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Forderungen von "Fridays for Future": Langstreckenflüge würden bis zu 2000 Euro teure
Nicolas Economou / NurPhoto via Getty Images

Fernreisen, Benzin, Fleisch: Die von den "Fridays for Future" geforderte CO2-Steuer würde klimaschädliche Güter drastisch verteuern. Was würde das für Verbraucher bedeuten?

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agr 09.04.2019, 21:33
180. Nicht Steuer sondern Umverteilung

So etwas braucht man ja nicht als Steuer aufzuziehen sondern als Umverteilung. Also jeder bekommt erstmal den Betrag überwiesen der dem durchschnittlichen CO2 Ausstoß entspricht. In etwa 20t pro Kopf und Jahr also EUR 3600 pro Jahr aufs Konto. Danach wird die CO2 Abgabe wie beschrieben eingeführt. Für Menschen die einen durchschnittlichen CO2 Verbrauch haben wird es ein Nullsummenspiel (also niemand kann sich plötzlich sein Schnitzel nicht mehr leisten). Aber umweltfreundliches Verhalten wird massiv finanziell gefördert. Ich wette dass die CO2 Emissionen rapide sinken werden.

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geradsteller 09.04.2019, 21:33
181. Jetzt werden sie konkret

Endlich Zahlen und die Wahrheit; Es wird teurer, also vergesst düsen Ansatz. Träumer. Fragt erstmal China. Und jetzt wissen wir, Kids dürfen träumen, denn sie haben ha noch nie gearbeitet.mal wieder soll der Verbraucher mit eigener Tasche die Rettungsfantasien Anderer zahlen. Es sollte den Fantasten einmal jemand sagen: SO nicht! (Dann muss wohl leider Atomkraft her)

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dborrmann 09.04.2019, 21:33
182. Obwohl ich einmal jährlich in die USA reisen muss....

würde ich die CO2-Steuer sehr begrüßen. Vielleicht ginge auf einmal doch das ein oder andere per Video-Schalte. Und wenn nicht, die Umverteilung des Geldes auf die Bevölkerung wäre doch sehr sinnvoll.

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regelaltersrentner 09.04.2019, 21:33
183.

Auch wenn sich das viele Bio-Kunden nicht vorstellen können: „Es gibt herkömmliche Lebensmittel, die eine bessere CO2-Bilanz haben als Bio-Produkte“, sagt Martin Rücker von Foodwatch. Beispiel Rindfleisch: In der Öko-Landwirtschaft bekommen die Tiere spezielles Futter, sie leben länger und stoßen dadurch mehr Klima-Gase aus, auch der Flächenbedarf ist größer.

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mimas101 09.04.2019, 21:34
184. Hmm Tja

Elektronikgeräte wie Handys, TVs & Co, die nur noch auf Verschleiß und eine maximale Haltbarkeit von 36 Monaten produziert werden, dürfen gerne noch erheblich teurer sein.
Es gälte dann: Je langlebiger ein solches Produkt ist (Ersatzteile, Modularisierung, Updates. Eigenreparaturen, Aufrüstbarkeit pp) desto niedriger wird der Ressourcenverbrauchszuschlag zumal ja die Herstellung, der Betrieb pp ebenfalls umweltbelastend sind (z.B. Dauerstandby -> Höherer Stromverbrauch, Anfertigung von Halbleitern pp -> weitere Ressourcenvergeudung...)...
So weit ichs weiß braucht es hier 4 Kraftwerke um alleine den Standby-Betrieb von Geräten zu unterhalten. Grund: Ein Ein- und Ausschalter, der Geräte komplett vom Strom trennt, ist den Pfennigpfuchsern bei den Herstellern bereits zu teuer. Eine Stützbatterie / -akku (gab es mal früher in VCRs) für einen Standby-Betrieb ist ebenfalls bei den Herstellern unerwünscht, dafür gibt es aber gerne reichlich nicht abschaltbare Steckernetzteile *pro* Gerät (was ebenfalls vermeidbar wäre).

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mitch72 09.04.2019, 21:34
185. Gut und schön

aber keine Ahnung, wie ich ohne Kfz täglich 250km in Gegenden fahren soll, wo es keinen Nahverkehr gibt. Am Ende geht es wieder dahin, dass jede Ortschaft autark lebt und jeder Einwohner auch in derselbigen arbeitet. Da braucht es keine Kfz mehr.

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t.h.o.r. 09.04.2019, 21:34
186. Warum warten?

Warum soll mann denn mit der Einführung warten? Direkt umsetzen. Dabei sollte jeder Bürger genau den gleichen Anteil an freiem CO2 Verbrauch bekommen, damit auch eine soziale Komponente berücksichtigt wird.

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Gästin 09.04.2019, 21:35
187. Die "green innovations" werden explodieren

Was auffällt ist, dass unisono getan wird, als ob die Welt und die Produkte, wie sie heute sind, so für alle Zeiten Bestand hätten. Was jedoch nach Einführung einer CO2-Steuer passieren wird: die CO2-vermeidenden Innovationen werden schlagartig in die Höhe gehen. Es werden Wege gefunden werden, um C02-Emissionen drastisch zu reduzieren, aber: das wird NUR mit einer solchen Steuer gehen, denn nur auf Kostenverschärfungen (oder Umsatzeinbußendrohungen) reagieren Unternehmen, das liegt in der Natur der Sache. Solange C02 Emissionen so billig sind wie jetzt, wird sich NICHTS ändern. Die Zeche zahlen unsere Kinder und Kindeskinder.

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weltverbesserer75 09.04.2019, 21:35
188.

Ein schöner Nebeneffekt der Vorschläge, falls Sie umgesetzt würden: da Männer, statistisch gesehen, für höhere CO2 Emissionen verantwortlich sind als Frauen, wären jene stärker als Frauen dazu gezwungen, sich einzuschränken. Das wäre ein Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit.

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afdistnixgut 09.04.2019, 21:35
189. Klar, wir Deutschen

geisseln uns auf unserer 0,07 Prozent Erdscholle wegen ein paar Neo Umweltfreaks die noch nie in einem Wald waren und nicht wissen welches Geschlecht der Deutsche Umweltminister hat und die restlichen 99,93 Prozent der Erdbewohner machen Halligalli mit Verbrennungsmotoren, Kohle und Atomkraftwerken ! Jaja, blau machen am Freitag muss man sich erhalten !

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