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Forscher zum Bericht des Weltklimarats: "Der Druck auf die Bauern wird zunehmen"
K. Thalhofer/ iStockphoto/ Getty Images

Laut dem Bericht des Weltklimarats IPCC setzen Dürre und Starkregen infolge des Klimawandels Wäldern und Landwirtschaft schon jetzt stark zu. Der Klimaforscher Alexander Popp über die Folgen für Deutschland.

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cindy2009 08.08.2019, 16:55
1. Ja klar

"....Klar ist: Weniger Fleischkonsum hilft dem Tierwohl und unserer Gesundheit....." Das ist völliger Unsinn. Es gibt keine Gesundheitsgefahr bei ganz normalem Fleischkonsum. Es ist doch eine Mär, dass sich jeder jeden Tag zig Kilo Fleisch einverleibt. Eine ausgewogene Ernährung kann durchaus Fleisch beinhalten. Und dem Tierwohl dient nicht die Quantität an Fleisch, die verbraucht wird, sondern die Qualität, wie es erzeugt wird. Der Rest ist ebenso zum Teil Schmonzes. Welcher Waldbesitzer pflanzt denn noch Monokulturen an? Nach dem Krieg wurde mit Holz die Reparation "bezahlt " . Die Bauern leiden schon selbst unter den heissen Sommern ohne ausreichende Niederschläge und DÜRFEN in einigen Teilen der BRD gar kein Wasser mehr entnehmen, um die Felder zu bewässern. Das führt dazu, dass ganze Felder verdörren MÜSSEN. Und, und, und. Völlig oberflächlich diese Aussagen, mehr lese ich da nicht raus.

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seneca55 08.08.2019, 16:57
2. Ist die Landwirtschaft für 25% der Klimagasemission verantwortich?

Weltweit gesehen, ja.
Wir dürfen die deutsche Landwirtschaft nicht isoliert betrachten, sondern zumindest politisch die gesamte EU-Landwirtschaft einbeziehen, da die Landwirtschaft von Brüssel über Subvention und Sanktion gesteuert wird - sie ist nicht entswcheidungsfrei!
Vom EU-Haushalt von rd. 150 Mrd.€ p.a. gehen davon rd. 45% (in-)direkt an die Bauern zur Umsetzung und Sicherung der vereinbarten Produktionsstrukturen - in manchen Regionen (z.B. Wales) machen die EU-Subventionen 80% der Einkommen der Bauern aus -
Also, in Brüssel liegt des "Pudels Kern"!
Wer eine Veränderung der Strukturen erreichen will, muß zuerst die korrumpierenden Lobbys der Industrieunternehmen wie Monsanto,...auf die Kommission und EU-Parlament abschneiden, um politisch sich mit Öko- und Klimaschutzzielen durchzusetzen.
"Fridays4Future" muß nach Brüssel, um Erfolge in Sachen "Neue nachhaltige Landwirtschaft" zu erreichen!

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Schartin Mulz 08.08.2019, 17:01
3. Es ist

eine Lüge, dass das Verbraucherverhalten entscheidend ist.
Imemr wird der Schwarze Peter den Verbrauchern zugeschoben.
Dabei kauft der Verbraucher nur das, was ihm angeboten wird. Gäbe es die Massentierhaltung nicht in dem Ausmaß, gäbe es weniger Fleisch und es wäre teurer. War ja früher so. Sinddie Menshcen d auf die Straße gegangen, um für ein Steak für 1 € zu demonstrieren?
Heute legt man ihnen das Billigfleisch in die Kühltheken und erwartet, dass die Leute das nicht kaufen? Ist ein Kind Schuld, wenn die Eltern es mit Süßigkeiten vollstopfen? Das hätte das ja nicht annehmen müssen.-
Viele Bürger sind in dne letzten Jahren auf hochwertigeres Fleisch umgestiegen. Oder gleich Vegetarier geworden. Hat sich dadurch irgendetwas verändert? Nagt Herr Tönnies jetzt am Hungertuch?
Es ist und bleibt absurd. Strenge Regeln für die Tierhaltung. Auch für Importfleisch. Notfalls Strafzölle, wenn wir mit billigem Importfleisch überschwemmt werden. Ach nein, geht ja nicht, das bedroht ja den freien Welthandel. Merkt eigentlich niemand, wie schizophren diese ganzen Diskussionen sind?

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seamanslife 08.08.2019, 17:04
4. in Afrika, Südamerika und Südostasien holzen intern. Agrargroßkonzerne

die Wälder ab und die Europäer sollen zahlen. Früher gab es in Deutschland den Sonntagsbraten und ab und zu mal ne Bockwurst oder ein Wurstbrot. Als Kind der Nachkriegsgeneration kann ich mich noch erinnern, in der Woche gab es oft Kartoffelpuffer, Eierkuchen und Gemüseeintopf. Franco-Spanien war vor dem EU-Beitritt ein bitterarmes Land und hat heute den höchsten pro Kopf-Verbrauch an Fleisch in der EU. In Spanien gibt es ein spezielles Reisebüro für Senioren (Mundo Senior). Wenn man auf Teneriffa in einem Hotel ist in dem auch Spanier von "Mundo Senior" abgestiegen sind kann man deren Essgewohnheiten sehen. Die Teller werden bis zum Rand vollgeschmissen und dann halbvoll vom Personal abgeräumt, weil der Gast sich den nächsten Teller schon wieder vollschmeißt, nach dem Motto wir haben es ja. Das sind Leute aus der gleichen Generation wie ich. Woher kommt die Missachtung von Lebensmitteln?
Konsum ist eine sozial-mentale Frage und solange sich der Mensch nicht selbst die Frage stellt ob das sein muss, wird sich nichts ändern.

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Dr. Kilad 08.08.2019, 17:05
5. Wichtig ist der 20. September

Es ist der Tag, wo für eine konsequente Klimapolitik, der erste Generalstreik geplant ist.

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didel-m 08.08.2019, 17:07
6. In D ist es vor allem der Biogasunsinn, der die Böden zerstört

Immer wieder Mais auf ein und der selben Fläche und kräftig Gülle drauf. Bis die Böden tot sind. Gut das ab nächstes Jahr die Abfälle aus den Biogasanlagen selber nicht mehr auf die Felder dürfen. dann wirds endgültig zu teuer und diese Dinger verschwinden.

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Tavlaret 08.08.2019, 17:12
7. Es ist lange nach zwölf

Das ist alles der Tropfen auf den heißen Stein. Großfirmen ändern nur etwas auf massiven Druck der Politik, vesuchen trotzdem Verbesserungen zu vermeiden, indem sie tricksen und verarschen. Der Einzelne lebt nach seinem Gelbdeutel und ist nur bereit etwas zu tun, wenn es nichts kostet - ämere Schcihten also gar nicht. Die Masse der Weltbevölkerung steuert einem Kollaps entgegen, der nicht aufhaltbar ist. Mehr als 10 Milliarden sind nicht verkraftbar. Zwar geht die Geburtenrate in den Industrieländern zurück, in den ärmsten Entwicklungsgebieten steigt sie unaufhaltsam - und die wollen alle so leben wie wir im Westen! Die große Verschmutzung kommt dort erst noch so richtig. Die Natur wird weiter zerstört werden, die Temperaturen nehmen weiter zu usw. usf. ... Der Mensch weiß zwar inzwischen Bescheid, wird aber die Zerstörung unserer Biosphäre nicht aufhalten können. Es ist so, als sähe ein Riesenschiff zwar den Eisberg (Titanic?), im Moment ist noch alles gut, das Teil ist aber so schwerfällig, dass die Zeit nicht reicht, die Lenkung ist zu träge, an dem Eisberg vorbeizulenken, der Untergang ist unaufhaltsam.
Die nächsten 2-3 Jahrzehnte werden noch aushaltbar, sogar komfortabel sein - Glück für mich, denn länger werde ich nicht leben.
Es wird eine Art Mad-Max-Chaos geben - nicht genauso aber auf andere Art.

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berthold.moeller 08.08.2019, 17:28
8. Einsicht muss erst mal zunehmen ...

Bevor sich bei Thema Klimathematik wirklich was ändert, muss erst mal das Versständnis zunehmen. Bei allen und Überall. Es ist fast witzig, wenn man auf der einen Seite weiß, dass teilweise gar keine Borkenkäferfallen mehr aufgestellt werden, weil es eine Untersuchung gab, dass die Fallen nicht alle Borkenkäfer einfangen. Im Ergebnis wurden die Fallen eingespart.
Jetzt schaut man auf immer mehr trockene Wälder wegen Schädlingsbefall und schiebt es auf 1Grad wärmere Temperaturen und forter Mischwälder? Mischwälder kann man aber nicht von heute auf morgen wie Fallen aufstellen, sondern Mischwälder brauchen jahrzehnte bis sie gewachsen sind ... .

In dieser Form von "Logik" gibt's eine Lange Liste mit Schnellschüssen ohne echte Lösung.

Ja, Atomenergie ist gefährlich da man bei einem GAU verstrahlt wird. Mann hätte die Krafwerke aber auch "einfach" etwas passiv sicherer bauen können und die Endlagerung bewusst als "Zwischenlagerung" definieren können, bis man gewusst hätte wie man damit besser umgehen kann.

Ja, Kohlestrom ist CO2 schädlich.

Ja, Windenergie vernichtet Vögel, Insekten und verursacht Infraschall, etc.

Ja, Photovoltaikstrom gibt's nur tagsüber.

...

Die Liste kann man lang weiterführen. Dummerweise hilft das nicht. Solange wir Strom haben wollen und brauchen, tun wir aus meiner Sicht gut daran selber was dafür zu tun, dass wir sicheren und bezahlbaren Strom erhalten.
Den Strom aus anderen Ländern einzukaufen, ist geradezu ein Armutszeugnis für uns als Hochtechnologieland. Oder glaubt bei uns ernsthaft irgendjemand, dass die Tschechen, Franzosen, etc. dass viel sicherer und besser können als wir selbst?

Ich hoffe es findet bald ein echtes umdenken in Richtung wirkliche Lösungen statt. Als Deutschland sollte das schon unser Anspruch sein. Wenn schon nicht um anderen zu helfen, dann doch zumindest um uns selbst zu helfen ... !

Auf geht's!

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ufox 08.08.2019, 17:28
9. Fake News (wenigstens das Bild)

Das Bild vom Forggensee ist völlig aus dem Zusammenhang und absolut normal, da dieser See ein Stausee ist, der jeden Winter komplett abgelassen wird. Wie man im Hintergrund am Schnee auf den Bergen sieht, ist das Bild genau aus so einem Zeitraum...
Ansonsten sehe ich auch, dass die diversen Abhängikeiten der Klimafaktoren auf die Landwirtschaft viel intensiver bewusst gemacht werden müssen.

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