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Frühes Universum: Forscher lösen Rätsel um älteste massive schwarze Löcher
John Wise

Schon kurz nach dem Urknall bildeten sich gigantische schwarze Löcher. Nun haben Forscher eine mögliche Antwort darauf, wie die Massefresser so schnell wachsen konnten.

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inecht 24.01.2019, 17:48
1. diese Berechnungen tragen religiöse Züge.

Wenn die Ameise das Ausmaß der Antarktis erfassen will, wird es wohl ähnlich absurd.
Solche Quasare mit rein terristische Maßstäben zeitlich und örtlich zu bewerten, ist unmöglich.

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permissiveactionlink 24.01.2019, 19:44
2. Den Teufel mit dem Beelzebub

ausgetrieben ! Klar : es ist völlig unverständlich, wie schon kurz nach dem Urknall Galaxien entstehen konnten, in deren Zentrum ein zig Millionen Sonnenmassen schweres schwarzes Loch begierig Materie einsaugt und dabei gewaltige Energien freisetze, in stark rotverschobenen Galaxien ca 13 Milliarden Lichtjahre entfernt. Da gibt es nämlich ein Problem : ab ca 200 Sonnenmassen wird der Strahlungsdruck eines Sterns so hoch, dass er durch gravitatives Einfangen von noch mehr Gas nicht mehr größer werden kann. (Eddington-Limit) Und bis er dann zum schwarzen Loch wird in einer Hypernova Explosion, das dauert ja schließlich auch. Also hatten diese Monster eigentlich keine Zeit, um auf eine solche gigantische Größe anzuwachsen, auch nicht bei heftigster Gefräßigkeit. Und deshalb wird jetzt wieder ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert, wenn einem die wissenschaftlichen Daten und Ideen ausgehen : Angeblich kollabieren nun riesige Gaswolken mit einem Schuss dunkler Materie im Halo direkt sozusagen en passent ohne lästiges Sternenstadium mit Kernfusion direkt zum "Kollapsar", so hießen schwarze Löcher früher. Ehrlich jetzt : ich finde das alles sehr mager und spekulativ. Kein Mensch weiß bis heute, was dunkle Materie eigentlich ist. Aber die Eddington Grenze ist ziemlich gut theoretisch verstanden.

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Myrlin 25.01.2019, 07:35
3. Theorie

https://www.raetsel-forum.net/harte-nuesse-f10/primzahlen-3-5-und-7-t7561.html

Hier eine Erklärung für schwarze Löcher!

Diese Grundlage erklärt Masseentstehung, Gravitation das Horizont-Problem und vieles mehr.
Als Wissenschaftler Akzeptiere ich keine Theorie sondern verknüpfe mehr und mehr Fakten mit dem einzigen Zweck, etwas zu Falsifizieren/Hinterfragen.
So auch diesen Ansatz!
Bisher ist es mir nicht gelungen, eher das Gegenteil!

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Myrlin 25.01.2019, 07:50
4. Gravitation:

Das Kepplersche Gesetz definiert nur eine Elipse bei Vernachlässigung Abstand Byrazentrum-Sonnenmittelpunkt.
Sonnenmittelpunkt kann NICHT gleichzeitig um verschiedene Byrazentren Kreisen!
Newtons Gravitatationswert kann nur Bewiesen werden wenn A.) Man Planeten/Sonnen 'nachwiegen' kann oder B.) Er rechnerisch aufgeht.
Er geht rechnerisch NICHT auf! (Galaxien fehlt Masse)

Gegentheorie: Gravitation ist Antimagnetisch, es erfordert Magnetische Anziehungskraft damit ein Objekt 'angezogen' wird UND Magnetische Abstossungskraft, damit er sich 'entfernt'.
Hört sich Dumm an, aber ist es nicht. Lässt sich sogar logisch verifizieren.
Bewegen sich 2 Planeten auf unterschiedlichen Abständen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit um die Sonne, müsste eine reine Anziehungskraft bewirken, das wenn sich der innere Planet langsam zwischen äusseren Planet und Sonne schiebt, der äussere 'angezogen' wird.
Bei Gravitation als Antimagnetisch wird der äussere 'weggedrückt'.
Guckt euch mal die Umlaufbahn Erde und Mars an!

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Myrlin 25.01.2019, 08:58
5. Zeitdilatation!

https://www.physikerboard.de/ptopic,324771,1e919d5215c0c5c9fdd2922cf559017f.htm l#324771

Immer alles in Zweifel ziehen!
Immer neue Interpretationen finden um zu verknüpfen!
Immer mehr Einzelwissen in ein System integrieren!
Desto mehr Wissen 'zusammen' passt, desto Wahrscheinlicher die Richtigkeit!
Aber NIEMALS eine Theorie als Richtig auffassen, denn dann mutiert man vom Wisdenschaftler zum Gläubigen.
Es geht garnicht darum, welche Theorie richtig ist, sondern ein Verständniss zu bilden, das immer mehr 'Fakten' vervindet.

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µPi 25.01.2019, 11:27
6. Zeitliche Probleme

Ich habe immerwieder zeitliche Probleme im Kopf, wenn ich über die Dimensionen des BigBang lese und dazu Entfernungen von rätselhaften Objekten erfahren. Wie kann ein 13 Milliarden Jahren altes Objekt in 13 Milliarden Lichtjahren existieren und das Licht mich hier erreicht haben, wenn das Licht schon allein 13 Milliarden Jahren benötigt, mir die Kunde vom uralten Objekt selbst zu übermitteln? Oder bekomme ich die Licht-Daten von einem damals jungen Objekt, welches Heute 13 Milliarden Jahre alt sein könnte wenn es noch existiert? Aber es ist ja nach dem Urknall vor ca. 13 MJ in diese weite Position gewandert und sendet schon sehr lange ... Mir schwirrt der Kopf ...

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permissiveactionlink 25.01.2019, 13:03
7. #6, µPi

Vor ca. 13,6 Milliarden Jahren fand der Urknall statt, davor gab es weder Zeit noch Raum, und auch keine Elementarteilchen. Es ist also verständlich, dass der Kristallisationskern unserer Milchstraße damals sehr nahe bei den ursprünglichen Quasaren stand, die wir heute sehen. Allerdings kommt das Licht, das uns heute von diesen Quasaren erreicht, aus maximal 13,6 Milliarden Lichtjahren Entfernung, denn Licht kann sich in 13,6 Milliarden Jahren nicht weiter bewegen. Das bedeutet dann aber, dass sich der Raum zwischen uns und diesen Quasaren zwischenzeitlich mit Überlichtgeschwindigkeit ausgedehnt hat. Wäre das nicht geschehen, hätte das heute unsere Galaxie erreichende Licht dieser Quasare die Milchstraße schon Milliarden Jahre früher erreicht. Der Raum kann sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnen, dafür gibt es keine physikalische Einschränkung. Licht kann sich aber nur im Raum mit maximal Vakuumlichtgeschwindigkeit bewegen. Teile des Universums können wir nicht sehen, da sie sich in 13,5 Milliarden Jahren durch Raumausdehnung schon viel weiter als 13,5 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt haben. Dieses Licht ist immer noch unterwegs. Stellen Sie sich einen Luftballon vor, auf dem sich Ameisen (Photonen) von bestimmten Punkten aus zu anderen Punkten mit einer Maximalgeschwindigkeit bewegen : Wenn Sie den Ballon schnell genug aufblasen, kann keine Ameise an einem anderen Punkt ankommen, da die Distanzen auf dem Ballon so schnell zunehmen, dass die Geschwindigkeit der Ameisen dies nicht kompensieren kann.

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cindy2009 25.01.2019, 15:06
8. @permissiveactionlink

"----Teile des Universums können wir nicht sehen, da sie sich in 13,5 Milliarden Jahren durch Raumausdehnung schon viel weiter als 13,5 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt haben. ----" Ist schon blöd, dass man doch weiter nach "hinten" schauen kann, denn es gibt sowas wie "....Die Hintergrundstrahlung, genauer kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung, englisch cosmic microwave background (CMB), ist eine, das ganze Universum erfüllende, isotrope Strahlung im Mikrowellenbereich, die kurz nach dem Urknall entstanden ist. ...."Quelle Wiki. Da spielt Ihre angenommene Raum Ausdehnung keine Rolle. Oder wo liege ich nicht richtig?

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roland51 25.01.2019, 17:26
9.

Das "Zurückschauen" mit der 2,7 K Hintergrundstrahlung geht auch nicht weiter als knapp 400.000 Jahre nach dem Urknall, weil durch Atombildung keine Streupartner mehr für Photonen vorhanden waren und das Universum somit "lichtdurchlässig" war.
Durch seine Expansion kühlte sich das Universum langsam ab, sodass die Temperatur der Hintergrundstrahlung von 3000 Kelvin bei der Entkoppelung auf heutige 2,725 ± 0,002 Kelvin gesunken ist.

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