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Forscher zu CCS-Technologie: "Wir brauchen CO2-Speicher in Deutschland"
Trish Badger/ REUTERS

Um die Klimaziele zu schaffen, wollen Kanzlerin und Umweltministerin Treibhausgase unterirdisch speichern. Die erneute Debatte um die CCS-Technologie dürfte Verteilungskämpfe befeuern und neue Ängste schüren.

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schlob 24.05.2019, 14:31
150.

Zitat von ulrics
Hirnrissig. CCS kostet Energie und noch heute gasen Förderstätten Methan aus. Folglich wird das Kohlendioxid nur vorübergehend weggesperrt. Dann besser über power-to-verfahren in chemischer Form speichern. Etwa als Methanol.
Tut mir leid-mein Vorschlag erscheint mir bedeutend preiswerter,so sehr ich die Herstellung künstlicher Treibstoffe für richtig halte-
besser jedenfalls als E-Mobile in der heutigen Situation.-
Laub zu speichern kostet fast gar keine Energie

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knuty 24.05.2019, 14:43
151.

Zitat von schlob
Ein Beispiel für grüne Politik aus Bayern.Die neuen Gesetze führten dazu,dass die Herstellung von Silizium-Wafern wegen der hohen Stromkosten nach China verkauft werden musste.Dort wird viermal so viel CO 2 bei der Herstellung frei .So funktioniert ERFOLGREICHE grüne Politik- von den Misserfolgen lasst uns schweigen,- Und Continental weigert sich ,in Deutschland eine Batteriezellen-Produktion aufzubauen trotz Förder-Mrd.Die sagen,wir investieren nur,wenn sich etwas rentiert auf lange Sicht.Bei den deutschen Strompreisen ist Batteriezellen-Fertigung in Deutschland nicht möglich.- So verjagen die Anhänger der E-Mobile die hierfür nötige Technik aus dem Lande -und jubeln gleichzeitig von den neuen Arbeitsplätzen,die die E-Autos schaffen werden-ja klar ,in China wie bei den Solarzellen auch schon.
Grüne Politik aus Bayern? Wann waren denn die Grünen in Bayern an der Regierung? Und in der Bundesregierung waren die Grünen bis 2005.
Außerdem ist der Strompreis für industrielle Verbraucher in Deutschland nicht hoch. Gerade die sind doch von vielen Abgaben und Umlagen seit 2012 befreit worden.

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twike-fahrer 24.05.2019, 14:44
152. Irrsinn

Anstatt den Fuß vom Gas zu nehmen soll weiter Vollgas gegeben werden - gleichzeitig einfach die CO2-Handbremse anziehen - bis diese vorhersehbar abrauchen wird.

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knuty 24.05.2019, 14:47
153.

Zitat von schlob
Tut mir leid-mein Vorschlag erscheint mir bedeutend preiswerter,so sehr ich die Herstellung künstlicher Treibstoffe für richtig halte- besser jedenfalls als E-Mobile in der heutigen Situation.- Laub zu speichern kostet fast gar keine Energie
Nichts gegen eine Aufforstung und Begrünung, aber wo wollen Sie denn die nötigen Flächen für eine biologische CO2-Speicherung hernehmen, wenn selbst die gesamte Oberfläche der Erde nicht dafür ausreicht?

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Ökofred 24.05.2019, 14:54
154. ganz sicher..

Zitat von schlob
Ein Beispiel für grüne Politik aus Bayern.Die neuen Gesetze führten dazu,dass die Herstellung von Silizium-Wafern wegen der hohen Stromkosten nach China verkauft werden musste.Dort wird viermal so viel CO 2 bei der Herstellung frei .So funktioniert ERFOLGREICHE grüne Politik- von den Misserfolgen lasst uns schweigen,- Und Continental weigert sich ,in Deutschland eine Batteriezellen-Produktion aufzubauen trotz Förder-Mrd.Die sagen,wir investieren nur,wenn sich etwas rentiert auf lange Sicht.Bei den deutschen Strompreisen ist Batteriezellen-Fertigung in Deutschland nicht möglich.- So verjagen die Anhänger der E-Mobile die hierfür nötige Technik aus dem Lande -und jubeln gleichzeitig von den neuen Arbeitsplätzen,die die E-Autos schaffen werden-ja klar ,in China wie bei den Solarzellen auch schon.
Bitte die quelle für Ihr "Beispiel". Entweder der Anteil der Stromkosten dieser Hersteller war nicht hoch oder die haben vergessen, dass Formular für den privilegierten Strombezug abzugeben. Oder die ganz Geschichte entspringt ohnehin Ihrer Fantasie. Für Industriekunden im großen Maßstab kostet die kWh in DE nur 10 Cent.
Googeln Sie mal TRIEMET, da sehen Sie was man in DE mit Strom alles machen kann. Den Aluminiumschmelzen ist er offensichtlich nicht zu teuer.

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schlob 24.05.2019, 14:58
155.

Zitat von Ökofred
Bitte die quelle für Ihr "Beispiel". Entweder der Anteil der Stromkosten dieser Hersteller war nicht hoch oder die haben vergessen, dass Formular für den privilegierten Strombezug abzugeben. Oder die ganz Geschichte entspringt ohnehin Ihrer Fantasie. Für Industriekunden im großen Maßstab kostet die kWh in DE nur 10 Cent. Googeln Sie mal TRIEMET, da sehen Sie was man in DE mit Strom alles machen kann. Den Aluminiumschmelzen ist er offensichtlich nicht zu teuer.
Das alles wurde im Bayrischen Landtag so von der CSU vorgebracht -die haben ausreichend insiderwissen-da gibt es auch ein Video -
und auch gleich zu ökofred-
grüne Politik ist für mich die Energiewende und das EEG -Gesetz
und die haben den Strom teuer gemacht.Vielleicht belehren Sie ja den Chef von Continental eines besseren oder- den von Wackerchemie.

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litholas 24.05.2019, 15:00
156.

Zitat von fatherted98
… Besser wäre es CO2 in Form von Pflanzen zu speichern....sprich Holz....dieses zum Bau zu verwenden....oder....und das wäre das Synonym zu CO2 Verpressung....dieses zu lagern und wieder neu anzupflanzen.....hört sich erst mal blöd an....aber warum nicht. Gleichzeitig sollten die Industriestaaten Flächen in Brasilien und Co. kaufen/pachten und dort den Regenwald erhalten.....damit wäre allen gedient....und Brasilien und Co. hätten eine Einnahmequelle.
Im Artikel wird glücklicherweise auch angesprochen, Biomasse zu Biokohle zu verarbeiten und damit die Ackerböden fruchtbarer zu machen. Als ich in der Überschrift CCS las war ich schon aufs Schlimmste gefasst.

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litholas 24.05.2019, 15:11
157.

Zitat von schlob
Um es in anderen Worten zu sagen: Es geht darum die bisherigen 123 GT CO2 ,die Paflanzen speichern auf 140 Gt zu erhöhen-durch mehr Grünflächen und die beschriebenen Methoden- dann haben sie 17 Gt weniger CO2 in der Luft-der Mensch erzeugt aber nur 9 Gt - wir müssten also eine Eiszeit befürchten - ...
Dann müssen wir allerdings auch verhindern, dass die zusätzliche Biomasse irgendwann wieder verrottet, wie es natürlicherweise der Fall wäre. Im Moment sind in der natürlichen Biomasse etwa 800 Gt C gespeichert, der Gesamtumfang der Vegetation müsste also jedes Jahr um über 1% erhöht werden - dauerhaft. In 90 Jahren bräuchten wir doppelt so viel Vegetation wie wir jetzt haben. In Anbetracht der Tatsache, dass der Weltenergiebedarf sich zur Zeit alle 23 Jahre verdoppelt sogar schon in 50 Jahren.

Von mir aus gern - aber erstens sind dem Grenzen gesetzt, und zweitens gibt's auch das nicht zum Nulltarif.

Ich begreif auch gar nicht was Sie gegen Solaranlagen haben. Die erzeugen den billigsten Strom aller erneuerbaren, fossilen und nuklearen Technologien.

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knuty 24.05.2019, 15:45
158.

Zitat von schlob
Das alles wurde im Bayrischen Landtag so von der CSU vorgebracht -die haben ausreichend insiderwissen-da gibt es auch ein Video - und auch gleich zu ökofred- grüne Politik ist für mich die Energiewende und das EEG -Gesetz und die haben den Strom teuer gemacht.Vielleicht belehren Sie ja den Chef von Continental eines besseren oder- den von Wackerchemie.
Also nicht die Grünen, sondern die CSU wäre dann ja verantwortlich.

Vor Einführung der EEG-Umlage war der Endkundenpreis bei 14 ct/kWh und ist jetzt mit der EEG-Umlage von 6,405ct/kWh bei 29 ct/kWh für Endkunden.
Für industrielle Großverbraucher wurde der Strom dagegen billiger, und nicht teurer, nämlich von rund 13 auf 10 ct/kWh.

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Mesi0013 24.05.2019, 15:51
159. Ja, aber anders?

Zitat von schlob
Das alles wurde im Bayrischen Landtag so von der CSU vorgebracht -die haben ausreichend insiderwissen-da gibt es auch ein Video - und auch gleich zu ökofred- grüne Politik ist für mich die Energiewende und das EEG -Gesetz und die haben den Strom teuer gemacht.Vielleicht belehren Sie ja den Chef von Continental eines besseren oder- den von Wackerchemie.
Kann sein, dass da noch ein anderes Thema mit reinspielt. Ob Firmen abwandern wegen den Energiepreisen, das weiss ich nicht aber sicherlich sind diese woanders auf der Welt noch viel geringer als günstige Firmentarife hierzulande. Aber für energieintensive Firmen ist das Problem der Lastabwurf. Großkunden werden bei Netzinstabilität abgeschaltet und circa 15 Minuten vorher telefonisch darüber informiert. Es soll schon Kupfer- und Aluminiumverarbeiter getroffen haben. Das geschieht bei laufender Produktion und man hat keine Chance, kann es nicht kompensieren. Das Netz ist durch den Politkpfusch mittlerweile so instabil geworden aber der Privatkunde soll davon bitte nichts mitbekommen. Deshalb diese Abschaltungen von Großkunden. Natürlich bekommen die Firmen eine Entschädigung, der Stromerzeuger auch. Zahlen tut das: wir, die Stromkunden!

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