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Forscher über schwarzes Loch: "Antworten zu den ganz großen Fragen des Lebens"
Christoph Malin/ ALMA/ ESO/ DPA

Das erste Foto eines schwarzen Lochs ist eine Sensation - was folgt jetzt? Der Initiator des Forschungsprojekts über hohe Adrenalinpegel, den Blick auf unsere Milchstraße und seinen Glauben an Gott.

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tobih82 11.04.2019, 23:38
10. Schade

Schade, der letzte Absatz zieht für mich als Naturwissenschaftler das ganze Interview ins Negative. Jede Forschung spricht immer mehr dafür, dass ein Gott ein Hirngespinnst der Menschen ist (was es ja auch wirklich ist). Es gibt nur Naturgesetze, die alles bestimmen.

Mich nervt auch immer diese ganze Fragerei, was so eine Forschung "bringen soll". Es ist definitiv auch sehr sinnvoll Wissenschaft des Wissens und der Erkenntnis wegen zu betreiben. Leider denken viele Menschen immer nur an kommerziellen Nutzen. Diese Leute haben die Natur nicht verstanden. Ich persönlich habe schon seit Jahren auf die ersten Ergebnisse dieses Forschungsprojekts gewartet und freue mich sehr darüber.

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karlsiegfried 11.04.2019, 23:56
11. Dieses Bild ist einmalig auf dieser Welt ...

... und durch nichts zu überbieten. Selbst Picasso und andere sind kleine Lichter dagegen. Für fragwürdig halte ich jedoch die These daraus den oder einen Gott bzw. Schöpfer abzuleiten. Wer soll das denn sein? Der chrisliche Gott, der muslimische Gott der budhistsiche Gott oder wer? Wo lebt er, wie denkt er, was isst und trinkt er, wie sieht er aus? Hat er einen Rauschebart oder gar eine Glatze? Ich vermute eher, der menschliche Verstand wird niemals ausreichen um zu erkennen und zu verstehen wie das Universum entstanden ist. Das wäre dasselbe, als würde ein Huhn sich von aussen in der Schale sitzen sehen können, bevor es diese aufbricht um in die Welt zu treten. Oder ein Mensch in der Gebärmutter, bevor er die Welt betrten hat. Was niemals der Fall sein kann.

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quark2@mailinator.com 12.04.2019, 00:15
12.

Mußte das religiöse Rumgerate zum Schluß wirklich in den Artikel ? Er kann ja wirklich gern glauben, was er will, aber warum muß das anderen mitgeteilt werden. Weckt mich bitte, wenn es einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt.

Das Problem mit den Schwarzen Löchern ist ja gerade, daß es nur sehr eingeschränkt möglich ist, durch sie hindurch zurückzurechnen. Was ich meine ist: Wenn ich weiß wo ein Stein jetzt ist und wo er vor einer Sekunde war, kann ich vermuten, wo er vor zwei Sekunden war. Aber Schwarze Löcher "löschen" gewissermaßen jegliche Information. Man sieht kaum etwas und das was man sieht sagt wenig aus. Und da der Urknall auf etwas Ähnliches zurückgeht, haben wir halt im Moment keine Antwort auf die Frage, was vorher da war, oder ob vorher überhaupt was da war. Damit schließt sich der Kreis zum Anfang dieses Posts. Wir wissen es einfach nicht.

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Auggie Smith 12.04.2019, 00:17
13.

"Beide suchen nach dem Grund von allem. Nur traut sich die Physik nicht, einen Schritt weiter zu gehen und die Frage nach Gott zu stellen."

So ein Quatsch! Natürlich wird die Frage gestellt, nur gibt es eben keine zufriedenstellende oder bestätigende Antwort auf diese "Theorie" des Zirkelschlusses! Ohne die Vordeutung dieses mythologischen Konstrukts durch soziale Indoktrination, wer würde schon die Frage danach formulieren?

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bertholdalfredrosswag 12.04.2019, 00:22
14. unglaublich

Interessant, was man durch Glauben alles unter einen Hut bringen kann. Ein Physiker ist beteiligt an der Erkennung eines schwarzen Loches in der Entfernung von 55 Millionen Lichtjahren von uns entfernt und predigt den Menschen, dass der biblische Gott der Schöpfer der Welt ist und der Mensch im Garten Eden erschaffen wurde. Folglich auch die Version von Himmel und Hölle. Und in der Bibel steht: "Du sollst nicht Lügen."

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Ronald Dae 12.04.2019, 00:41
15. Gottogott

Lustig, wie man als rationaler, scheinbar augeklärter Mensch an solche platten Muster glauben kann, wie Götter.

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Dr.T 12.04.2019, 01:34
16. Tja, Physiker...

Als Neurobiologe sagt mir mein Bauchgefühl, dass da nichts mehr kommt. Jedenfalls nicht so, wie irgendeine Religion auf der Erde bisher "Gott" definiert hat, gibt es "ihn" im uns bekannten Universum nicht. Jedenfalls nicht in den letzten x Milliarden Jahren. Aber wer weiß, vielleicht sind wir auch alle nur Algorithmen in einem Supercomputer.

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copydog 12.04.2019, 01:57
17. Endlich Mal die Mitte

Sympathischer Kerl. Verweilt nicht im anderen Extrem, sondern zeigt Demut vor seinem Erkenntnishorizont.

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newera2100 12.04.2019, 03:18
18. Man sollte sachlich bleiben

Die Radioteleskope haben ein grobes Image das heissen Plasmas registriert, das um das Black Hole kreist. Genauso konnten wir auch schon Abbilder der energetischen Plasma-Jets, die von den SMBH's in Zentren von aktiven Seibert-Gakaxien herausgeschleudert werden, rekonstruieren. Allerdings ist keines dieser beiden symptomatischen Objekte dem Schwarzen Loch selbst gleichzusetzen, und ebenso wird wahrscheinlich auch in Zehntausend Jahren kein Mensch jemals ein einigermaßen scharfes Foto der Umgebung dieser Gebilde zu sehen bekommen. Daher wird man auch in Zukunft nicht auf künstlerische Darstellungen dieser mysteriösen Objekte verzichten können, vor allem was das Spektrum sichtbaren Lichtes angeht.

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noalk 12.04.2019, 03:31
19. Warum ist die Erforschung schwarzer Löcher eigentlich so wichtig.

Eine Frage ohne Fragezeichen, das die darauf folgende Feststellung abschlließt: Im Schuldiktat zwei glatte Fehler. Um eine vernünftige Antwort hat sich der Herr Falcke ja herumgedrückt. Mein Hirnwissen sagt mir, dass es keinen Gott gibt.

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