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Früh eingeschulte Kinder: ADHS ist oft Falschdiagnose
Corbis

Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.

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felisconcolor 05.03.2012, 18:45
1. Warum wird es wohl

Zitat von sysop
Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.
als Krankheit diagnostiziert.
1. weil man sein Kind nicht als "unreif" begreifen will.
1.a weil man für ein Kind selbst zu unreif ist.
2. Weil "mein Kind" nicht unreif ist, bei dem GenPool, das muss krank sein
3. weil die Pharmaindustrie kräftig dran verdient.
(siehe auch "Die erfundenen Krankheiten")
4. und zu allerletzt, weil Geduld bei Lehrern mittlerweile Seltenheitswert hat

Leidtragend ist immer das Kind

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M. Michaelis 05.03.2012, 18:45
2.

Ich behaupte AHDS im Sinn eines handfesten krankhaften Befundes gibt es überhaupt nicht.

Diese Erkrankung ist eine soziopsychlogsich bedingte Wahrnehmung derer die die Diagnose stellen und vor diesem Hintergrund willkürlich pathlogisieren.

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vorschau 05.03.2012, 18:51
3. Die Diagnostiker

Zitat von sysop
Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.
Was heute ADHS für die Schulpsychologen ist, das war früher die Legasthenie.
Da wird munter diagnostiziert und munter therapiert, kräftig dran verdient aber keiner kommt auf die wirklichen Ursachen.
Zu unreif für die Schule - zu wenig Lesen, zu viel Computerspiel und Glotze.

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FunBaer 05.03.2012, 18:57
4. Überraschung?

Zitat von sysop
Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.
Das Ergebnis dieser Studie überrascht mich nun nicht wirklich. Früher waren Kinder lebhaft, heute leiden sie unter ADHS. Kinder müssen toben und spielen. Lasst Kinder Kinder sein. Weg mit Computern und Fernbedienungen. Auch ich hatte vor 45 Jahren Schulkameraden, die lebhafter waren als der Durchschnitt...na und? Die sind auch ohne Medis groß geworden, haben z.T studiert, promoviert...einer schimpft sich heute sogar Professor!

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2xtreme4u 05.03.2012, 19:00
5. Jungen

Zitat von
Warum Jungen stärker betroffen sind, ist noch nicht eindeutig geklärt.
Das dürfte klar sein:

Es gibt kaum noch männliches Lehrpersonal. Wenn die Jungen ihren normalen Bewegungsdrang - der sich ziemlich von dem der Mädels unterscheidet - ausleben (was auch schon mal zu einer Rangelei führen kann), dann wird seitens des zumeist weiblich Lehrkörpers nicht selten die Keule ADHS hervor geholt - auch hierzu gibt es meinem Wissen nach Studien.

Das Problem kann man entweder dadurch lösen, dass sich vermehrt um männliches Lehr - und Erziehungspersonal (aich kitas sind betroffen!) bemüht, oder aber sogar eine rgundsätzliche Trennung nach Geschlechtern in die Überlegungen mit einbezieht.

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allesamt 05.03.2012, 19:02
6. Falsche Diagnosen auch in Deutschland

Zitat von sysop
Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein.
Eine mir bekannte Psychiaterin erzälte mir, auch in Deutschland seien etwa 80% aller ADHS-Diagnosen falsch.ä
Modekrankheit?
Ich glaube vielmehr, die Ärzte und verschiedene Einrichtungen mit ihren Experten verdienen daran und die Eltern haben ihre Ausrede: Mein Kind ist krank, wir können nichts dafür!

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Ray Cohen 05.03.2012, 19:04
7. Dumm, die Kinder sind oft einfach dumm!

Kein Wunder, wenn heute jedes Kind mit IQ unter 90 direkt ADS/ADHS, lernbehindert bescheinigt bekommt.

Früher hieß es die sind einfach zu dumm. Heute versucht man Dummheit mit Psychopharmaka zu kurieren.

Einfach nur dumm!

Ray

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nina-fritz@hotmail.de 05.03.2012, 19:06
8. ADHS ist bewiesen!

Zitat von M. Michaelis
Ich behaupte AHDS im Sinn eines handfesten krankhaften Befundes gibt es überhaupt nicht. Diese Erkrankung ist eine soziopsychlogsich bedingte Wahrnehmung derer die die Diagnose stellen und vor diesem Hintergrund willkürlich pathlogisieren.

Es mag zwar richtig sein das ADHS heute zu oft diagnostiziert wird.
Aber ich frage mich woher man immer diese Behauptung nimmt das es kein ADHS gibt? Wo steht das denn genau?

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albert schulz 05.03.2012, 19:10
9. Mütter wissen Bescheid

Brav, angepasst, ruhig, körperlich lethargisch soll ein richtiges Kind sein, und es muß dringend vor den furchtbar ordinären Weibern und den rüden und brutalen Jungs auf der Straße beschützt werden, ganz behütet unter Mutters Schürzenzipfel, die als einzige das arme Kind versteht und beschützen kann. Sittsam und verfettet vor Computer oder TV und die Welt ist in Ordnung.

Kinder sind zum Glück körperlich – und geistig – weit aktiver als Erwachsene, eine absolut notwendige Ausstattung, auch als Energie oder Lebenswillen bekannt. Diese Energie herabzumindern durch Ritalin und ähnliche Downer ist bestenfalls verbrecherische Körperverletzung, oder meinetwegen Seelenätzung, falls es so was wie eine Seele gibt.

Diese verdammte Modekrankheit ist aber ein uralter Hut, seit Jahren ist der Unfug bekannt. Und die Ärzte willfahren den Müttern. Da rollt der Rubel. Vor allem hängen da jede Menge Konsultationen dran. Ritalin darf nämlich nur von Psychotherapeuten verschrieben werden. Geldschneiderei also, aus ärztlicher Perspektive.

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