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Forderungen von "Fridays for Future": Langstreckenflüge würden bis zu 2000 Euro teure
Nicolas Economou / NurPhoto via Getty Images

Fernreisen, Benzin, Fleisch: Die von den "Fridays for Future" geforderte CO2-Steuer würde klimaschädliche Güter drastisch verteuern. Was würde das für Verbraucher bedeuten?

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johannes87 10.04.2019, 00:03
370. Weiter, weiter...immer weiter

Die Kalkulation zeigt: Der Klimawandel ist nicht zu stoppen und wird kommen. Die Mehrheit der globalen Bevölkerung ist nicht zu solch drastischen Schritten bereit, auch nicht die Schüler.
Lieber eine Zukunft mit Klimawandel in einem reichen Technologie- und Industrieland in dem die Folgen durch Technik beherrscht und beschränkt werden können als Rückschritt in die Steinzeit.

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Manitou-01@gmx.de 10.04.2019, 00:05
371.

Zitat von TomTheViking
Fleisch um das 10 fache der jetzigen Preise. Heizen um das 10 fache verteuern. Elektrischen Strom um das 10 fache verteuern. Natürlich nur für die Klima-Glaubensbrüder. Alle anderen die nicht an diesen Humbug der CO² basierten Klimalüge anhängen sollten sich erheben. Wobei ich natürlich auch für Ressourcen-Einsparungen bin. Als erstes gehört die Gattung Mensch drastisch reduziert, was in modernen Industriestaaten kein Problem wäre, wäre da nicht das Problem der Wirtschafts- und Sozial-Migration.
Wieso strom verteuern? Öko-Strom erzeugt kein CO². Kohle-strom müßte natürlich 10 mal soviel kosten, Atomstrom sogar noch mehr. aber den kauft dann niemand mehr.

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quengelliese 10.04.2019, 00:06
372.

Seitdem mir ein befreundeter Ingenieur berichtet hat, dass Brandrodungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern mehr CO2-Ausstoss verursachen als der gesamte Weltverkehr (Quelle: Greenpeace!), betrachte ich unsere Diskussion in den Industrieländern um minimale Einsparungen für maximales Geld doch mit einiger Verwirrung...

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rafaelwiese 10.04.2019, 00:09
373. ja, radikale Einschnitte, schnell

wenn wir jetzt nicht endlich die Rechnung unserer klimaschädlichen Lebensweise bezahlen, werden wir in 10 Jahren unfrei in einer Verbots- und Kontrollgesellschaft leben, in der Bewegungsfreiheit und Konsum rationiert wird. Auto 1000 km pro Jahr, Fleisch 1x Woche, Fliegen nur auf behördlicher Genehmigung etc.

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berliner789 10.04.2019, 00:10
374. Richtig so!

Wir brauchen eine radikale Veränderung. Als 15jähriger habe ich vor 35 Jahren mal in der Schule aufgeschrieben, dass wir irgendwann eine Öko-Regierung benötigen werden, die uns Einschränkungen auferlegen muss, damit unsere Welt nicht vollends aus den Fugen gerät, wenn wir denn nicht vorher zur Vernunft kommen. Zur Vernunft sind wir in den vergangenen 35 Jahren leider nicht gekommen...

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ralf_maennchen 10.04.2019, 00:14
375.

Zitat von sandu2
1kg Rindfleisch wird 2,58 € mehr kosten. So what? 1 l Milch 0,17€. So what? Ein Flug von Hamburg nach München wird laut Ihrer Tabelle 28€ mehr kosten. So what? Ist es das nicht wert, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen? Aber der Spiegel hat sich natürlich den längstmöglichen Flug ausgesucht: Frankfurt Auckland über Dubai und dann noch hin und zurück, um damit dann eine Überschrift zu produzieren, mit der man die Leute in Panik versetzen kann. Ich würde das vielleicht nicht Lügenpresse nennen. Aber die Menschen objektiv zu informieren, ist definitiv etwas anderes. Der Spiegel ist ziemlich tief gesunken. Ihm geht’s anscheinend nur noch um Klickzahlen.
Außerdem würde jeder geistig vernünftige dann FRA-LHR fliegen. Und mit einem zweiten TIcket ohne Oekoabgabe von LHR-AUstralien.

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nui40k 10.04.2019, 00:16
376. Wie die Mehrheit hier vergisst...

...WIR, um die 40/50, werden den Untergang des Planeten höchstens noch aus dem Rentenalter erleben. Ist ja dann auch egal, denn Hauptsache ich (und meine Familie) kann JETZT billig tanken und schnell überall hinjetten für 'nen Appel und 'nen Ei.

Unsere Kinder und Enkel sind aber leider völlig am Arsch (ist uns aber auch egal).

Ist ja soooo egal, wegen weil eh Klimalüge und einer Menschheit, die sich Aufgrund der Überbevölkerung eh bald selbst zerfleischen wird. Da können wir an der Tanke ja noch ruhigen Gewissens die Bonuskarte ziehen, lecker Fleisch für Kleines kaufen und jedes Jahr schön günstig nach Antalya...

Wir können ja nichts dran ändern, also nochmal schnell den Diesel volltanken... -.-

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Ökofred 10.04.2019, 00:19
377. Aha..

Zitat von kaiser.friedrich
Dann buche ich meine Flugtickets halt im Ausland. Übrigens: Luisa Neubauer ist ja bekanntermaßen auch Langstrecken-Fan. Allerdings wird sie vermutlich von allen Seiten fürstlich finanziert, so dass sie die erhöhten Ticketpreise nicht jucken würden.
Da haben sie sicher Belege für... die Frau ist Studentin... aber klar.. da gibt es immer jemanden, der "finanziert"...

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ralf_maennchen 10.04.2019, 00:21
378.

Zitat von LorenzSTR
Es gibt eine bürgerliche Wohlstandsschicht aus Sophie-Maries, Torbens und Justus-Benedikts, die alle paar Monate um die Welt jetten und ihren Lifestyle in Sozialen Medien zelebrieren. Von den meist völlig überflüssigen Business-Trips ihrer Eltern ganz zu schweigen - per Mail wäre vieles effizienter lösbar, man kennt das von inflationären Meetings. Wenn jetzt jeder Flug sehr viel teurer werden sollte, ist das zwar grundsätzlich in Ordnung - gegenüber denjenigen, die eher selten in den Urlaub fliegen oder vielleicht auch noch gar nie auf einen anderen Kontinent waren, aber eher ungerecht. Man müsste also die Preise nach dem jeweiligen Verbrauch staffeln, wofür eine Art Klimakonto vorstellbar wäre. Den individuellen Verbrauch an Flügen könnte man hierfür anonymisiert erfassen, wie bei einer Steuer-ID.
Und wie soll dieses Klimakonto für Flüge , die im Ausland gekauft werden auf diese ID gebucht werden?? Ansonsten gibt dann Fake Pässe/ID Nummer aus Staaten in Afrika oder Asien. Buche meine Flüge schon bisher nie in einer Fluggesellschaft aus Dtl. sondern immer direkt bein Carrier im Ausland. Glaube kaum , daß die ganze Welt so ein Steuer ID Zeug unterstützen würde.

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DerOberChecker 10.04.2019, 00:21
379. Ein deutscher Alleingang bringt nichts

Wie gut dass ich nicht weit von der österreichischen Grenze entfernt wohne: tanken, fliegen und einkaufen werde ich dann dort. Das bringt dem Klima leider nichts, ist aber für den Standort Deutschland extrem schädlich. Globale Probleme erfordern globale Lösungen. Deshalb muss eine globale Lösung gefunden werden. Alleingänge bringen nichts, sondern schaden dem eigentlich wichtigen Thema Klimaschutz. Kein anderes Land wird den Weg wie dtl gehen, wenn das BIP fällt und die Armut wächst. Die Trumps dieser Welt werden starken Zulauf bekommen.

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