Forum: Wissenschaft
Fossilfund: Schrei des Terrorvogels
JVP/ H. Santiago Druetta

Seite 2 von 3
dasbeau 11.04.2015, 20:56
10. Landbrücke

Schön, dass der Artikel auf eine Bilderstrecke von vor wenigen Tagen verlinkt, in der es um Forschungsergebnisse geht, die den Schluss zulassen, dass die Landbrücke nicht, wie bislang angenommen, erst vor 3 Mio Jahren entstand, sondern vermutlich 10 Mio Jahre früher (!). Im Artikel selbst hingegen ist von den 3 Mio Jahren die Rede. Das muss ja nicht zwingend falsch sein, aber wenn es verschiedene Ansichten gibt, sollte man die auch darstellen, schon gar, wenn man auf den entsprechenden Artikel auch noch verlinkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
msvanessacheng 11.04.2015, 21:02
11.

Zitat von beauce2
Was für ein Erkenntnisgewinn! DAS bringt die Menschheit so richtig weiter!
Ja, wenn die Menschheit solche Artikel lesen und verstehen würde. Denn der Mensch ist genauso eine Art unter vielen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Onkel Mattel 11.04.2015, 21:03
12. Sorry, Tian An Men

Zitat von Tiananmen
Lieber Onkel Mattel! Ich denke, Sie spielen darauf an dass "optimal, maximal und ideal" keine (vernünftige) Steigerungsform haben, weil sie Superlative sind. Dagegen ist "das vollständigste (Skelett)" ein Komparativ, der tatsächlich Sinn macht, weil es mehr oder weniger vollständig erhaltene Skelette gibt.
aber das Adjektiv "vollständig" bdeutet "völlig", "gänzlich", "lückenlos" oder z.B. "alle Teile aufweisend" bzw. "komplett". Da gibt es weder einen Superlativ, noch einen Komperativ.

Wenn also ein Skelett alle Teile aufweist, dann gibt es kein anderes Skelett, dass noch mehr aufweisen könnte. Sicherlich gibt es Skelette, die weniger Teile aufweisen, die aber wären dann nicht vollständig. Es gibt auch kein am perfektesten erhaltenes Skelett. Entweder es ist perfekt erhalten oder eben nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Walther Kempinski 11.04.2015, 21:34
13.

Forschung ist niemals falsch. Wenn hier jemand (so wie bei Artikeln über Astronomie) sich über Geldverschwendung beklagt, dann sollte er sich mal die Haushaltsmittel für Krieg genauer anschauen. Vor allem Staaten die kaum was haben, geben 50% für Krieg/"Verteidigung" aus. Da muss man ansetzen...und nicht bei Forschung und Erkenntnisgewinne für die Menschheit!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jamguy 11.04.2015, 22:52
14.

Wenn Die wissen wie der Schrei des Donnervogels klingt haben Sie eine Tonsequenz rekonstruiert und sollen das bitte veröffentlichen damit ich mir das Urvieh lebhaft vorstellen kann!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schriftsetzer 11.04.2015, 23:03
15.

Richtig, @beauce2

"sollte es Menschen zu gute kommen, die wirklich Hilfe brauchen".

In Ihrem Falle wohl in Sachen Rechtschreibung. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ediart 11.04.2015, 23:07
16.

"Terrorvogel" muss wohl geschrieben werden, damit Aufmerksamkeit erzeugt wird. Wie so oft auch in der Printpresse.
Das dieses Urtier nicht wie eine Amsel gesungen hat kann sich jeder Laie vorstellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Icestorm 11.04.2015, 23:09
17. Also, wie klingt er denn nun

der Terrorvogel? Kein mp3-Link?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Phlogistophagos 11.04.2015, 23:15
18.

Hallo Herr Patalong,

das ist ein sehr interessanter Artikel. Es ist Ihnen lediglich ein kleiner Fehler unterlaufen. Ausgestorben sind diese Tiere nicht erst vor 18.000 Jahre, wie im Text zu lesen ist. Im Gegenteil, es gibt keine positiven Anzeichen dafür, dass sie überhaupt so lange existierten. Die allerletzten bekannten Fossilien dieser Vögel werden ins frühe Pleistozän datiert, also in die Zeit vor ca. 2 Millionen Jahren. Es ist richtig, dass die Phorusrhaciden sich vorübergehend nach Nordamerika ausgebreitet haben, was durch Reste eines Tieres namens Titanis belegt ist. Allerdings ergab eine gründlichere Datierung, dass alle Titanisknochen alt sind und entgegen früherer Annahmen tatsächlich ins frühe Pleistozän gehören. Damit wären die Tiere auf beiden Kontinenten ungefähr zeitgleich verschwunden.

Beste Grüße. ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Phlogistophagos 11.04.2015, 23:21
19.

Zitat von beauce2
werden hier Gelder für etwas verschwendet,
Ist Ihnen eigentlich bewusst, mit welch knauserigen Summen paläontologische Forschungsprojekte abgespeist werden? Der Löwenanteil entfällt ohnehin auf die Personalkosten und selbst die reichen in aller Regel nicht aus, die tatsächlich aufgewandte Zeit zu vergüten. In der Branche wird relativ viel freiwillig und gratis geleistet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3