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Fest und Flüssig zugleich: Forscher lösen Rätsel um Wundermetall
Philip Evans / Getty Images

Unter großem Druck entwickelt Kalium sonderbare Eigenschaften. Es ist dann fest und flüssig zugleich. Forscher sind sich sicher: Sie haben es mit einem neuen Aggregatzustand zu tun.

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7eggert 11.04.2019, 12:08
50.

Zitat von diderius
Eis zeigt genau dieses Verhalten: Unter erhöhtem Druck wird es an der Oberfläche flüssig und nur deshalb können wir Schlittschuhlaufen. Echt ein wahnsinnig spannender Beitrag, genauso wie der vom Schwarzen Loch, schwarz halt, oder nicht ganz wegen der Hawkingentropiestrahlung Dietmar
Dann ist flüssiges Wasser NEBEN dem Eis, nicht Teil des Eises. Hier aber ist die innere Struktur gleichzeitig flüssig und fest.

Wenn ich das vergleichen wollte, würde ich eher an die kristallartigen Strukturen im Wasser denken, die für die Ausdehnung von Wasser unterhalb von 4 °C verantwortlich sind - aber mich nicht hinstellen und behaupten, ich hätte das besser verstanden, als die Wissenschaftler.

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pjotrmorgen 11.04.2019, 12:35
51. Mindestens Nr. 12

Zitat von jim_rewop
Es gibt aktuell 4 (physikalische) Aggregatzustände: gasförmig, flüssig, fest und plasma (https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik-abitur/artikel/plasma-der-4-aggregatzustand). Das Kalium fest-flüssig-Gemisch wäre dann der Fünfte.
Eine kleine Recherche liefert ausser Plasmazustand:
Atomgas
Ueberkritischer Zustand
Mesomorpher Zustand
Bose-Einstein-Kondensat
Fermionen-Kondensat
Suprafluid
Suprasolid

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FXRichter 11.04.2019, 12:43
52. Ionisierungsenergie

Zitat von varlex
In der Metallbindung liegen die Atomrümpfe quasi ionisiert vor (immer). Die Außenelektronen schwirren im gesamten Metallgitter umher. Bei Kohlenstoff ist dies anders. Hier gibt es nur kovalente Bindungen, d.h. in den Molekülorbitalen teilen sich die jeweiligen Nachbarn ihre Elektronen.
Danke für den Hinweis. Leider fehlen in dem Artikel genauere Angaben über die Versuchsanordnung, z. B. darüber, ob Elektronen abfließen können, so dass - zumindest statistisch gesehen - Kalium-Ionen vorliegen. Auch meine Graphit-Ionisierung wäre damit verbunden, dass eine starke Spannung angelegt würde, die Elektronen abfließen ließe. Falls das zwischen Diamantschichten geschieht, könnte man eine dotierten Diamanten nehmen, der als Halbleiter funktioniert.

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Bernd.Brincken 11.04.2019, 13:14
53. Anwendung

"Sie hoffen, Anwendungen zu finden, bei denen sich die besondere Eigenschaft dieser Materialien nutzen lässt."
Gut gesagt. Die gleiche Hoffnung haben auch die Forscher am LHC und diversen anderen Experimenten, etwa zu Neutrinos.
Außer für die Superhelden-Universen aus Hollywood haben diese Forschungen keine absehbaren Anwendungen.
Dagegen wäre eine bemannte Marsexpedition mal etwas Handfestes.

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permissiveactionlink 11.04.2019, 16:19
54. #53, Bernd.Brincken

Und was wollen Sie da finden, was es hier nicht gibt ? Uralte Sedimente ? Sehr dünne Luft ? Ausgemusterte Marsroboter irdischen Ursprungs ? Einen herrlich bis auf DNA-Ebene wirkenden Sonnenwind ? Man sollte sich beizeiten ein paar gute schwedische Pornos mit auf die Reise nehmen. Bisweilen wird es nämlich auf dem Mars so arschkalt, dass es dort nicht schaden kann, sich hin und wieder ein paar warme Gedanken zu machen...

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mrbrown1 12.04.2019, 22:09
55. versteh immer noch nicht wie das sein soll

ich stell mir grad ein eisblock vor an dem wasser runter tropft.. ist das nun auch fest/flüssig? wenn ja, das gibts aber schon ewig....

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gerd0210 13.04.2019, 11:35
56.

Zitat von MatthiasMuttersbach
"Inzwischen haben Forscher zudem entdeckt, dass manche Atome unter bestimmten Bedingungen gleichzeitig fest und flüssig sein können." Seid wann können Atome einen Aggregatzustand annehmen?
Doch, doch! In einem schwarzen Loch zerfließen Atome...

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gerd0210 13.04.2019, 11:37
57.

Zitat von boon
Sie sollten sich mal besser darüber informieren was so eine quantenchemische "nur" Computer Simulation so alles kann. Am besten Sie fangen mal bei der Schrödinger Gleichung an und arbeiten sich von dort aus weiter vor.
Eine Welle ist aber nicht endlich...

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gerd0210 13.04.2019, 11:40
58.

Zitat von horstenporst
Ihr Eis hat außen aber eine höhere Temperatur als innen. Wird leider nichts mit dem Nobelpreis.
Liegt nicht an der Temperatur, sondern am Druck.

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mhwse 13.04.2019, 13:29
59. die Sublimation ist aber schon bekannt?

Wasser z.B. kann ohne flüssig zu werden, verdampfen.
Kennt auch jeder aus der Küche:
Gefrierbrand, gefriergetrocknete Früchte, Kaffeepulver ..
Ist also nicht neu, dass das vorkommt und ist wohl schon erforscht.
Und wer mal mit Natrium/Kalium "gespielt hat" - (bitte nicht nachmachen - kann Finger und Augen kosten .. wir hatten damals schon Handschuhe und Schutz-Brillen - trotz der jugendlichen Dummheit) - kennt dessen seltsames Verhalten.

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