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Feuer in Südamerika: Das müssen Sie zu den Bränden in Brasilien wissen
Victor Moriyama/ Greenpeace Brazil HANDOUT/ EPA-EFE/ REX

Wird durch die Katastrophe in Brasilien der Sauerstoff knapp? Und brennt dort nur unberührter Regenwald? Die neuesten Entwicklungen zur Lage in Südamerika.

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riomaster181 27.08.2019, 06:30
1.

Ein erfreulich sachlicher Artikel. Natürlich ist es schlimm wenn in der „Lunge der Welt“ Brände ausbrechen. Und über Bolsonaro will ich kein weiteres Wort verlieren, er hat sich offensichtlich vorgenommen Trump noch zu unterbieten. Zum Thema „Brände“ noch ein Link zur NASA:

https://modis.gsfc.nasa.gov/gallery/individual.php?db_date=2019-08-24

Danach liegen die aktuellen Feuer im Durchschnitt der letzten 15 Jahre. Also kein Anlaß für Weltuntergangsartikel.

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salomon17 27.08.2019, 06:49
2. Alles nicht so schlimm?

Dieser sachlich klingende Beitrag macht auf mich den Eindruck, er solle beschwichtigen. Die Zatsache, dass hier eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde (neben den Mangroven und den Korallenriffen - die sind aber ebenfalls im Todeskampf) dem übertriebenen Fleischkonsum u.a. in Europa geopfert wird, wird eher zwischen den Zeilen erwähnt. Es ist doch kein Zufall, dass vermehrt gerodet wird. Kurz nach dem Handelsabkommen mit der EU.

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sandnetzwerk 27.08.2019, 06:50
3. Es ist alles scheinheiliges Gerede

Der Westen in seinem Wohlstands- und Verschwendungswahn ist die Ursache für die Abholzung. Denn wer kauft sonst das Holz, billiges Palmöl oder Soja? Na? Also ist es an der Zeit den Zeigefinger zu senken und am die eigene Nase zu fassen. Aber Gedanken dieser Art sind sinnlos. Der Westen ist weder Willens noch in der Lage irgendwas zu ändern. Also geht es immer weiter so. Nur noch schneller.

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leodgr 27.08.2019, 07:49
4. Was denn nun?

Zitat aus dem Artikel: "die meisten Brände auf Flächen, die bereits landwirtschaftlich genutzt werden und auf denen der Wald bereits gerodet wurde." Zwei Sätze weiter: "Aber die große Mehrheit der Feuer wurde durch Menschen gelegt - vor allem, um landwirtschaftliche Flächen zu erschließen" Sind die Flächen nun landwirtschaftlich genutzt oder sollen sie durch Brandrodung erschlossen werden? Oder beides zugleich?

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optimist2030 27.08.2019, 08:26
5. Schnell ein Verbot

Im Artikel steht der Grund ist die Stärkung der Landwirtschaft. Brasilien ist weltweit größter Exporteur von Rindfleisch. Schlussfolgerung, kein Rindfleisch und kein Soja aus Brasilien kaufen, oder nur begrenzte Mengen, dann brauchen sie keine zusätzlichen Flächen!
Einfache und effektive Lösung, nur glaube ich nicht , dass das kapitalistische System Global da mitmacht.
Ich weiss nicht ob Deutschland viel Fleisch aus Brasilien importiert, aber wir verpflichten uns ja Fleisch von den Amis zu kaufen (Deal von Altmeier) alles der Umwelt zu liebe. Obwohl wir in Deutschland genug Rindfleisch haben.

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quark2@mailinator.com 27.08.2019, 08:29
6.

Zitat von sandnetzwerk
Der Westen in seinem Wohlstands- und Verschwendungswahn ist die Ursache für die Abholzung. Denn wer kauft sonst das Holz, billiges Palmöl oder Soja? Na? Also ist es an der Zeit den Zeigefinger zu senken und am die eigene Nase zu fassen. Aber Gedanken dieser Art sind sinnlos. Der Westen ist weder Willens noch in der Lage irgendwas zu ändern. Also geht es immer weiter so. Nur noch schneller.
Naja, also der größte Importeur Brasilianischer Produkte ist wohl China. Der Westen, also USA plus ganz Europa inkl. Russland etc. liegt zwar in Summe knapp drüber, aber auch nur bei etwa einem Viertel der brasilianischen Exporte. Der Rest geht nach Südamerika und Afrika. Ein wesentliches Exportgut ist übrigens Eisenerz gleich nach den Sojabohnen.

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welldigger 27.08.2019, 08:32
7.

Bieten die Brände im brasilianischen Regenwald nicht die Möglichkeit,
die westliche militärische Macht (NATO) endlich mal sinnvoll und
gerechtfertigt einzusetzen ? Indem Bolsonaro durch ein militärisches
Kommandounternehmen gewaltsam abgesetzt wird - und die ganze brasilianiche Holzmafia gleich mit ?

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Palmstroem 27.08.2019, 08:32
8. Fakten sind nicht gefragt

Ein erfreulich sachlicher Artikel - leider zu spät. Die Medien haben in den letzten Tagen wieder einmal aus politischen Gründen ein Schreckensszenario verbreitet. Das sitzt nun in den Köpfen. Statt darüber nachzudenken, dass wir Deutschen 3mal soviel CO2 emittieren wie Brasilianer, sollen nun die die Schuld sein
am Klimawandel.

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antipas5 27.08.2019, 08:33
9.

Natürlich sind diese Brände eine Katastrophe. Und natürlich wird dieser Wald in den nächsten 100 Jahren fast vollständig verschwinden. Erst wenn die Konsequenzen für den einzelnen unmittelbar spürbar werden, wird sich etwas ändern.
Wenn ich mir unseren Stadtwald anschaue, so stelle ich fest, dass die Forstverwaltung über den Borkenkäfer klagt und gleichzeitig systematisch Rotbuchen fällt, die älter als 150 Jahre sind.
Die würden wir bei der aktuellen Klimasituation im Wald wirklich nötiger brauchen als in irgendwelchen billigen Ikeaschränken.
Aber auch in einem grün regierten Bundesland geht der Profit eben vor den Klimaschutz. Immerhin: Die 2 Meter Regel haben wir, die den Wald angeblich vor Mountainbikern schützt. Was für ein absurdes Theater!

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