Forum: Wissenschaft
Forscher warnen: Das sechste Massensterben hat begonnen
Corbis

In den letzten hundert Jahren sind bis zu hundert mal mehr Arten ausgestorben als erwartet. Forscher sprechen von einem neuen Massensterben - wie zuletzt bei den Dinosauriern. Die Folgen für den Menschen könnten dramatisch sein.

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regelaltersrentner 23.06.2015, 15:06
210.

Zitat von cindy2009
Und warum latschen in China da Leute rum und bestäuben da z.B. Birnenbäume?
Neben der Honigbiene gibt es Wildbienen und andere Insekten, die Obst bestäuben, wenn die in China ausgerottet sind, dann muss der Mensch ran.

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lokitoki 23.06.2015, 15:35
211. an Naivität kaum zu überbieten

erschreckend wie manche Kommentatoren doch tatsächlich glauben dass es mit ein paar Windrädern getan wär die maßlose Zerstörung der Erde durch den Menschen zu stoppen. Ohne Globale Geburtenkontrolle und gravierende reduzierung der Konsumgier geht das Massensterben weiter. Nach den schwächeren Tieren stirbt am Ende das schlimmste egoistischste Tier von allen, der Mensch.

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Yves Martin 23.06.2015, 15:50
212.

Zitat von ruediger99
Sehen sie, das unterscheidet uns halt. Ich habe verstanden, dass die meisten Ressourcen nur einmal verwendbar sind. Sie wollen die bisher verfeuerten noch mal verwenden!?
Nein, das will ich ganz sicher nicht. Uns unterscheidet allerdings, dass ich mir nicht einbilde, von der hohen Warte eines Bürgers der "1. Welt" darüber zu entscheiden, was andere dürfen sollen und was nicht.

Die meisten Menschen dieser Welt haben beispielsweise noch nie ein Auto besessen. Mit welcher Begründung sollte ich ihnen absprechen, was ich für mich selbst gerne in Anspruch nehme?

Abgesehen davon: Schauen Sie sich mal einen Globus an und da insbesondere "Deutschland" (wenn sie es finden). Warum sollte ein solches Pupsland mit gerade mal 80 Millionen Einwohnern die Aufgabe haben, (mal wieder) die Welt zu retten?

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cindy2009 23.06.2015, 15:53
213. Da kreucht und fliegt nichts mehr

Zitat von regelaltersrentner
Neben der Honigbiene gibt es Wildbienen und andere Insekten, die Obst bestäuben, wenn die in China ausgerottet sind, dann muss der Mensch ran.
Nach dem Bericht zu Folge und der Aussage einer Bestäuberin hat man in der Plantage so ziemlich alles weg gespritzt.

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lokitoki 23.06.2015, 15:57
214.

Zitat von stefan.martens.75
Wer sagt das es nicht natürlich ist? Der Mensch gehört zur Natur! Und ist es nichts zwangsläufig so, dass viele Arten sterben müssen wenn eine Art so dominant und erfolgreich ist wie unsere? Wie soll sich das verhindern ......
Erfolg? Eher Versagen auf ganzer Linie!
Natürliche Menschen sind nur solche die wie die Urvölker in entlegenen Gebieten des Amazonas leben. Am modernen Mensch ist überhaupt nichts mehr natürlich - der Stadtmensch hat jeglichen Bezug zur Natur verloren obwohl diese seine Lebensgrundlage (noch) sichert.
natürlich braucht es eine globale 1 Kind Politik. Das ist die einzige Chance die dümmliche Spezies Mensch vor sich selbst zu schützen da er seine Lebensgrundlage momentan munter selbst zerstört. Schon jetzt versiegen in den am dichtesten bevölkerten Regionen die Süßwasserspeicher. Dadurch können die Länder nich bestellt werden, Nutztiere verenden und vormals grüne Regionen werden zu Wüsten. Mit der Folge dass die unmittelbar davon betroffenen Menschen zu Ihnen nach Europa kommen werden weil wir zufällig in einer (noch) wasserreichen Region leben.

Erfolg sieht für mich anders aus.

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student93 23.06.2015, 16:15
215. Mensch der Hurensohn

Traurig, einfach nur traurig wie die geldgeile Maschinerie nur noch auf profit setzt. Die Verbraucher tragen natürlich auch die Mitschuld...

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der.tommy 23.06.2015, 16:20
216. @stefan.martens.75

Grundsätzlich gilt, dass (außer dem Menschen) alle Spezies in einem natürlichen Gleichgewicht Leben. Geht auch gar nicht anders, egal wer da wen dominiert. Beispiel: Löwen sind ihrer Beute bei weitem überlegen. Das führt aber nicht unweigerlich zum aussterben der Beutetiere, da dann auch der Löwe aussterben würde. Zwischen Jäger und gejagtem stellt sich in der Natur ohne Mensch ein Gleichgewicht ein, ansonsten verschwindet eine der Arten. Beim Menschen ist es anders. Er hat sich in soweit von der natürlich Ordnung abgekoppelt, als dass er der Natur diktiert, wie sie sich zu verhalten hat. Oder kennen Sie eine andere Spezies, die Wälder in gigantischem Ausmaß vernichtet um Möbel zu bauen, die Ozeane leer fischt oder Millionen von Tieren domestiziert und züchtet um sie zu schlachten. Das auch durch die Evolution bestimmte Gleichgewicht greift wenn der Mensch ins Spiel kommt nicht mehr. Wir mögen zwar dem Ökosystem angehören und ihm entspringen, sind dem aber längst entwachsen und machen mit der Natur was wir wollen.....eigentlich traurig was ein großes Hirn und unabhängig bewegbare 5 Finger pro Hand anrichten können.

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Sumerer 23.06.2015, 17:55
217.

Zitat von der.tommy
Grundsätzlich gilt, dass (außer dem Menschen) alle Spezies in einem natürlichen Gleichgewicht Leben. Geht auch gar nicht anders, egal wer da wen dominiert. Beispiel: Löwen sind ihrer Beute bei weitem überlegen. Das führt aber nicht unweigerlich zum aussterben der Beutetiere, da dann auch der Löwe aussterben würde. Zwischen Jäger und gejagtem stellt sich in der Natur ohne Mensch ein Gleichgewicht ein, ansonsten verschwindet eine der Arten. Beim Menschen ist es anders. Er hat sich in soweit von der natürlich Ordnung abgekoppelt, als dass er der Natur diktiert, wie sie sich zu verhalten hat. Oder kennen Sie eine andere Spezies, die Wälder in gigantischem Ausmaß vernichtet um Möbel zu bauen, die Ozeane leer fischt oder Millionen von Tieren domestiziert und züchtet um sie zu schlachten. Das auch durch die Evolution bestimmte Gleichgewicht greift wenn der Mensch ins Spiel kommt nicht mehr. Wir mögen zwar dem Ökosystem angehören und ihm entspringen, sind dem aber längst entwachsen und machen mit der Natur was wir wollen.....eigentlich traurig was ein großes Hirn und unabhängig bewegbare 5 Finger pro Hand anrichten können.
Das Gleichgewicht, das Sie versuchen zu beschreiben, pendelt immer im Rahmen der Gaußschen Normalverteilung (von Gleichgewicht kann man also nicht sprechen).

Und zwar unabhängig davon, ob Sie nun Löwen oder des Menschen Beute betrachten.

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Spiegelleserin57 23.06.2015, 18:01
218. erschreckend ist nur...

es wird viel geredet wie immer aber keiner tut etwas! Da liegt das eigentliche Problem! Große Kongresse , Studien, Publikationen etc. aber alles vergebens.. man will nicht verstehen...ganz ein fach also...aber hinterher schreien...sind wir doch schon gewohnt oder?

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rationalism 23.06.2015, 19:11
219. Mehr Arten ausgestorben als erwartet?

Dann wartet mal, bis die Massaker das Windräder unter seltenen Greifvogelarten und Fledermäusen anrichten in die Statistik mit eingehen. Einfach mal "Tote Vögel durch Windräder" in Google eingeben, dann auf Bilder klicken.
Es sterben jedes Jahr Zehntausende, sogar seltene Seeadler wurde schon erschlagen.

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