Forum: Wissenschaft
Fukushima-Flüchtlinge: "Ihr könnt dort nicht mehr leben"
REUTERS

Lange hat die japanische Regierung beschwichtigt und den Fukushima-Opfern falsche Hoffnung gemacht - nun gibt erstmals ein hochrangiger Politiker zu: Eine Rückkehr in die radioaktiv verseuchte Heimat ist wohl ausgeschlossen. "Aber ihr bekommt Entschädigung."

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tento 03.11.2013, 22:34
130. danke

Zitat von rotkaeppchen_online
Nicht immer ist es einfach, aus oft konträren Berichten bezüglich der Auswirkungen nuklearer Verseuchung objektive Schlüsse zu ziehen. Befürworter der Kernenergie beschuldigen Atomkraftgegner der Panikmache, während diese wiederum.....
danke für diesen beitrag, ich möchte gerne, zum wiederholten male in diesen spiegel fukuforen, einen link beisteuern. einen vortag der EINZIGEN gruppe von wissenschaftlern, die in tschernobyl und fukuschima untersuchungen über LANGFRISTIGE biologische konsequenzen gezogen haben (tschernobyl 23 jahre, fukushima 2 jahre) :
Biological Consequences of Chernobyl & Fukushima by Dr. T. Mousseau - YouTube

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tento 03.11.2013, 22:44
131. sorry

Zitat von rotkaeppchen_online
Nicht immer ist es einfach, aus oft konträren Berichten bezüglich der Auswirkungen nuklearer Verseuchung objektive Schlüsse zu ziehen. Befürworter der Kernenergie beschuldigen Atomkraftgegner der Panikmache, während diese wiederum .....
zu meinem vorherigen post, tschernobyl mehr als 13 jahre, nicht 23 jahre, feldforschung.

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ziggey 04.11.2013, 00:34
132. Nur noch dämlich

Wo kommen die ganzen Atomlobbyisten her? Die Kommentare und schlauen Beiträge einiger Personen hier, haben nur noch mit Verharmlosung der Katastrophe zu tun. Der Pazifik ist doch jetzt schon nicht mehr zu retten. Und es gibt sogar noch Menschen, die behaupten, es ist keiner durch Fukushima ums Leben gekommen! Ihr seid entweder krank oder habt schon ne viel zu hohe Strahlung abbekommen.

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Promethium 04.11.2013, 00:41
133.

Zitat von rotkaeppchen_online
Wenn allerdings, wie es in Fukushima nun festgestellt wurde, mehr als ein Drittel der Kinder von Zysten und Knötchen an der Schilddrüse befallen sind, dann wäre es absurd, die von den beschädigten Reaktoren ausgehende Strahlung nicht als Ursache anzuerkennen.
Nö, Schilddrüsenanomalien waren schon immer weit verbreitet und sind meist harmlos. Je besser die Untersuchungsgeräte werden desto mehr Schilddrüsenanomalien findet man. Und je mehr Menschen man untersucht umso mehr findet man. Da dies die erste Reihenuntersuchung in Japan ist sagt das Ergebnis heute noch gar nichts aus.
Erst wenn später höhere Zahlen kämen könnte das etwas mit Fukuschima zu tun haben. Darauf gibt es aber noch überhaupt keine Hinweise.

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geotie 04.11.2013, 01:03
134. yoooh

Zitat von Misha
Die deutschen Wirtschaftsnachrichten als seriöse Quelle zu bezeichnen ist wohl sehr gewagt. Immerhin geben Sie die Quellen an, was andere nicht tun.
Welche Quellen benutzen Sie um zu wissen, dass die deutschen Wirtschaftsnachriten nicht seriös sind?
Ich warte!

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Bäckergeselle 04.11.2013, 07:37
135. Nachtrag zum Fischbeispiel

Mir ist natürlich klar, dass man die radioaktive Belastung eines einzelnen Fisches ausrechnen kann.

Was man aber nicht notwendigerweise später kann, ist die individuelle Krebserkrankung eines Menschen auf den Genuss radioaktiv belasteter Nahrungsmittel zurückzuführen.

Mein Punkt ist der folgende: zur Zeit lauft jeden Tag tonnenweise belastetes Wasser durch diese Reaktoren - und früher oder später wird dieses Wasser im Ozean landen. Einem Ozean, an dessen Küsten zusammen Hunderte Millionen Menschen leben, die sich zu einem großen Teil aus diesem Ozean ernähren (müssen). Es ist keine Frage des "ob" sondern nur des "wann" bzw. "wie viele" dieser Menschen deswegen früher oder später an Krebs erkranken werden.

Heute, morgen, in 10 oder 50 Jahren. Diese Menschen werden Krebs bekommen; und viele werden elendig daran krepieren; und nicht wenige werden sich keine medizinische Versorgung leisten können; und gerade wenn es die Ärmsten trifft steht garantiert kein von der WHO/IAEO "lizenzierter" Arzt daneben um auf eventuelle Ursachen zu untersuchen.

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Knacker54 04.11.2013, 08:07
136. Das frage ich mich auch!

[

Als es kurz nach Fukushima hieß, der Absatz von Fisch aus Japan sei schlagartig zurückgegangen, fragte ich mich: Wie unfassbar dämlich müssen diese Leute sein.[/QUOTE]

Das frege ich mich auch, wenn ich hier die geradezu kriminellen Verharmlosungen der Folgen radioaktiver Strahlung lese.
Die Dummen sterben tatsächlich nicht aus! Es wachsen immer wieder Neue nach - möglicherweise Folge erhöhter Strahlungsbelastung auch bei uns?

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Knacker54 04.11.2013, 08:20
137. Leben nach dem Supergau

Leben nach dem Supergau

unter dieser Überschrift findet auf Einladung der GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern heute Abend ein Vortrag von Kazuhiko Kbayashi statt. Herr Kobayashi, Germanist und Atomkraftgegner aus Japan, berichtet aus erster Hand von den Merkwürdigkeiten, unter denen Japan zu einem Atomstaat geworden ist und weiterhin bleiben wird! Wie die Japaner mit dem Deseaster umgehen und warum es noch keinen allgemeinen Aufstand gegen diese existenzbedrohende Katastrophe gegeben hat. Er berichtet über die Gewinner und Verlierer des Atomwahns in Japan.
Die Veranstaltung findet heute Abend 19 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin statt.

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Promethium 04.11.2013, 09:01
138. Schilddrüsen

Schilddrüsen veränderungen sind sowieso sehr häufig und verursachen nur extrem selten Beschwerden. Selbst Schilddrüsenkrebs ist übrigens gut heilbar.

Die Zahlen in Japan haben damit zu tun das man jetzt nach Fukuschima erstmals Reihenuntersuchungen macht und nicht nur die wenigen Fälle untersucht die Beschwerden machen.

Es gibt keine Vergleichszahlen die auch nur den geringsten Anstieg belegen würden und genau das sagen auch die Wissenschaftler die diese Untersuchung gemacht haben.

Zitat von
Wie es zu dieser hohen Zahl Anomalien kommt, wollte der verantwortliche Arzt Shinichi Suzuki nicht einordnen. Es gebe keine Vergleichsstudien, vielleicht hätten die Kinder zu viel Jod durch Meeresfrüchte gegessen. Ob es etwas mit der Strahlung zu tun habe, könne er nicht sagen. Nach der Katastrophe in Tschernobyl hatten nur zwischen 0,5 und einem Prozent der Kinder derartige Anomalien.
Weitere Krebsfälle nach Fukushima-Unglück - Insgesamt 18 Fälle von Schilddrüsenkrebs entdeckt


Die aktuellen Schliddrüsenuntersuchungen belegen gar nichts! Man braucht sie aber um bei folgenden Untersuchungen Krebsfälle extrem frühzeitig erkennen und dann heilen zu können.
Wir werden auch einen Anstieg dieser Krebsfälle sehen, denn bisher wurden auch die nur bei Beschwerden entdeckt und behandelt und nicht gezielt danach gesucht. Die Zahl der Todesopfer durch Schilddrüsenkrebs wird aber nicht steigen sondern möglicherweise sogar sinken weil er früher erkannt und behandelt wird.

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no-panic 04.11.2013, 09:12
139.

Zitat von Promethium
Schon interessant das ausgerechnet bei der Gesundheit die Staaten mit vielen Kernreaktoren vorne liegen!
Sehr interessant sogar. Das zeigt doch, dass sich nur reiche Staaten die Atomkraft leisten können. Gute Lebensbedingungen, gute Gesundheitssysteme etc finden Sie in Ländern, die wirtschaftlich sehr gut dastehen und eben diese Länder können sich die teure Atomkraft leisten. In einem armen Land ist kein Geld für teure AKW vorhanden.

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