Forum: Wissenschaft
Folgen der US-Wahl: Das Schlimmste an Trump
DPA

Einer sah mal ein Ufo, einer befragte Astrologen - diverse US-Präsidenten glaubten an seltsame Dinge. Bei Donald Trump aber geht die größte Gefahr von dem aus, was er nicht glaubt.

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CSc5911 13.11.2016, 22:36
290.

Zitat von farbkasten
Schön und gut. Aber die Evolutionstheorie - der Name sagt es schon - ist eben auch "nur" eine Theorie.
Rein interessehalber folgende kurze Rückfrage: halten SIE die Evolutionstheorie für plausibel?

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farbkasten 13.11.2016, 22:39
291. Vera Gehlkiel

"Leider" hat der Mensch auch Plastik, Flugzeuge, Autos, Beton und allerlei Gebrauchs- und Wegwerfartikel erfunden, ohne sich vorab Gedanken über die Entsorgung zu machen. Leben wir persönlich ein entsprechend verantwortungsvolles Leben im Verzicht auf all diese Annehmlichkeiten? Sind wir bereit dazu? Wer ist "schuld" außer jedem einzelnen von uns?
Trump wird hier allgemein so dargestellt (nicht von Ihnen persönlich), als sei er schuld an den Folgen des Klimawandels, weil er bezweifelt, dass er (allein) menschengemacht bzw dass er aufhaltbar sei. Und das, obwohl er bislang noch nicht einmal eine politisch relevante Entscheidung getroffen hat.

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CSc5911 13.11.2016, 22:41
292.

Zitat von cerberus66
Hmmm... ich glaube sich nicht daran, dass der Klimawandel primär von Menschen gemacht ist sondern dass der sog menschgemachte Klimawandel eine Erfindung von Greenpeace und attac ist. Diese beiden Organisationen stehen beispielhaft dafür, dass natürliche Phänomene dazu herhalten müssen , um Steuern und Verbraucherpreise zu erhöhen bzw künstlich hochzuhalten.
Mal angenommen, es wäre so, warum sollte das Erhöhen von Steuern und Verbraucherpreisen in deren Interesse sein? Einfach so, aus Lust und Laune?

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CSc5911 13.11.2016, 22:44
293.

Zitat von wynkendewild
Herr Trump steht für eine gewisse Ehrlichkeit.
... die, da wohl kaum in einer sonderlich großen Übereinstimmung seiner Aussagen mit Fakten, genau WORIN besteht?

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Mwalimu 13.11.2016, 22:45
294. Mal ein bisschen Wissenschaft...

Zitat von RenegadeOtis
Das ist gallopierender Unfug. Die Klimawirkung von CO2 ist seit über 100 Jahren tausendfach bewiesen (ebenso die von Methan etc) und wieviel CO2 in der Atmosphäre ist (und um wieviel Porzent der Anteil gestiegen ist) kann man messen. Genauso wie man Temperaturen messen kann. Es wird nicht "vermutet". Das ist genau so ein Blödsinn wie zu behaupten, es wäre unbeweisbar, dass morgen die Sonne aufgeht und es um 12 Uhr heller sein wird als es um Mitternacht ist.
Die Wirkung des CO2 ist im Labor nachgewiesen, ungefähr eine Erhöhung der Temperatur um 1,2°C bei Verdoppelung des Anteils an CO2.

Also eine Verdoppelung von 300ppm auf 600 ppm CO2 ergibt einen Temperaturanstieg um 1.2°C. Eine nochmalige Verdoppelung auf 1200 ppm 2.4°C. Doch das ist nicht möglich, denn unsere fossilen Vorräte sind schon lange vorher erschöpft.

Die theoretische Klimasensitivität von 1.2°C kann aber anders berechnet werden, wenn man Rückkopplungen miteinbezieht:

Eine Theorie besagt: Höhere Temperatur >> Höherer Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre. Und da Wasserdampf auch ein Klimagas ist, kommt man auf die hohen Projektionen bis 4,5°C pro Verdopplung.

Nun ermöglicht aber hoher Wasserdampfgehalt auch vermehrte Wolkenbildung. Und Wolken erzeugen ein Albedo, also eine Rückstrahlung der Sonnenstrahlen ins All. Das wäre dann eine negative Rückkopplung. Dann fördert auch noch die Luftumwälzung warme Luft in die Höhe, wo die Wärme leichter ins All abgestrahlt wird, u.v.m. Mehrere Wissenschaftler errechnen deshalb auch eine Klimasensitvität von nur 0,5°C.

Weder 1,2°C noch 0,5°C wären eine Katastrophe. Aber 4,5% schon. Aber wie der Bayer so schön sagt: Nix G'wiss woas man ned.

Übrigens: Es gibt mindestens 30 oder 40 verschiedene Berechnungen der Klimasensitivität. Und je länger die Zeit voranschreitet, desto niedriger werden die Ergebnisse.

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epicur 13.11.2016, 22:52
295. Wissenschaft

Trump und seine Kumpane verunglimpfen jede Art von Wissenschaft seit langem.
Sobald sie im Krankenhaus sind wollen sie die beste Versorgung. Man sollte diese Leute an den Pförtner verweisen. Keine Behandlung von Gegnern der Evolution. Gott soll ihnen helfen. Sie können ja beten. Sie glauben ja auch sonst jeden Blödsinn.

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Mwalimu 13.11.2016, 22:56
296.

Zitat von aopoi
Clinton ist des öftereren beim Lügen erwischt worden. Also beim verdrehen der Wahrheit. Trump dagegen nicht ein einziges mal. Er hat nun öfter seine Meinung geändert oder revidiert, aber das hat mit Lügen nichts zu tun.
Trump ist ein Bauchmensch und hat oft was rausgelassen ohne nachzudenken. Geplant hat er da nicht. Und was viele nicht vermuten: So ein Bud Spencer unter den Politikern hat auch einen weichen Kern. setzt sich mit Obama, zusammen, findet 2 soziale Punkte bei Obamacare gut und sagt über Obama: ein guter Mann, ich werd' ihn öfter nochmal fragen.

Auch über Clinton hat er gesagt, sie hat gut gekämpft. Das ist eine Ankennung für einen Fighter wie Trump. er hat ihr auch für ihren Dienst für die Gesellschaft gedankt.

Er hat keine Kreide gefressen. Wenn sich die Gallier wieder mal ordentlich verprügelt hatten, gab's danach auch wieder ein gutes Essen zusammen, beim Teutates!

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Das Pferd 13.11.2016, 22:58
297.

Zitat von krikun
Nein, in diesem Fall nicht;
das ist interessant. Sie antworten also auf die durchaus berechtigte Frage, ob die korrekte Wortwahl "leugnen" oder "bezweifeln" wäre miteinen "Nein".

auf diese semantische Absurdität muß man erst mal kommen.

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Das Pferd 13.11.2016, 23:00
298.

Zitat von Eddi Blanca
Wenn ich derzeit auf die Spiegel ONLINE Homepage schaue, dann steht da links "Das Schlimmste an Trump" und rechts daneben "so schön war's mit Obama": kann es sein, dass SPON ein ganz klein wenig einseitig berichtet? PS: ich liebe ja schwarz/weiß Kontraste, aber nur bei den Fliesen auf meinem Küchenboden. Von einem politischen Magazin, wie SPON, würde ich mir eine etwas differenziertere Sicht auf die Dinge wünschen!
wüsste nicht, wie man derzeit ausgewogener sein könnte. Die Dummheit an der Macht ist eine Bedrohung der freien Presse. Was zwingend dazu führ, daß die Presse Partei ist.

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Hermes75 13.11.2016, 23:03
299.

Zitat von farbkasten
Schön und gut. Aber die Evolutionstheorie - der Name sagt es schon - ist eben auch "nur" eine Theorie. Will heißen: Wir wissen weder ob Klimawandel auf Einwirkung des Menschen beruht (großflächige Überschwemmungen/ Eiszeiten gab es bereits lange vor der großen Weltbevölkerung/ Industrislisierung) noch wie die Welt entstand (oder erschaffen wurde). Auch das können wir - zumindest wissenschaftlich erforscht - nur vermuten (und nicht restlos schlüssig erklären).
OMG. In der Wissenschaft ist eine Theorie die höchste Qualitätsstufe die eine Erklärung für ein natürliches Phänomen haben kann.
Damit sich etwas "Theorie" nennen darf muss es den Vorgang schlüssig und widerspruchsfrei erklären und es muss möglichsein auf Grundlange der Theorie überprüfbare Vorhersagen machen zu können. Im Gegenzug reicht es dass die Theorie nur einmal falsifiziert wird.
Das heißt zwar nicht, dass eine Theorie in Stein gemeißelt ist, aber eine Theorie ist die beste derzeit verfügbare Erklärung die die Wissenschaft anzubieten hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie

Wenn jemand mit dem Argument ankommt die Evolutionstheorie sei ja "nur" eine Theorie sei, dann beweist das eigentlich nur, dass diese Person nicht weiß wie Wissenschaft funktioniert.
Wie will man sich mit einem komplett Ahnungslosen ernsthaft über ein Thema unterhalten?

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