Forum: Wissenschaft
Forscher zu CCS-Technologie: "Wir brauchen CO2-Speicher in Deutschland"
Trish Badger/ REUTERS

Um die Klimaziele zu schaffen, wollen Kanzlerin und Umweltministerin Treibhausgase unterirdisch speichern. Die erneute Debatte um die CCS-Technologie dürfte Verteilungskämpfe befeuern und neue Ängste schüren.

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shotaro_kaneda 23.05.2019, 17:56
30.

CO2-Speicher machen meiner Ansicht nur im Meer Sinn. CO2 ist schwerer als Luft. Sollte schlagartig CO2 aus so einem Speicher entweichen, möchte ich nicht darüber wohnen. Dann ist der Erstickungstot vorprogrammiert. Wer es nicht glaubt kann mal Nyos-See googeln.

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Fletsch 23.05.2019, 17:58
31.

Zitat von koepkeo
Ist das Satire? Das kann doch nicht unser Ernst sein. Erst verfeuern wir natürliche Ressourcen aus der Erde, diese setzen CO2 frei und dann speichern wir dieses CO2 unter der Erde. Mensch, sind wir wirklich so verblödet!
Wieso Satire, was ist denn daran auszusetzen? Es ist doch logisch, dass man CO2, dass aus der Erde befoerdert wurde, und nach Energiegewinnung in die Atmosphaere gelang, auch wieder aus der Atmosphaere gezogen werden muss. Es muss nicht immer nur Verzicht sein, man kann auch eine Kreislauf schliessen.

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michlmeik 23.05.2019, 18:00
32. Besser wieder AKW

am laufen halten oder wieder in Betrieb nehmen, diese C=2 Speicher kosten nur Geld und bringen nix.
Außerdem wird sich keine Gemeinde solch eine Speicher ins Gemeindegebiet setzten lassen-können. "Wetten dass"

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Freedom of Seech 23.05.2019, 18:01
33. Man kann es drehen und wenden wie man will....

...irgendwie ist keine Lösung so richtig überzeugend. Vorschlag: Wir deligieren das Problem (Schwarze Peter) an die Friday Kids, die sollen entscheiden welche Lösungsstrategien zur CO2 Reduktion angewendet werden sollen. Ich bin mir sicher das würde innerhalb von drei Jahren zu einem heilsamen Realitätschock führen. Danach bauen wir dann wieder Kernkraftwerke als die einizige verbliebene realistische Lösung und alles ist wieder gut!

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rrv.vogt 23.05.2019, 18:01
34. Falsche Adresse

Oliver Geden (* 1971 in Bernkastel-Kues) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und Politikberater mit den Schwerpunkten Klima und Energie. Seit 2006 ist er bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin tätig, inzwischen als Leiter der Forschungsgruppe EU/Europa.[1] :-)

Um über etwas über künstlichen Photosynthese zu erfahren, sollte SPON besser versuchen, mit Naturwissenschaftlern Kontakt aufnehmen .
Könnte ja sein, dass es auch in Deutschland Leute gibt , die etwas mehr darüber zu berichten wissen als man mithilfe von Wicki erfährt :

``Die künstliche Photosynthese gilt als vielversprechender Baustein einer zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung, die mit der Energiewende erreicht werden soll.
Während bei der natürlichen Photosynthese theoretisch maximal 6,7 % des Sonnenlichts chemisch gespeichert werden kann – Werte, die in der Praxis deutlich niedriger ausfallen – bietet die Möglichkeit höherer Wirkungsgrade durch künstliche Photosynthese und somit Vorteile in Bezug auf die zukünftige Energieversorgung.[7] Generell wird davon ausgegangen, dass Anlagen zur künstlichen Photosynthese neben Langzeitstabilität einen Wirkungsgrad von mehr als 10 % aufweisen müssen, um als Alternative in Frage zu kommen.
Der bisher höchste erreichte Wirkungsgrad liegt bei 22,4 % (Stand August 2015), wobei statt eines teuren Katalysators auf Platin-Basis Elektroden aus Nickel zum Einsatz kamen, das im Gegensatz zu Platin in großen Mengen kostengünstiger zur Verfügung steht.[9]
Verglichen damit erreicht die natürliche Photosynthese einen maximalen theoretischen Wirkungsgrad von ca. 4,5 %.
In der Praxis liegen die Werte jedoch deutlich darunter, nur wenige Nutzpflanzen wie in tropischem Klima angebautes Zuckerrohr erzielen Werte über 1 %.
Insgesamt werden nur 0,1 % der gesamten auf die Erdoberfläche treffenden Sonnenstrahlung durch natürliche Photosynthese umgewandelt und in Biomasse gespeichert………..´´

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syracusa 23.05.2019, 18:01
35.

Zitat von keine Zensur nötig
ja das trifft es. Deutschland rettet die Welt
Nein, Deutschland räumt nur den Dreck weg, den es selbst verursacht. Bestenfalls, denn ein wenig Dreck bleibt da immer noch übrig. Die anderen müssen das gleiche tun. Wenn keiner den Dreck weg macht, dann sterben wir alle aus.

Der Hinweis darauf, dass Deutschland alleine die Welt nicht retten kann, ist die übliche rechtspopulistische Entschuldigung für Verbrechen aller Art. So in der Art: Jaja, der Strache hat Dreck am Stecken, aber alle anderen auch.

Rechtspopulisten sind multilaterale Abkommen ein Gräuel. Aber die sind die einzige Möglichkeit, die Welt sauber zu gestalten. Der Hinweis auf China ist vollkommener Unsinn, denn pro Kopf stoßen die Chinesen deutlich weniger CO2 aus als wir. Die Chinesen haben die Klimaabkommen mit unterzeichnet und erfüllen ihre Verpflichtungen. Und dann kommen Nazis daher und fordern, dass wir unsere Verpflichtungen nicht erfüllen sollen ...

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jhea 23.05.2019, 18:02
36. bis 2050?

Hab nur ich das Rezo video gesehen und mir seine Links angeguckt?
So wie wir derzeit herumfuhrwerken haben wir nur noch 9 Jahre Zeit bis die Klimaziele und der Treibhauseffekt unumkehrbar werden.
das ist 2028. 22 Jahre zu spät.
Wenn wir das bis 2028 nicht geschafft haben netto kein CO 2 mehr auzustoßen, brauchen wir uns auch gar nicht mehr bemühen.
dann gibt es 2100 keine von Menschen bewohnbare Erde mehr.

Danke

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syracusa 23.05.2019, 18:03
37.

Zitat von christoph_schlobies
Bei einem richtig alten Urwald verrottet ebensoviel zu CO 2 ,wie der Wald aufnimmt.Dem Klima nutzt es nur,wenn man dort Bäume herausholt ,ohne dass seine CO 2- Bindungsfähigkeit leidet -und dann- und jetzt kommt die offenbar unerhörte Idee: Diesen Baum NICHT VERBRENNEN -überhaupt nicht nutzen-nur lagern. Dann hat man effektiv CO 2 aus dem natürlichen Kreislauf geholt,was ja angeblich gar nicht geht,weil das angeblich ein geschlossenes System ist.- Was der Blödsinn in Perfektion ist.- Bitte alle Foristen,dies zu widerlegen.Das Schicksal der Menschheit hängt davon ab.
Naja, Sie müssen den Baum dann auch so lagern, dass er nicht verrottet. Wie wollen Sie das mit der notwendigen Menge von Holz machen? Wo und wie wollen sie das für Jahrtausende lagern?

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christoph_schlobies 23.05.2019, 18:08
38.

Zitat von toslgnote
CO 2 Speicher gibt es schon , nennt mann Wald. Eunfach für 50 -150 Jahre nicht abholzen Fertig Klimaziel erreicht
Nein -genau das ist falsch- siehe oben.
Nur das herausgeholte Holz mindert den CO 2 -Ausstoß.-
Das können Sie in jedem Forstbericht lesen.-
Leider beschränkt man dies Herausholen von Holz auf den Nutzholzbedarf-und der ist zu gering.-
Man muss herausholen,was der Wald verträgt,ohne dass seine CO 2 Bindefähigkeit leidet.Das geht- da kann man düngen usw.-
Und mit diesem einfachen Prinzip lässt sich das ganze CO-2 problem leicht lösen-kostet was-aber nicht 1 hundertstel dessen,was unsere Irren veranstalten.

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humble_opinion 23.05.2019, 18:16
39. Was ist schlauer?

Was ist schlauer: etwas nicht zu produzieren (Hier: CO2) oder es zu produzieren und es hinterher sehr teuer wieder einzufangen und irgendwie zu lagern. Hm - voll ne schwere Frage. Was ich weiß aber ist: mit Letzterem lässt sich für entsprechend ausgerüstete Konzerne richtig viel Geld verdienen. Na, dann bin ich aber mal gespannt, wofür sich sich unsere Regierung entscheiden wird.

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