Forum: Wissenschaft
Forscher warnen: Das sechste Massensterben hat begonnen
Corbis

In den letzten hundert Jahren sind bis zu hundert mal mehr Arten ausgestorben als erwartet. Forscher sprechen von einem neuen Massensterben - wie zuletzt bei den Dinosauriern. Die Folgen für den Menschen könnten dramatisch sein.

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Sumerer 25.06.2015, 10:22
250.

Zitat von osterkatze
Zitat: "Ich warte nur drauf, dass ein atomkrieg ausbricht und die art namens mensch nicht mehr ist. Dann hat der planet endlich Ruhe vor uns" Der Satz äußert in keiner Weise den Wunsch, jemandem den Tod zu wünschen, sondern stellt ausdrücklich eine Erwartungshaltung dar! Würde sich die befürchtete Erwartung erfüllen, so der folgende Satz, ist subjektive Meinung und persönliche Genugtuung. Natürlich ist logische Konsequenz einer Atomkatastrophe die anzunehmende Auslöschung wohl allen Lebens. So, das war jetzt ein Gratis-Deutschkurs.?
Immerhin haben Sie verstanden, dass man von einem logisch nachvollziehbaren Gedankengang, in diesem Fall, nicht sprechen kann.

Dieser Gedankengang ist sterbenskrank. Und verstößt, nebenbei bemerkt, auch gegen Prinzipien der Philosophie.

Wenn Sie meinen, sich dem anschließen zu wollen, dann springen Sie doch wohlgemut und zuversichtlich über die Ihnen dargebotene Klippe.

Ich distanziere mich ausdrücklich von derartigem Denken. Es ist krank, sterbenskrank!

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rhineland-palatia 25.06.2015, 11:28
251. Leihe gerne .45 oder .357 aus

Falls jemand die Weltbevoelkerung um sich selbst reduzieren will.
Betonung auf selbst?
Aber nicht in meinem Haus und ich brauche Longitude/Latitude um meine Knarre zurueck zu holen.
Der Rest fuer Mule Deers, Black Bears, etc.
Dark ? You bet.

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otelago 25.06.2015, 13:37
252. wenn es drum geht

parksuender abzukassiern sind wir gut organisiert.

so erfolgreich müssen Umweltstandards , die viel wichtiger sind, sanktioniert werden.

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drittschuldner 25.06.2015, 14:08
253. Gleichgewichte und Kurven

Zitat von Sumerer
Das Gleichgewicht, das Sie versuchen zu beschreiben, pendelt immer im Rahmen der Gaußschen Normalverteilung (von Gleichgewicht kann man also nicht sprechen). Und zwar unabhängig davon, ob Sie nun Löwen oder des Menschen Beute betrachten.
Zwischen Löwe und anderen Raubtieren und ihrer Beute gibt es durchaus zwar dynamische, aber letztlich doch recht stabile Gleichgewichte wie sie z.B. im Lotka-Volterra-Modell dargestellt werden. Dies liegt daran, dass die Räuber wie alle Lebwesen in der Natur ja immer nur auf die frei reproduzierten und evolvierten Ressourcen zurückgreifen können.Erst der neolithische Mensch hat dies beides und damit auch die Gleichgewichte außer Kraft gesetzt.

Die Folge ist eine evolutionäre Sackgasse, an deren komplexen Ende nicht nur bloße Überbevölkerung, Ressourcenzerstörung und Artensterben usw. stehen, sondern etwa auch der Zerfall der zivilisatorischen Strukturen. Mit Blick auf fast alle relevanten statistischen Kurven könnte das viel schneller eskalieren als von den meisten gedacht(s. z.B. Naher Osten, Nordafrika). Das Artensterben ist eines von vielen Symptomen.

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Cathetel 26.06.2015, 06:01
254.

Zitat von stefan.martens.75
Wer sagt das es nicht natürlich ist? Der Mensch gehört zur Natur! Und ist es nichts zwangsläufig so, dass viele Arten sterben müssen wenn eine Art so dominant und erfolgreich ist wie unsere? Wie soll sich das verhindern lassen? Natürlich kann man darauf ......
Nee ist nicht so. Danke das sie kein Verständnis für den Zusammenhang aufbringen.

Es ist immer das gleiche und überall passt die gleiche antwort. Unser Konsum und unsere Finanzsystem bilden die Speerspitze des Ökodisasters und der Ungleichverteilung auf der Welt.

Die Geburtenrate ist in entwickelten Luxusländern ja gar nicht dramatisch, aber anderen Ländern wird dieser Luxus ja verwehrt und nur die Rohstoffe von dort abgetragen... leider bräcuhte es mal extreme Änderungen, aber damit hat ja 1/3 der Erdbevölkerung ein krasses Problem und dieses drittel besitzt nunmal auch alle Entscheidungsgewalt.

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interstitial 26.06.2015, 10:48
255. schwierig

Zuerst mal: Ich stimme der Grundaussage völlig zu, und bewerte persönlich den derzeitigen Diversitätsverlust als sehr, sehr bedenklich.
Aber: Der Sache ist durch angreifbare, unseriöse Darstellungen nicht gedient.
Erstens: Die Schätzung hängt sehr davon ab, was wir glauben, wieviele der tatsächlich vorhandenen Arten wir als solche richtig erkannt haben
Zweitens: die Schätzung hängt weiter davon ab, mit welcher Zuverlässigkeit und Gleichmäßigkeit das tatsächliche Aussterben von Arten in den letzten 3 Jahrhunderten erfasst wurde.
Mich würde sehr interessieren, wie die Schätzungen zustande kamen.
Drittens: "Fische", Amphibien (Lissamphibia), "Reptilien", Vögel, und Säugetiere sind allesamt Teile der letzten Kategorie Vertebrata - deren Symbolbild ein Känguruh ist, welches sehr wohl ein Säugetier ist, nur eben kein Plazentalier.....Und dem steht noch entgegen, dass die bei weitem größten Artenzahlen, und auch das bei weitem drastischste Aussterben in den völlig ignorierten Arthropoden (Spinnen, Tausendfüßler, "Krebse", Insekten) sowie den Nematoden zu beobachten sein dürften.....

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