Forum: Wissenschaft
Flugzeugunglücke: Boeing 737 Max fehlten kostenpflichtige Sicherheitsfunktionen
Willy Kurniawan/ File Photo/ REUTERS

Verzichteten die Airlines der beiden abgestürzten Boeing 737 Max auf Sicherheitsfunktionen, weil sie extra kosten? Laut der "New York Times" fehlte in den Maschinen unter anderem eine Warnleuchte.

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DerBlicker 22.03.2019, 11:42
10. das spielt doch gar keine Rolle

Ob der Kunde Extras ordert oder nicht spielt für die Verantwortlichkeit keine Rolle, für die Sicherheit ist allein der Hersteller verantwortlich. Wenn die Maschine ohne Extras nicht sicher ist, hätte Boeing diese so niemals verkaufen dürfen. Boeing trägt auf jeden Fall die volle und alleinige Verantwortung.

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Chef111 22.03.2019, 11:43
11. Dieselbe Maschine NG, die gleiche Ignoranz von NG

Es gab eine Serie NG die mit falschen oder ungenauen Bauteilen gebaut wurde, obwohl jeder sogar die FAA davon wussten. Die Wistleblower wurden entlassen (nachdem die FAA Boing gesteckt hatte was loss war) und Mundtot gemacht drei dieser Maschinen sind ueber die Flugpisten gefahren und auseinander gefallen genau an den Stellen wo sie mit den falschen Teilen zusammengeschustert waren. Es ist traurig aber nun kommt es raus, raut keinen Amerikanischen Produkten, Nahrungsmittel, Chemie, Elektromagnetische Zulassungen sind wesentlich schlechter als in Deutschland.

https://www.youtube.com/watch?v=RmBdBXKrjDw
https://www.youtube.com/watch?v=rvkEpstd9os

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Vgh 22.03.2019, 11:44
12. Mitschuld der Piloten, ... einer muss ja schuld sein ...

Folgt man der Berichterstattung,

a)war die Schlungung auf die MAX mehr als nur dürftig
b)gab es nur eine Info zu der Absturzursache der ersten Maschine und wurde von der Flugsicherheit akzeptiert
c)erkannten die Piloten (Stimmenrekorder) das Problem nicht
d)Piloten konnten im Notfallhandbuch (Regelkonform herangezogen) in der verbleibenden kurzen Zeit den Fehler/Hinweis nicht finden
e)hat die Airline Kosten für Sicherheit eingespart und der Hersteller den Gewinn steigern wollen - für ein paar Lämpchen
f)hat ein so wichtiges System, das schon mehrfach versagt und bereits zu einem Absturz geführt hat, keine Plausibilitätskontrolle oder Redundanz eingebaut

Da ist zuviel dem Zufall überlassen. Hier haben die Piloten, wenn überhaupt, allenfalls eine homöopathische Mitschuld.

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Advo67 22.03.2019, 11:53
13. Warnleuchte kostenpflichtige Sonderausstattung?

Für einen Laien ist es schwer verständlich, wie bei einem Passagierflugzeug ein offenbar für die Sicherheit essentielles Feature eine optionale kostenpflichtige Sonderausstattung sein kann. Wahrscheinlich gab es die Warnleuchte nur in Kombination mit einem Lederlenkrad, 20-Zoll-Alufelgen und Sportsitzen für die Piloten. Man müsste schon fast lachen, wenn alles nicht so unsagbar tragisch und traurig wäre.

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sirrummel 22.03.2019, 11:55
14. sicherheit kostet extra???

wenn das stimmt müsste man boing sofort die betriebserlaubnuss entziehen !
das ist ja fast als wenn man ein motorrad ohne vorderradbremse oder autos ohne bremslichter verkauft!
eine freschheit sicherheitssysteme müssen zur grundaussatzung gehören !

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totalausfall 22.03.2019, 11:56
15. Beruhigend ist das ja nicht gerade!

Weiß jetzt nicht was ich schlimmer finden soll:

1) Dass es rechtlich kein Problem ist, solche Sicherheitseinrichtungen nur als "Upgrade" gegen Aufpreis anzubieten.

2) Dass es tatsächlich Airlines gibt, die auf das "Upgrade" verzichten.


Wie viele solcher "Sicherheits-Upgrades" gibt es denn, auf die Rynair und co. theoretisch verzichten können in ihren Flugzeugen?
Ich meine wenn das rechtlich möglich ist, kann man ja getrost davon ausgehen, dass das gängige Praxis ist, unabhängig von Modell und Hersteller.

Pointiert: Muss man damit rechnen, dass die Maschinen der Billigflieger im Cockpit 50 % Attrappe sind, weil die anderen 50% nur mit Aufpreis kommen?

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Spiegelleserin57 22.03.2019, 12:01
16. fassungslos !

" Die Fluggesellschaft nannte den Bericht "enttäuschend", fügte aber hinzu, dass der Flugsimulator für die 737 Max 8 nicht dafür ausgelegt war, die Probleme der inzwischen umstrittenen Steuerungssoftware MCAS zu simulieren."
Wenn der Simulator nicht dafür ausrichtet ist kann auch kein Pilot die Verantwortung übernehmen da er ja nicht gelernt hat mit solchen Problemen umzugehen. Ein kleiner Hinweis reicht in der Fliegerei wo es um Menschenleben geht in keiner Wiese aus, unverantwortlich!

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Peletua 22.03.2019, 12:02
17. Der Gipfel

Statt, wie Boeing/FAA/GröPraZ & Fans es jetzt vermutlich wieder tun, den Fluggesellschaften den Schwarzen Peter zuzuschieben, dürfen sie ihn gern behalten - mit Aufschlag. Ein Passagierflugzeug zu verkaufen bzw. zuzulassen, das bei ohnehin fragwürdiger Bauweise sicherheitsrelevante Funktionen nur gegen Aufpreis enthält, ist sicherlich der Gipfel der Verantwortungslosigkeit. Weiter muss natürlich gefragt werden, wer die Idioten sind, die sich auf solche Skrupellosigkeit einlassen und dieser Firma so etwas abkaufen. Ein Passagierflieger muss sicherheitstechnisch vollständig sein, oder er sollte nicht verkauft werden dürfen. Teuer genug sind die Kisten ja wohl.

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quacochicherichi 22.03.2019, 12:05
18. Geiz ist geil

Ich will Boeing nicht verteidigen, trotzdem sollte sich jeder fragen ob er selbst nicht auch dazu beiträgt, wenn er auf dem Vergleichsportal das billigste Angebot wählt. Die Airlines sollten fair informieren: Fliegen sie mit uns, wir bieten das günstigste Ticket, haben dafür bei der Ausstattung gespart.

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schnubbeldu 22.03.2019, 12:10
19. Schlimm wenn Sicherheit ...

... "Extra" kosten, noch schlimmer ist es wenn bestelltes "Extra" nicht geliefert wird.

War so bei einem Neufahrzeug der Fall gewesen. Sowohl in der Bestellung als auch Auftragsbestätigung und auf der Rechnung wurde dieses "Extra" ausgewiesen. Bei der Fahrzeugübergabe kam dann zu Tage, dass genau dieses Extra nicht im Fahrzeug vorhanden ist.

Also liebe Piloten: Bevor Ihr Euch das nächste Mal in eine B737 MAX-Maschine setzt, schaut erstmal nach ob die Warnleuchte für das MCAS-System vorhanden ist. Damit es auch auf Funktionsfähigkeit vor dem Start überprüft wird, zieht mal kräftig am Steuerknüppel zu Euch hin während der Co-Pilot auf der Außenseite der Tragfläche am Sensor mit Luft pusten einen Strömungsabriss simuliert.

Alles klar? Geht doch! Und wenn Ihr nicht wisst wie es funktioniert, schaut in Euer iPad vom Fluggast nach, der 1. Klasse gebucht hatte.

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