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Folge der Dürren: Weltweite Getreideernte deckt Verbrauch nicht
DPA

Die Weltbevölkerung wächst und mit ihr der Bedarf an Lebensmitteln. Doch die Getreideernte hält mit dem Verbrauch nicht Schritt. Das liegt auch an den Dürren der letzten Jahre - und an veränderten Essgewohnheiten.

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Einhorn 07.04.2019, 13:10
70.

Zitat von regelaltersrentner
Das Dumme ist nur, wenn die mit 5 bis 7 Kindern hierher kommen, dann genau so viel Lebensmittel Verbraucher wie wir Deutsche.
Oh, Sie glauben also, Integration in das Wertesystem einer anderen Kultur funktioniert innerhalb weniger Wochen? Und schwupps, wirft die ganze Einwandererfamilie Lebensmittel weg, weil sie es von den Nachbarn so gelernt haben?

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Ökofred 07.04.2019, 13:38
71. Das Dumme?

Zitat von regelaltersrentner
Das Dumme ist nur, wenn die mit 5 bis 7 Kindern hierher kommen, dann genau so viel Lebensmittel Verbraucher wie wir Deutsche.
Ja, das Dumme ist nur, dass das gar nicht stimmt.
Und, ehrlich gesagt versteh ich das auch nicht, sonst kommen in diesen Beiträgen immer "80% ungebildete Männer", aber plötzlich sind es 5 - 7 Kinder? PAsst irgendwie nicht. Falls es Sie übrigens tröstet: Die meisten Familien nichtdeutscher Herkunft haben auch im Schnitt nur 2 Kinder (in der 2. Generation).

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rrv.vogt 07.04.2019, 13:38
72. Mehr Gentechnik bitte

Zitat von buchholz.63
- Das einzige wahre und allem übergeordnete Problem ist der Mensch selbst, wenn er sich unbelehrbar, egoistisch, gewohnheitsabhängig - kurz: völlig bescheuert - verhält. Das bringt langfristig natürlich auch Lôsungen: - Populationsreduktion und damit auch Reduktion von Konsum und Emissionen durch Hungerkatastrophen und Ressourcenkriege. Falls dann noch Menschheit verblieben ist, was der Natur nicht zu wünschen wäre, ist nur zu hoffen, daß sie dann kapiert hat, was sie längst hätte kapieren müssen.
Auswege aus diesem Dilemma kann nur die Gentechnik bieten!

Elysia viridis ist bereits so grün, dass sie weder pflanzliche noch tierische Kost benötigt sondern die zu ihrem Überleben erforderliche Energie per Photosynthese direkt von der Sonne geliefert bekommt!

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Ökofred 07.04.2019, 14:03
73. Danke, guter Beitrag!

Zitat von hartwig2
Wieso hält sich die Lüge des massiven Fleischbedarfs so hartnäckig. Bei Rind, Schwein Geflügel hat sich die Zahl der Schlachttiere pro Jahr seit 30 Jahren nicht erhöht. Fleisch ist ein Börsennotiertes Produkt und wird haarklein mit „Zahlen beobachtet“. Unter Rinderbestand weltweit seit 1990 können Sie es genau ablesen. - nur , die Menschheit hat sich seit der Zeit verdoppelt. Hauptproblem der Massentierhaltung, und verändert3n Futterproduktion, liegt wie überall in den Arbeitsintensiven Berufen, es will doch keiner mehr machen, und Landwirtt schon mal gar nicht. Zum Unkrautjäten hat auch niemand Lust, aber gegen Glyphosat vorgehen und vegan essen wollen. Jeder Tag wächst die Bevölkerung um 250.000 Menschen - jeden Tag. Aber die Zahl der Nahrungsproduzenten sinkt. Fragen?
HAb eine Quelle gefunden, die den Tierbestand weltweit von den 60er Jahren bis heute dokumentiert und kommentiert. Seitdem hat sich der Rinderbestand nur um 50% erhöht, offen gestanden hätte ich da eine deutlich höhere Tendenz erwartet. Geflügel hat sich aber vermehrfacht (Schweine ver2.5facht)
Ihre Zahl seit den 90ern wird bei Statista bestätigt.
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&u act=8&ved=2ahUKEwi9jKLs9b3hAhUwsaQKHUkMBKEQFjABegQ IARAC&url=http://www.agrecol.de/files2/Viehbestand%20weltweit%20und%20Deutschland%20nach% 20FAO.pdf&usg=AOvVaw3Jswmf7BZVO3q13ns1zJxq

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theos001 07.04.2019, 14:09
74.

Wer hier dem afrikanischen Kontinent die Schuld an der wachsenden Bevölkerung zuschieben will sollte Biologie nachholen. Je geringer die Überlebenschance, desto mehr Nachwuchs wird gezeugt um sicherzustellen das zumindest 1-2 überleben. Das gilt für jedes tierische Leben, also auch für Menschen. Zu zeiten als es unseren Ahnen in Europa schlecht ging, gabs auch mehr Kinder.
Also unterstützt Afrika auf dem Weg vom 3. Welt kontinent zum 1. Welt Kontinent und die Geburtenrate wird auch dort europäische Werte erreichen. Kurzfassung: je höher Lebensqualität, desto weniger Nachwuchs

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herjemine 07.04.2019, 14:11
75. Portionsgrösse

Zitat von Ökofred
HAb eine Quelle gefunden, die den Tierbestand weltweit von den 60er Jahren bis heute dokumentiert und kommentiert. Seitdem hat sich der Rinderbestand nur um 50% erhöht, offen gestanden hätte ich da eine deutlich höhere Tendenz erwartet. Geflügel hat sich aber vermehrfacht (Schweine ver2.5facht) Ihre Zahl seit den 90ern wird bei Statista bestätigt. […]
Sie bedenken dabei aber nicht, dass heutige Schlachttiere um das doppelte auf die Waage bringen als es in den 60ern noch der Fall war. Und dieses doppelte muss ja erstmal angefüttert werden. Womit aus dem 1.5-fachen das Dreifache wird.
Mais und Soja oder andere hochwertige (!) Getreide wurden damals gar nicht an das Nutzvieh verfüttert.
Wär ja nicht so schwer auszurechnen wenn man sich so gerne mit Statistiken vergnügt...

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MarkusW77 07.04.2019, 14:23
76. @theos01

Das stimmt so nicht ganz. Die Löwen zb. konnte man neulich in der ARD schön sehen, schicken bei Rudelübernahme und zu kleinem Revier schlicht die schwächsten weg, um das Restrudel wenigsten ernähren zu können. Es gibt andere Tierarten, die das nicht machen, da bricht dann irgendwann die Population schlagartig zusammen, wenn keine Nahrung mehr ausreichend vorhanden. Dem Menschen wird es ähnlich gehen, da eine geordnete Reduktion nicht menschlich ist.

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manicmecanic 07.04.2019, 14:54
77. Lemminge

fallen einem als Vergleich zum Homo Sapiens nur ein.Nur wir wissen es aber tun nichts gegen die exponentielle Zunahme der Bevölkerung.Die heutigen Migrationserscheinungen werden verglichen mit den zukünftigen quasi unsichtbar erscheinen im Rückblick.

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shardan 07.04.2019, 15:23
78. Egal wohin man schaut.

Es ist schon fast egal, wohin man schaut, das Problem hat letzten Endes immer die gleiche Grundlage. Sei es hier Getreideproduktion, Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch .... nahezu alle grundlegenden Probleme unseres Planeten sagen letzten Endes nur das eine: Zu viele Menschen. Wir sind das eigentliche Problem. Ein Problem allerdings, das mit kaum einem Grundverständnis irgendeiner Kultur zu lösen sein wird. Sei es die Christliche Kultur, die Familie (natürlich mit Kindern) über fast alles stellt, oder irgend eine andere Kultur.

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peterzar 07.04.2019, 15:27
79. Wir bringen uns in Deutschland um unsere Lebensgrundlagen !

Deutschland ist eine Stickstoffsenke. Wir importieren alle Arten von Lebensmitteln aus vielen Ländern,
Verzichten auf regionale Produkte. Unsere Vorfahren haben sich mit weniger Fleisch und mit saisonalen Produkten bei Obst und Gemüse ernährt. Unsere Ernährung aber bestimmt, was der rückwärtige Teil der Gesellschaft in Kanalisation und Kläranlagen abgibt.
Die andere Seite ist die Landwirtschaft. Die Aussage , daß Getreide und Mais auf unterschiedlichen Flächen angebaut wird, ist falsch und möglicherweise irreführend. Die mit Mais bewirtschafteten Flächen haben enorm zugenommen.
Zentrale Probleme sind :
1. Wir importieren viel Futtergetreide für die Massentierhaltung. Soja steht an der Spitze. Der Bedarf kann aus eigener Landwirtschaft nicht gedeckt werden.
2. Die Massentierhaltung hat zugenommen.
3. Die Massentierhaltung erzeugt jede Menge tierische "Endprodukte" in Form von Gülle
4. Diese Gülle wird immer öfter auf anderen Feldern untergebracht, weil die Flächen des TierHalters nicht mehr ausreichen.
5. Wegen des hohen Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung enthält die Güll oft hochwirksamer Antibiotika.
6. Die Gülle aus den bäuerlichen Betrieben mit Massentierhaltung ist ein Abfall der Fleischproduktion, wird aber nicht so behandelt. Sie gilt als Wirtschaftsgut und Reststoff, der handel-/ transportierbar und als Düngerersatz gilt.
7. Die Fleischerzeuger /Bauern überschreiten die Belastbarkeit der Böden seit langem: das zeigt die beginnende Verseuchung des Grundwassers in weiten Teilen Deutschlands. Das ist im Grundwasser, bei Mineralwasser und der Bierproduktion bereits bemerkbar. Sie enthalten inzwischen deutlich Nitrat und Pflanzenschutzmittel Rückstände.
8. Die Verwertung der Gülle und die Herabsetzung der Belastung durch Pflanzen /Mikroorganismen sinkt einerseits wegen der Mengen , andererseits wegen der Beeinträchtigung der Mikroorganismen , die in den Böden bis in größere Tiefe vorkommen, wegen der Antibiotikafrachten. Diese machen sich inzwischen bereits im Oberflächenwasser bemerkbar.
9. Die fehlende Überwachung und die Wandelbarkeit als Wirtschaftsgut machen eine Qualitätskontrolle unmöglich, den Transporte in andere Regionen steht nichts entgegen, Importe kommen aus Ländern in denen eine strengere Handhabung gegenwärtiger Regelungen stattfindet.
10 . Trotz sinkenden Fleischverbrauches nimmt die Stickstoffsenke Deutschland wegen der steigenden Produktion und steigenden Fleisch-Exporten immer mehr Futtermittel von inländischen Böden ( Flächen Konkurrenz zu anderen landwirtschaftlichen Produktionen ) und aus dem europäischen und überseeischen Ausland auf.
Das gefährdet zunehmend die Qualität der Böden und das Grundwasser in einem der Wasserreichsten Länder dieser Welt.

Die einzige logische Konsequenz ist die : Nehmt die Reststoffe aus tierischer Produktion in die Abfallregie. Führt Entsorgungsnachweise ein. Kontrolliert die Mengen und die Qualität der Düngemittel, die auf Felder ausgebracht werden. Genehmigt den Import von solchen Abfällen nur noch zur Energieerzeugung oder verbietet den grenzüberschreitenden Transport ganz.

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