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Folge der Dürren: Weltweite Getreideernte deckt Verbrauch nicht
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Die Weltbevölkerung wächst und mit ihr der Bedarf an Lebensmitteln. Doch die Getreideernte hält mit dem Verbrauch nicht Schritt. Das liegt auch an den Dürren der letzten Jahre - und an veränderten Essgewohnheiten.

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Dr.Krümelmonster 07.04.2019, 10:54
50. Zustimmung

Zitat von HansMau
und wie so oft, wäre eine pflanzliche Ernährungsweise bzw. ein deutlicher Fleischkonsum sinnvoll. Weltweit landen über 40% des Weizen immer noch in den Trögen von Tieren in Deutschland sind über 60%. Die Zahlen von Mais und Soja sind noch deutlich höher.
War mein erster Gedanke, nur das können sie unserem Mitmenschen gerade hierzulande nicht vermitteln. Denen fällt bei 250 Sachen auf der Autobahn im Diesel glatt vor Schreck das Schnitzel aus dem Munde. Dabei wollten sie doch nur noch schnell zur Wahlurne und die AfD wählen bevor die ganzen Flüchtlinge den Untergang des Abendlandes anzetteln.

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sven2016 07.04.2019, 10:58
51. Sauber. Alle ersten Kommentare

machen die Dritte Welt für eine mögliche künftige Knappheit an Getreide verantwortlich.

Ich dachte gar nicht, dass beim dicken Mitteleuropäer die koloniale Mentalität noch so präsent ist.

Erinnerung: Wir können weiterhin beliebig viel von Allem futtern, müssen dann eben ein paar Cent mehr dafür bezahlen. Die von Ihnen als „Verursacher“ benannten Menschen sterben womöglich aus Hunger.

Mit 14% liegt die AfD am unteren Ende ihrer Möglichkeiten, pfui Teufel.

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quark2@mailinator.com 07.04.2019, 11:01
52.

Ich weiß, es hört sich hart an, aber es gibt zwei Arten von Lebenwesen. Die einen passen ihre Population an die verfügbare Nahrung an und die anderen vermehren sich ungehemmt und werden dann durch Nahrungsmangel "reguliert". Leider scheint die Menschheit dümmer zu sein als die Wölfe und es nicht fertig zu bringen, rechtzeitig Schluß zu machen mit der eigenen Vermehrung. Je mehr Nahrung wir noch irgendwie herstellen, desto mehr Menschen ... dumm, aber so ist es wohl. Allerdings sollte man vielleicht aufhören, riesige Flächen mit dem sinnlosen Spritmais zu bepflanzen. Ich meine, wir wissen doch nun inzwischen, daß es bzgl. des Klimas nichts bringt, weil der nötige Stickstoffdünger durch Bakterien in sehr böse Treibhausgase umgewandelt wird. Also können wir auf diesen Flächen auch wieder Nahrung anbauen.

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Ein_denkender_Querulant 07.04.2019, 11:05
53. Mit welchem Recht

Zitat von satissa
das ungehemmte Bevölkerungswachstum in den ärmsten Gegenden des Planeten.
1,0 Milliarden sparsame Vegetarier in Indien verbrauchen weniger Lebensmittel, als 100 Millionen fleischfressende und verschwendende Amerikaner, die 50% ihrer Lebensmittel entsorgen. Aus 10kg Getreide erzeugt man nach dem Durchlauf durch ein Rind den Nährwert von einem kg Fleisch. Wo liegt also das Problem?

Wie immer wird der Preis das Problem regeln und wenn die Menschen kein Geld mehr für Brot haben, müssen wie Kuchen essen.

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alabama110 07.04.2019, 11:07
54. Schon klar....

Zitat von Peter Pots
Die Menschheit wird vermutlich nicht aufgrund des Klimawandels - oder der Dieselabgase - untergehen, sondern die Überbevölkerung wird ihr das Genick brechen. Dummerweis vermehren sich jene Menschen am meisten, die am wenigsten zur Lösung der Probleme beitragen. Wenn jede Niederländerin mit einem dicken Bauch herumlaufen würde, so wäre das kaum Anlaß für Sorge! Der deutsche Getreidebauer kann nicht gegen den enthemmten Sexualtrieb der Muslime und Afrikaner an-rationalisieren. Je mehr Getreide er produziert, um so mehr Kinder setzen.die arbeitslosen und ungebildeten Muslima/Afrikanerinnen in die Welt. Wir stehen da auf verlorenem Posten, wenn wir weiter gut und nett sein wollen. Das werden wir aber nicht durchhalten können, wenn Ruanda überall ist. Werden die sich verantwortungs- und gedankenlos vermehrenden Menschen aufgrund der uns lähmenden Pest der political correctness und der sich daraus ergebenden Beißhemmungen nicht, wie uneinsichtige Kinder, zu einem vernünftigen, sozialverträglichen Verhalten gezwungen, so gehen wir zusammen mit ihnen in einem Tsunami von Blut und Gewalt unter. Und zwar in Jahren, nicht Jahrzehnten. Ähnlich wie eine bürgerliche Familie, die die destruktiven Tendenzen ihrer ihnen entglittenen Nachkommen nicht in den Griff bekommt. Eine zeitlang funktioniert es - dann bricht alles zusammen. Daher Entwicklungshilfe nur an Länder, die ihr Bevölkerungswachstum so begrenzen, dass sie in der Lage sind, die eigene Bevölkerung, ohne Hilfe von außen, zu versorgen. Keine Entsendung medizinischer Hilfe und keinerlei Lebensmittel-Lieferungen, die den regulierenden Kräften der Natur in die Arme fallen. Die Folgen dieser Notwehrmaßnahmen sind vermutlich deutlich weniger dramatisch, als die Folgen des drohenden allgemeinen Zusammenbruchs aufgrund des zu erwartenden sozialen Chaos und des weltweiten Bürgerkriegs. Auch ich hoffe, wie einige Vorredner angedeutet haben, dass ich das nicht mehr erleben muß.
....wir die unseren Wohlstand auf dem Rücken von Entwicklungsländern aufgebaut haben (nur ein Stichwort: Kolonialzeit) haben die Möglichkeit unseren ungehemmten Sexualtrieb mittels Mittelchen und einer 1a mediznischen Versorgung zu hemmen. Das sie den "sich verantwortungs- und gedankenlos vermehrenden Menschen" unterstellen, sie würden ficken wie die Karnickel ohne sich über ein Morgen Gedanken zu machen ist extrem perfide! Kinder sind in vielen dieser Regionen die soziale Absicherung, hier laufen wir zu Papa Staat und reißen unsere hungrigen Münder auf und dort wird dann Geld hineingestopft, dass können die "arbeitslosen und ungebildeten Muslima/Afrikanerinnen" nicht in Anspruch nehmen. By the way: Auch dort ist Sperma von Männer von Nutzen um eine Schwangerschaft auszulösen, ebenso wie hier in Deutschland. Ich habe aber das Geld mir die Pille zu kaufen, Kondome zu kaufen, für eine Abtreibung nach Holland zu fahren - das haben diese Frauen nicht!
Sie haben ein sehr eurozentristisches Weltbild, fast könnten Sie einem Leid tun, aber auch nur fast. Dann bin ich lieber ein Gutmensch, als ein Schlechtmensch wie Sie.

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buchholz.63 07.04.2019, 11:15
55. Wo ist das Problem?

- Ùberpopulation stoppen
- Fleischproduktion stark reduzieren
- Bindung von Agrarflächen durch Biodieselproduktion aufheben
- Klimaziele mindestens einhalten
- Lebensmittelvergeudung reduzieren
- Konsumverhalten reglementieren

Die Lösungen menschgemachter Probleme sind eigentlich ganz einfach und altbekannt. Das einzige wahre und allem übergeordnete Problem ist der Mensch selbst, wenn er sich unbelehrbar, egoistisch, gewohnheitsabhängig - kurz: völlig bescheuert - verhält. Das bringt langfristig natürlich auch Lôsungen:

- Populationsreduktion und damit auch Reduktion von Konsum und Emissionen durch Hungerkatastrophen und Ressourcenkriege.

Falls dann noch Menschheit verblieben ist, was der Natur nicht zu wünschen wäre, ist nur zu hoffen, daß sie dann kapiert hat, was sie längst hätte kapieren müssen.

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Beat Adler 07.04.2019, 11:19
56. Globale Getreideernte mehr wie 1 kg/Tag und Kopf

Globale Getreideernte mehr wie 1 kg/Tag und Kopf. Und das reicht nicht.

Wenn die landwirtschaftlichen Nutztiere artgerecht gehalten werden, nur dort frei weiden duerfen, Rinder, Schweine, Huehner, z.B., wo Ackerbau aus klimatischen und/oder topographischen Gruenden unmoeglich ist, erstickt die Welt unter der Getreidernte.
mfG Beat

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regelaltersrentner 07.04.2019, 11:21
57.

Zitat von Spiegelleserin57
man kann immer erkennen bwie die Anzahl der Mais und Rapsfelder zumehmen. Kein Wunder also und wenn auch noch subventioniert wird dann weniger Getreide auf den Markt kommen. Außerdem essen viele Menschen wenig Getreide und auch vorwiegend andere Erzeugnisse. Den vermeintlichen Mangel dem Klima zuzuordnen ist wohl wenig nachvollziehbar, eher dem Wunsch mehr Geld zu verdienen und dem Wunsch nach noch mehr Subventionen. Geld regiert auch bei den Bauern die Welt.
Mais ist auch Getreide und Rapsöl ist auch gesünder als Sonnenblumenöl.
Die Flächenprämien sind immer das gleiche, ob Mais oder Weizen, das ewige gejammer wegen der Subventionen führt ins Leere.

Ja, Bauern arbeiten auch dafür, dass sie ihre Familien ernähren können, das was allen zugestanden wird, ist offensichtlich bei großen Teilen der Bevölkerung ein Ärgernis.

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wiersbin.p 07.04.2019, 11:27
58.

Zitat von tueftler
Und die deutschen Bauern produzieren Dank weltfremder Düngeverordnungen immer weniger Brot- und dafür mehr Futtergetreide. Dieses wird dann über Tiere veredelt. Wenn sich die sogenannten Umweltschützer mal mit den Folgen ihres Handelns auseinandersetzen würden, dann wären wir bereits weiter.
Falsch. Die Umweltschützer prangern immer wieder den von Ihnen angeprangerten Missstand der sinkenden Produktion von Brotgetreide durch die Baueren an und ziehen gegen die Überdüngung der Böden durch Gülle und Co zu Felde. Diese überdüngten Böden brauchen sie um Mais und Fettwiesen zu Silagegewinnung zu haben das an die Tiere verfüttert wird und der Mais kommt dann zu einen erheblichen Teil auch noch zur Vergasung in die Biogasanlagen. Nebenbei verseuchen sie mit den Nitraten der Gülle auch noch das Grundwasser.
Zu Energiegewinnung wäre ein massiver Ausbau der Photovoltaik, der Windkraft, hier ganz besonders an den Küsten, und der Wasserkraft sinnvoller.

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hartwig2 07.04.2019, 11:28
59.

Zitat von permissiveactionlink
immer, und an allem. Thomas Robert Malthus lässt schön grüßen. Allerdings sollte man sich vor solch dummen Äußerungen besser einmal bei ourworldindata.org (englisch) näher informieren. Da erfährt man dann, dass auch in der dritten Welt die Geburtenraten stark rückläufig sind. Und in punkto Gerechtigkeit sei gesagt : All jene, denen Fleisch ihr Gemüse ist, sollten sich vielleicht einmal klar machen, dass für die Produktion einer Rindfleischkalorie durchschnittlich sieben Getreidekalorien verbraucht werden, die für die Ernährung der Hungernden in der dritten Welt nicht mehr bereitstehen. Das ist zum Beispiel bei Sojabohnen so. Unsere exorbitante Gier nach rotem Fleisch erzeugt massive Ungerechtigkeiten, Umweltschäden und (als Blowback sozusagen) erhöhte Krebsraten und häufigere Herz-Kreislauferkrankungen. Vom unendlichen Leid der Tiere gar nicht erst zu reden. Dem Hunger auf der Welt kann man Kontra geben, indem man mehrmals die Woche auf Hülsenfrüchte (prallvoll mit wertvollen pflanzlichen Proteinen), Gemüse und Getreide setzt. Die Gladiatoren Roms hatten durch diese Ernährung (wenig Fleisch !) riesige Muskelpakete, und der Geschwindigkeit ihrer Reaktionen wäre heute kaum ein Kampfsportler mehr gewachsen. Fleisch ist k e i n Stück Lebenskraft : Es erzeugt Ungerechtigkeit, Umweltschäden, masslose Qualen der Kreatur in der Massentierhaltung, und vorzeitigen Tod bei den Grillorgien- und Schlachtplatten-Liebhabern.
Wieso hält sich die Lüge des massiven Fleischbedarfs so hartnäckig.

Bei Rind, Schwein Geflügel hat sich die Zahl der Schlachttiere pro Jahr seit 30 Jahren nicht erhöht. Fleisch ist ein Börsennotiertes Produkt und wird haarklein mit „Zahlen beobachtet“.
Unter Rinderbestand weltweit seit 1990 können Sie es genau ablesen. - nur , die Menschheit hat sich seit der Zeit verdoppelt.

Hauptproblem der Massentierhaltung, und verändert3n Futterproduktion, liegt wie überall in den Arbeitsintensiven Berufen, es will doch keiner mehr machen, und Landwirtt schon mal gar nicht.
Zum Unkrautjäten hat auch niemand Lust, aber gegen Glyphosat vorgehen und vegan essen wollen. Jeder Tag wächst die Bevölkerung um 250.000 Menschen - jeden Tag. Aber die Zahl der Nahrungsproduzenten sinkt. Fragen?

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