ein Beitrag unendlich viele Begünstigte etc ...

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Spiegelleserin57 14.08.2015, 11:19
3.

diese Erscheinungen sind klar! Wer Angst um seinen Job hat kann sich Auszeiten nicht leisten. Wo noch das Familiengefüge funktioniert kann man auch Kinder bekommen. Langsam verstehen auch die Frauen im Westen dass Frau eben arbeiten muss: um ihre Rente zu sichern und selbständig zu sein, auf Ehe ist kein Verlass mehr.

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Brutella 14.08.2015, 11:20
4.

Solange unser Sozialstaat das Aufziehen von Kindern von dem Rentensystem abkoppelt, ist es niemand zu verdenken, dass er sich einen Dreck darum kümmert wer später die Rente für ihn zahlt. Daher gibt es nur eine Lösung für das Problem der fehlenden Rentenzahlern: Die Rente muss sich zumindest teilweise danach richten wieviel die eigenen Kinder später einzahlen. Dann können die ohne Kinder selber sehen wer sie später aushält; denn nichts anderes ist ein Umverteilungsrentensystem. Aber so ein Ansatz wird sich bei uns nur schwerlich durchsetzen. Zu sehr ist man bei uns vom allumfassenden Solidaritätsgedanken benebelt. Dass letztendlich jeder Solidarität vom Anderen fordert, aber für sich selbst immer nur (Lifestyle) Ausreden hat wenn es darum geht selber was beizutragen, ist eben Teil dieses verlogenen Systems wo im Ende jeder den anderen nach Kräften ausnimmt. Daher sollte dieses unsägliche Solidaritätssystem kräftig reduziert werden. Nur so kann man die im Kern notwendige Solidarität in der Bevölkerung beibehalten.

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diplkomp 14.08.2015, 11:22
5.

Die Politik müsste endlich damit aufhören, die Ehe zu fördern und stattdessen Eltern fördern, egal ob verheiratet, getrennt, zusammenlebend. Der Staat hat keinen Mehrwert durch kinderlose Eheleute.

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Frua 14.08.2015, 11:26
6.

"Beruf und Familie lassen sich oft nur schwer vereinbaren."

Was für ein jammernder Quatsch. Seitdem es Menschen gibt, habe die es geschafft Beruf und Familie zu vereinbaren. Nur heute, wo es so viele wunderbare Helferlein in den Haushalten gibt, schaffen die es nicht.

Ich gehe von einer kollektiven Verblödung der Menschen im fruchtbaren Alter aus, die sich deshalb möglichst nicht vermehren sollten. Blödian trifft Deppin: was da raus kommt, weiss jeder. Auch wenn es nicht pc-like ist.

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BettyB. 14.08.2015, 11:29
7.

Warum ist die Geburtenrate so wichtig in Zeiten ständig wachsender Weltbevölkerung? Will man das Gesamtbruttosozialprodukt halten, obwohl jenes pro Kopf wohl viel aussagekräftiger wäre, denn nicht nur die Luxemburger brauchen sich bezüglich ihres Wohlstandes ja wirklich nicht zu "verstecken"?

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sachse78 14.08.2015, 11:31
8. Caro 1234

Sie Arme sollte wissen, dass Kinder wesentlich teurer sind, als das bissl Schnickschnack vom Staat. Und irgendwann wird eins meiner Kinder ihr Rente finanzieren inkl. Zuschüsse für Strom und Wohnung. ;-) Deswegen sind die 7,30, die Sie im Monat mehr an Abgaben zahlen ein durchaus gutes Invest.

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gebruker 14.08.2015, 11:33
9.

Auch bei den UNI_Städten gibt es eine Verzerrung, da hier viele Studentinnen wohnen, die selten während ihres Studiums Kinder bekommen. An Standorten von klassischen Technischen Hochschulen ist die Geburtenrate höher, da es hier weniger Studentinnen gibt als in Münster, Heidelberg usw..

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