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Finanz- und Klimapolitik: Besessen von der falschen Null
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Deutsche Finanzminister sprechen gern von Nachhaltigkeit - und meinen damit bloß Geld. Die schwarze Null aber wird künftigen Generationen wenig helfen, wir brauchen eine grüne Null als Ziel. Jetzt ist die Chance da.

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mathiasraschke 05.05.2019, 19:54
10. Europa muß nicht zum Vorbild werden,...

...Europa muss funktionieren. Und von den dem CO2 Ausstoß der westlichen Welt in der Vergangenheit hat auch der Rest profitiert. Computer, Automobile, medizinische Methoden zumeist im Westen entwickelt brauchte auch Fortschritt für den Rest der Welt. Diese einfache Schwarzweiß Argumentation des Autors ist vor allem eins - eine grüne NULL.

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palef 05.05.2019, 19:56
11. ..der unglaublich innovative, schweinsäugige...

..Deutsche Finanzminister, das Vorbild aller jungen Menschen, wird uns schon in die richtige Richtung in unsrem finanzpolitischen Dartmoor führen.
Eine Bitte Herr Scholz, können Sie zwischendurch mal die Augen aufmachen ...?...

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uwe.strebel 05.05.2019, 19:57
12. Nur steht in diesem Fall fest dass der Kredit platzen wird - wirklich?

Der CO2 Gehalt unserer Atmosphäre hat sich seit 1750 von 280 ppm auf ungefähr 400 ppm erhöht. (ppm steht für parts per million - also innerhalb einer Million Moleküle in der Atmosphäre haben wir ungefähr 400 CO2 Moleküle. Hier sei festgehalten dass der natürliche Auf- und Abbau von CO2 die letzten Jahrtausende im Gleichgewicht war, d.h. in den letzten Jahrtausenden wurde in etwa jedes Jahr - von der Natur - so viel CO2 in die Atmosphäre emittiert wie auch wieder von der Natur abgebaut wurde. Daher ist die die Erhöhung ausschließlich auf menschliche Emission zurückzuführen. Von den jährlich ca. 3% menschlich indizierter CO2 konnten die Pflanzen gut 1,5% jedes Jahr absorbieren – daher hat sich durch menschliches Dazutun der CO2 der Atmosphäre innerhalb der letzten 150% jährlich um ca. 1% erhöht. Ohne die Verbrennung fossiler Stoffe (Erdöl, Kohle und Gas) hätten wir auch heute nur einen Anteil von ca. 280 ppm CO2 Moleküle in der Atmosphäre. Das ist sehr gut überprüfbar – da sich die Isotopenzusammensetzung von CO2 das durch die Verbrennung von fossiler Stoffe (Kohle, Gas, Erdöl) die vor Millionen von Jahren entstanden sind – von der Isotopenzusammensetzung natürlich emittierten CO2 unterscheidet. Da nun die Atmosphäre vor der Emission fossiler Brennstoffe 280 ppm CO2 enthalten hat und heute ca. 410 ppm enthält müssen etwa 30 % des CO2 Gehalts der Atmosphäre (nämlich ca. 130 ppm CO2) auf menschliche Emission zurückgehen und durch die andere Isotopenzusammensetzung des Kohlenstoffisotops in der Atmosphäre nachweisbar sein. Genau dies ist der Fall – von dem 410 oder 412 ppm CO2 Molekülen haben ca. 30 % ein anderes Isotop.


Was würde geschehen, wenn sich die CO2 Konzentration weiter erhöhen würde? Nun wir hatten schon 6000 ppm in der Vergangenheit, in der Kreidezeit - in der das Pflanzenwachstum so üppig war - das auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands 50 Tonnen schwere Dinos genug nahrhaftes Futter fanden - war der CO2 Gehalt in der Atmosphäre zwischen 1200 ppm und ca. 2000 ppm. Die University of Leeds untersucht wie das Pflanzenwachstum auf hohen CO2 Gehalt reagiert - Zitat: „Urzeit-Pflanzen in der Klimakammer
Seltsam nur: Ausgerechnet während der Blütezeit der großen Pflanzenfresser-Dinos enthielt die Erdatmosphäre relativ viel Kohlendioxid – bis zu 50 Mal mehr als heute. „Es gibt die Annahme, dass Pflanzen unter höheren CO2-Werten schneller und größer wachsen, ihr Nährstoffgehalt aber dadurch sinkt“, erklärt Erstautorin Fiona Gill von der University of Leeds. Das aber würde bedeuten, dass die Riesen-Dinosaurier mehr fressen mussten, um die gleiche Energie aufzunehmen wie heutige Elefanten oder andere große Pflanzenfresser." und weiter -Zitat: "Optimum bei 1.200 ppm CO2
Das Ergebnis: Entgegen den Erwartungen nahm der Nährstoff- und Energiegehalte von mehreren der getesteten Pflanzenarten auch bei hohen CO2-Werten nicht ab. Der Schachtelhalm blieb sogar unabhängig von den CO2-Werten gleich gehaltvoll, beim Farn, dem Ginkgo, der Araukarie und dem Hahnenfuß war der Nährstoffgehalt bei 1.200 ppm CO am höchsten." Quelle: https://www.scinexx.de/news/biowissen/dino-dinner-futter-gabs-genug/

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nikolasvegas 05.05.2019, 19:57
13. 0,5 bis 0,7 % der CO2-Emissionen weltweit -

Und dafür weiter Schulden machen. Großartige Idee! Sogenannte erneuerbare Energien zu fördern, und damit Strom unsinnig zu verteuern, insbesondere bei den privaten Haushalten, ist das Ergebnis gut gemachter Lobbyarbeit. Und das Alles mit dem Gespenst der Klimakatastrophe (sic!). Allmählich ist man geneigt, das als virales Verstehen Sie Spaß? Zu werten. Und irgendwann kommt Kurt Felix hinter dem Busch hervorgesprungen, und ruft: "Nein! Es war doch das Waldsterben! Äh, das Ozonloch!"

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herm16 05.05.2019, 20:00
14. ich kann

es nicht mehr hören, dieses dauernde Thema über CO2. Wollen wir 82 Mio jetzt die Welt umkrempeln mit einem Anteil von 2% am Klima. Das heißt nicht, dass wir unser tägliches Handeln mal auf den Prüfstand stellen sollten. Ich hab auch gerade den Eindruck dass viele beim Klima durchdrehen

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as1955 05.05.2019, 20:02
15. Klimapolitik mit Kernenergie

Mit nur Solar und Wind wird es nicht gehen, wir brauchen auch Kernenergie. Frankreich zeigt, dass man damit viel weniger CO2 emittiert. Die Länder und Regionen mit den wenigsten Emissionen, wie Frankreich, Schweden oder Ontarion in Kanada verwenden Kernenergie und Wasserkraft. Deshalb muss auch der Ausstieg aus der Kernenergie gestoppt werden, wie diese Petition von der letzten Woche fordert: https://www.openpetition.eu/petition/online/kein-kernenergieausstieg-in-belgien-und-deutschland

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pragmatiker2017 05.05.2019, 20:03
16. Die Welt...

...ist soviel komplexer als CO2. Es ist ein Teil der Atmosphäre und nach heutigen Stand der Wissenschaft einer der Einflussfaktoren auf das Klima. Diese Betrachtung ist keinesfalls abschließend und die aktuelle Orientierung auf CO2 als DEN Faktor wird sich in der Zukunft höchstwahrscheinlich als falsch herausstellen. Der Mensch neigt zu Vereinfachungen, dies nochmals wenn es um Politik und Lösungen und Überschriften geht. Am Ende sind das Klima und die Zusammenhänge und Einflussfaktoren nur ansatzweise erforscht. Der Wandel des Klimas ist ein stetig andauernder Prozess, ebenso wie die Plattentektonik die Kontinente verändert. Letztere will der Mensch das nicht beeinflussen, weil er weiß das dies praktisch unmöglich ist. Gleiches gilt letztlich auch für das Klima. Der Mensch muss natürlich sorgsam mit den Ressourcen umgehen und die Umwelt weitestgehend schonen, aber vor allem muss er sich an sich veränderte Umweltbedingungen anpassen. Etwas zu versteigern, was sich permanent ändert wird nicht funktionieren. Insofern ist die Verteufelung von CO2 der falsche Ansatz und wenn es dann auch noch dazu dienen könnte den Haushalt aufzupolieren, dann entfernt man sich endgültig vom Klimaschutz und wendet sich völlig anderen Interessen zu.

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Faktomat 05.05.2019, 20:04
17. Realismus

Ehrlich wäre es zu akzeptieren, dass Klimaziele wie maximal plus 2 Grad längst nicht mehr erreichbar sind. Weder durch Maßnahmen in westlichen Demokratien (siehe Gelbwesten) noch welchen in Entwicklungsländern, die zu Recht unseren Lebensstandard haben wollen. Riesige Geldsummen hierfür auszugeben, ist reine Verschwendung. Das Geld muss für Forschung und Beherrschung der Folgen des Klimawandels ausgegeben werden. Nur technologischer Fortschritt kann das Überleben der Menschheit langfristig sichern. Und da sieht es gar nicht so schlecht aus: Sichere Kernkraftwerke, Kernfusion, energieeffiziente Gewinnung von Wasserstoff durch neue Katalysatoren, CO2 Sequestrierung, CO2 Extraktion aus Luft , etc. Auf all diesen Gebieten gibt es Fortschritte bzw. bereits Lösungen (z.B. sichere Kernkraftwerke). Oder wir glauben, dass schulschwänzende Kinder die Richtung vorgeben sollen.

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escherischiacoli 05.05.2019, 20:04
18. Nullen wollen immer Nullen

da brennt es an allen Ecken und Enden, weil zT Jahrzente zuwenig investiert wurde, allen voran mal die Bildung, eine Million Fehlstunden (2017), dann unser Rechtssystem: Richter, Stastsanwälte etc, dann der Schienennah - und Fernverkehr, dann innere Sicherheit, dann die Bezahlung der Pflegeberufe etcetc. und dann überlegen wir jetzt wie wir anders sparen können. Was machen wir denn mit dem ganzen gesparten Geld? In Niedrigzinsphasen und wenn es hohe Steuereinnahmen gibt, weiter bunkern statt notwenige Investitionen zu starten. Ist das irgendeine superschlaue Verelendungstaktik, um die AFD über 30% zu bringen? Natürlich muss man nachhaltig wirtschaften, aber ich dachte, die 0, egal in welcher Form, wäre langsam passe? Ich kauf mir einen Papagei und dem bringe ich bei, zu sagen: "wie streben die schwarze und die grüne Null an", vielleicht wird er damit ja Finanzminister, die Chancen sind hoch!

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TomTheViking 05.05.2019, 20:05
19. wir haben mehr als genug grüne Nullen

wahrlich mehr als genug....

Gäbe es in diesem Land mehr intelligente, logisch denkende Bürger ginge es auch wieder voran...

Aber da sehe ich schwarz.... weil es gibt auch einfach zu viele schwarze Nullen

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