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Frühes Universum: Forscher lösen Rätsel um älteste massive schwarze Löcher
John Wise

Schon kurz nach dem Urknall bildeten sich gigantische schwarze Löcher. Nun haben Forscher eine mögliche Antwort darauf, wie die Massefresser so schnell wachsen konnten.

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worlorn 02.02.2019, 22:46
60.

Zitat von gerd0210
Schicken wir Licht durch eine Glasfaser, so schafft das Licht in einer Sekunde 240.000km. Im dichten Medium ist es langsamer ...
Das Licht ist nur scheinbar langsamer, weil es mit dem Medium wechselwirkt. Es wird absorbiert und re-emittiert, was eine Zeitverzögerung mit sich bringt. Licht selbst bewegt sich immer mit c.

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kickaha74 03.02.2019, 09:03
61.

"Die Expansion des Raumes ist ein mechanischer Vorgang und damit erheblich langsamer als die Lichtausbreitung."

Die Expansion des Raumes ist ein "mechanischer Vorgang"? Nein.
Und sicherlich können Objekte aufgrund der Expansion des Raumes schneller als mit Lichtgeschwindigkeit auseinandergetragen werden. Das ist eine Frage des Abstandes.

"Vor 13,7 Mrd. Jahren war das Weiltall geringfügig kleiner als heute."

Nein, das sichtbare Universum war erheblich kleiner.

"Alles Licht aus der Zeit von vor 13,7 Mrd. Jahren ist schon längst an uns vorbeigeflogen. Es kann keine ältere Strahlung mehr geben."

Das ist bezogen auf die Hintergrundstrahlung falsch. Diese erfüllt den Raum und kann daher nicht an uns "vorbeifliegen".

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kickaha74 03.02.2019, 16:03
62.

Zitat von Myrlin
Selbst diese Theorie (Ich weigere mich, sie als Meine anzuerkennen, obwohl sie von Mir kommt) versuche ich zu 'Brechen'. So bin ich halt! Aber sie liefert nunmal Lösungen wie Materieverteilung zu Raum, Rotlichteffekt, Gravitation/Magnetismus, BigBang, Horizontproblem, Sonnensystementstehung uvm. . Gegenargumente sind Herzlich Willkommen.
Mangels quantitativer Ausarbeitung dieser Ihrer Theorie ist auch deren Glaubwürdigkeit in Frage gestellt.
Aber eine einfache Aufgabe für Sie, um dem abzuhelfen: Leiten Sie bitte aus Ihrer Theorie eine Formel her für die gravitative Rotverschiebung. Berechnen Sie dann bitte damit die gravitative Rotverschiebung von der Erdoberfläche (Höhe Null) bis 22,56 m Höhe.

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kickaha74 03.02.2019, 16:13
63.

Zitat von gerd0210
Das, was Sie sagen, hat aber Konsequenzen. Solange die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, gilt dass ein Photon nach einer Sekunde 300.000km zurückgelegt hat. Nach 13 Mrd. Jahren sind das dann entsprechend 10^23 km.
Es hat auch Konsequenzen. Aber wie kommen Sie darauf, es hätte die Konsequenzen, die Sie beschrieben haben?
Auch bei expandierender Raumzeit ist die Lichtgeschwindigkeit lokal immer noch die bekannte Größe von 299792458m/s. "Lokal" ist hierbei ein Bezugssystem, das nicht der Expansion unterliegt. Messen Sie "nichtlokal", bekommen Sie aus der allgemeinen Relativitätstheorie andere Werte, wobei sich auch die Frage nach einem geeigneten Koordinatensystem stellt. Das ist aber typisch für die ART, siehe etwa die gemessene Lichtlaufzeitverzögerung, wo ein entfernter Beobachter auch eine "andere" Lichtgeschwindigkeit ermittelt.

Ihre Aussagen mit "zum Rand dünner" usw. zeugen von einer Vorstellung vom Universum, die nicht mit dem modernen kosmologischen Weltbild übereinstimmt.

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gerd0210 04.02.2019, 13:12
64.

Zitat von kickaha74
Es hat auch Konsequenzen. Aber wie kommen Sie darauf, es hätte die Konsequenzen, die Sie beschrieben haben? Auch bei expandierender Raumzeit ist die Lichtgeschwindigkeit lokal immer noch die bekannte Größe von 299792458m/s. "Lokal" ist hierbei ein Bezugssystem, das nicht der Expansion.....
Modernes kosmologisches Weltbild, was könnte das bedeuten? Modern, Mode, modisch, gilt das auch für physikalische Gesetze? Was war zum Zeitpunkt des Urknalls modern? Wenn es eine ganz andere Physik war, mit ganz anderen Gesetzen, dann könnten wir niemals darüber diskutieren.
Also nehmen wir einmal an, es waren die gleichen Gesetze, nur halt mit völlig anderen Parametern. Was wäre gültig gewesen? Wir haben vier physikalische Größen: Wirkung, Kraft, Weg und Zeit. Jede dieser Größen wird durch die drei anderen beschrieben.

Wenn sich das All ausdehnt, dann können wir den Weg zurückgehen und einen Ursprung annehmen. Wie klein das All auch war, ein mathematischer Punkt kann es nicht gewesen sein. Die kleinste Zeit ist uns bekannt als t_p (Planck). Der Weg soll ebenfalls nahe Null sein, aber eben nicht exakt Null. Nun gilt aber, dass Wirkung ein Produkt aus Kraft mal Weg mal Zeit ist.
Jetzt können wir uns in etwa vorstellen, um welche Kraft es sich gehandelt haben muss. Der Weg war sehr klein, Kraft mal Weg ergibt aber die gesamte Energie, die in diesem winzigen Volumenelement enthalten war. Kraft mal Zeit ergibt den Impuls. Und das Produkt aus Kraft, Weg und Zeit ergibt den winzigen Wert für h (Planck).

Jetzt können wir über die Ausdehnung, also die Volumenzunahme reden. Es ist logische, wenn sich die Energie in einem größeren Volumen befindet, dass die Energiedichte bei der Expansion abnimmt. Wir können weiter annehmen, dass zum Rand hin die Energiedichte geringer ist, als nahe zum Ursprung. Wir haben also ein Energiegefälle. Wenn sich etwas bewegt, dann immer von der höheren Energiedichte zur geringeren hin. Also von der Mitte weg, hin zum Rand. Alle Massenobjekte werden also auch weiterhin nach außen rutschen, wie einen Hang hinab. Man muss also keine negative Gravitation erfinden, um diesen Vorgang erklären zu können.
Und zum Licht: Im absolute Nichts wäre die Geschwindigkeit unendlich groß. Die Energiedichte dämpft die Ausbreitung. Je dichter, desto stärker die Dämpfung.

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roland51 04.02.2019, 14:59
65.

Zitat von gerd0210
Und zum Licht: Im absolute Nichts wäre die Geschwindigkeit unendlich groß. Die Energiedichte dämpft die Ausbreitung. Je dichter, desto stärker die Dämpfung.
Alaaf und Helau.... mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

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kickaha74 04.02.2019, 15:35
66.

"Modernes kosmologisches Weltbild, was könnte das bedeuten?"

Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass die Erde keine Scheibe ist, die von Elefanten und Schildkröten getragen wird.
Es bedeutet auch nicht das, was Sie offenbar vom Kosmos zu wissen meinen.
"Also nehmen wir einmal an, es waren die gleichen Gesetze, nur halt mit völlig anderen Parametern. Was wäre gültig gewesen? Wir haben vier physikalische Größen: Wirkung, Kraft, Weg und Zeit."
Das SI-System kennt schon sieben Basisgrößen.

"Jede dieser Größen wird durch die drei anderen beschrieben. "
Stimmt für das SI-System nicht.

"Wenn sich das All ausdehnt, dann können wir den Weg zurückgehen und einen Ursprung annehmen."
Ein weit verbreiteter Irrtum über das moderne kosmologische Weltbild. Hier zeigen Sie, dass - was immer Sie auch für ein Weltbild haben - Ihr Weltbild nicht mit dem modernen kosmologischen Weltbild übereinstimmt. Damit geht auch Ihre Vorstellung von der Ausdünnung fehl.

"Und zum Licht: Im absolute Nichts wäre die Geschwindigkeit unendlich groß. Die Energiedichte dämpft die Ausbreitung. Je dichter, desto stärker die Dämpfung."
Sie haben eine Quelle dafür, die über einfache Störungsrechnungen hinausgeht?

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gerd0210 04.02.2019, 17:45
67.

Zitat von kickaha74
"Modernes kosmologisches Weltbild, was könnte das bedeuten?" Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass die Erde keine Scheibe ist, die von Elefanten und Schildkröten getragen wird. Es bedeutet auch nicht das, was Sie offenbar vom Kosmos zu wissen meinen. "Also nehmen wir einmal an, es waren die gleichen Gesetze, nur halt mit völlig anderen Parametern. Was wäre gültig gewesen? Wir haben vier physikalische Größen: Wirkung, Kraft, Weg und Zeit." Das SI-System kennt schon sieben Basisgrößen. "Jede dieser Größen wird durch die drei anderen beschrieben. " Stimmt für das SI-System nicht. "Wenn sich das All ausdehnt, dann können wir den Weg zurückgehen und einen Ursprung annehmen." Ein weit verbreiteter Irrtum über das moderne kosmologische Weltbild. Hier zeigen Sie, dass - was immer Sie auch für ein Weltbild haben - Ihr Weltbild nicht mit dem modernen kosmologischen Weltbild übereinstimmt. Damit geht auch Ihre Vorstellung von der Ausdünnung fehl. "Und zum Licht: Im absolute Nichts wäre die Geschwindigkeit unendlich groß. Die Energiedichte dämpft die Ausbreitung. Je dichter, desto stärker die Dämpfung." Sie haben eine Quelle dafür, die über einfache Störungsrechnungen hinausgeht?
Sie können beliebig viele Einheiten schaffen, aber vier reichen aus. Das sind Volt, Ampere, Meter und Sekunden. Als Beispiel: Wirkung pro m^2=Vs/m * As/m. Oder auch Wirkung ist gleich Kraft mal Weg mal Zeit. Ich habe mich daran gewöhnt, alles in elektrischen Einheiten zu schreiben. Man kann die Leistung eines Motors in PS oder in Watt angeben. Es ist halt Tradition, die Energie eines Frühstückeis nicht in Ws anzugeben.

Wenn sich etwas nach B bewegt, so sollte es auch ein A geben, von wo es her kommt.

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kickaha74 04.02.2019, 18:35
68. Das war's wohl

Zitat von gerd0210
Sie können beliebig viele Einheiten schaffen, aber vier reichen aus. Das sind Volt, Ampere, Meter und Sekunden.
Aha. Vorher waren es andere Größen ("Wirkung, Kraft, Weg und Zeit"). Nicht nur hier sind Ihre Aussagen inkohärent. Auch sonst vermag ich keinen substanziellen Beitrag zum eigentlichen Thema mehr zu erkennen - erst recht keine substanziellen Argumente zu Ihren ursprünglichen Behauptungen.

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gerd0210 05.02.2019, 13:12
69.

Zitat von kickaha74
Aha. Vorher waren es andere Größen ("Wirkung, Kraft, Weg und Zeit"). Nicht nur hier sind Ihre Aussagen inkohärent. Auch sonst vermag ich keinen substanziellen Beitrag zum eigentlichen Thema mehr zu erkennen - erst recht keine substanziellen Argumente zu Ihren ursprünglichen Behauptungen.
Wie gesagt, ich bevorzuge die elektrischen Größen, also V, A und die raumzeitlichen Größen (x,y,z,t). Damit sind ±jh, oder e^(j omega t), oder das Kreuzprodukt Alltag. In der elektrischen Schreibweise ist auch schnell die Formel für ein quasistatisches Wirkungsquantum erstellt: -h=q^2 *±Wurzel(L/C). Damit haben wir einen Wechsel zwischen kinetischer und potentieller Energie mit der Frequenz f. Damit auch den ständigen Wechsel zwischen Ursache und Wirkung.

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