Forum: Wissenschaft
Gefährliche Bakterien: Darmkeime auf spanischen Gurken lösten Ehec-Seuche nicht aus

Woher kommt der Ehec-Keim? Die auf spanischen Gurken in Hamburg entdeckten*Bakterien haben*offenbar nicht die Erkrankungswelle ausgelöst.*Forscher fanden*keine Übereinstimmung mit dem Stamm*aus den Stuhlproben der Patienten. Nun beginnt die Suche nach der Quelle von vorne.

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knödlfriedhof 31.05.2011, 15:01
10. hmmm

Zitat von Epic Fail
Cool, der Spanische Gemüseexport ist aber fürs erste erfolgreich minimiert worden. Macht ihr großartig, weiter so!
Sie sind also der Meinung, dass man nach einem positiven Befund auf mehreren spanischen Gurken einfach die “ Klappe“ halten hätte sollen ( aus Sorge um die spanischen Exporte ) um anschließend höchstwahrscheinlich kontaminierte Lebensmittel weiter unter die Leute zu bringen ?

Hätten Sie Ihren Kindern da einen leckeren Gurkensalat daraus gemacht ?

Und was hätten Sie dann gesagt, wenn Sie Ihre Kinder heute auf der Intensivstation besuchen müssten ?

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Rationalist 31.05.2011, 15:04
11. Ziemlich mysteriös, diese Bakterie

[QUOTE=sysop;7957405] Nun beginnt die Suche nach der Quelle von vorne.

seltsam, diese Infektionskette, über die wir höchst unzulänglich informiert werden. Offensichtlich haben die Bakteriologen Schwierigkeiten.
Einerseits wird verlautet, dass es sich um einen bisher hierzulande unüblichen Stamm des Erregers handelt. Andererseits wird dieser Stamm bei den schwerst erkrankten nachgewiesen, auf den verdächtigen spanischen Gurken aber nicht.
Wie gesagt:seltsam und ungenügende Information. Gewiss mutieren Bakterien, noch selten ohne Anlass.
Vorsichtige Frage: werden leicht verderbliche Lebensmittel hierzulande bestrahlt, um die Haltbarkeit zu verbessern?
Werden dabei Strahlungen eingesetzt, die in die Genstruktur eingreifen können?
Ist der bekannte EGEC möglicherweise Radioaktivität ausgesetzt gewesen, was die Mutation auslöste?
Weshalb halten sich die mit der Aufklärung von Terrorakten betrauten Behörden, die gerne Sicherheitsgesetz verlängert sehen möchten, diesmal in den Medien so zurück?
Dass sie untätig sind, dürfte ihnen niemand unterstellen wollen, doch, bitte, in einer Demokratie mit dem Recht der freien Meinungsäusserung sollten die Bürger doch angemessen informiert werden. Oder??

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Robert Rostock 31.05.2011, 15:04
12. Spargel, der?

Zitat von nixkapital
... Ich tippe mal auf Spargel...das passt ja auch zeitlich.
Wird Spargel nicht üblicherweise geschält und gekocht?

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zoon.politicon 31.05.2011, 15:04
13. Quelle muss nicht mti EHEC-Bakterien verunreinigtes Gemüse sein

Zitat von sysop
Woher kommt der Ehec-Keim? Die auf spanischen Gurken in Hamburg entdeckten*Bakterien haben*offenbar nicht die Erkrankungswelle ausgelöst.*Forscher fanden*keine Übereinstimmung mit dem Stamm*aus den Stuhlproben der Patienten. Nun beginnt die Suche nach der Quelle von vorne.

Bei der erneuten Suche nach der Quelle rückt - neben weiterhin dem Verdacht, dass durch Gülle verunreinigtes Gemüse der Überträger ist - auch die Möglichkeit der Übertragung durch Fleisch und Milchprodukte in den Blickwinkel.

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ACroonen 31.05.2011, 15:04
14. -

Zitat von Epic Fail
Cool, der Spanische Gemüseexport ist aber fürs erste erfolgreich minimiert worden. Macht ihr großartig, weiter so!
Der Hauptinfektionsweg ist mit Sicherheit schon lange nicht mehr irgendwelches Gemüse. Das war es vieleicht am Anfang mal so.

Hier kann man lesen wie sich das Bakterium in einer Schulklasse ausgebreitet hat:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...765704,00.html

Zusammengefasst: eine Schüler hatte das Bakterium und ging aufs Klo. Verzichtete aufs Händewaschen und steckte 4 Mitschüler an.

Ich gehe jede Wette ein, dass 80-90% der Neuinfketionen mittlerweile genau so ablaufen. Also Fäkal-Oral von Mensch zu Mensch. Wenn man sich überlegt, dass dazu wenige Mikroben ausreichen, ist dass eine beängstigende Vorstellung.

Ich vermisse in den Medien Aufrufe zur Verbesserung der persönlichen Hygiene, um diesen Infektionsweg zu erschweren. Viel zu viele Menschen benehmen sich nämlich auf öffentlichen Toiletten höchst unhygienisch.

Stattdessen sucht man weiter auf irgendwelchen Salaten nach den Erregern. Ich glaube die sind, egal ob sie einst auf Spanischen Skalvenhaltergurken, holländischen Wassertomaten oder Deutschen Geschmacklossalat in unsere Nahrungskette gelangt sind längst gegessen.....

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HolyGhost 31.05.2011, 15:05
15. Sehr vernünftig....

Zitat von Neutrum
Ups, da habe ich doch tatsächlich angenommen, man habe verifiziert um was für einen Stamm es sich handelt, BEVOR man die Warnungen vor spanischen Gurken raushaut. Naja, kann ja mal passieren... Ich selbst habe für mich schon seit langem eine absolute Geheimwaffe im Kampf gegen darmkeimverseuchte Gurken erfunden: Ich schäle die Dinger!
...hätte in diesem Fall aber wohl nix genutzt, denn laut Bericht in der Printversion des Spiegel, war bereits das Fruchtfleisch der betroffenen Gurken kontaminiert.

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storystory 31.05.2011, 15:07
16. Na, da haben wir es doch wieder...

... da hat man jetzt schön den spanischen Gemüseexport schuldig gesprochen und gleich um riesige Einnahmen gebracht, wenn nicht gar ruiniert...und ? ....waan se ga nich !!!!!

Ich will jetzt hier mal einen Rücktritt sehen ! Mit einer simplen Entschuldigung ist das sicher nicht getan !!!

Ist wirklich ekelhaft wie immer mit dem verdreckten Finger auf die Anderen gezeigt wird.

Bahh, Pfui, beschämend für jeden Deutschen.

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thefountain 31.05.2011, 15:08
17. Peinlich.

Wieso ist mann immer noch keinen Schritt weiter?
Was machen die den ganzen Tag?

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karmamarga 31.05.2011, 15:10
18. Tja

Zitat von sysop
Woher kommt der Ehec-Keim? Die auf spanischen Gurken in Hamburg entdeckten*Bakterien haben*offenbar nicht die Erkrankungswelle ausgelöst.*Forscher fanden*keine Übereinstimmung mit dem Stamm*aus den Stuhlproben der Patienten. Nun beginnt die Suche nach der Quelle von vorne.
wäre es vielleicht doch in den Beiträgen, die unter 12.1 Pressekodex fielen nachzulesen gewesen?
Schon auffällig: gleich vier Resistenzen, mein letzter Wissensstand, die Häufigkeit des HU-Syndroms. Das spricht schon ein wenig nach einer Nährlösung, die man geruchsfrei und farblos ausbringen kann um alles ein wenig auf Trab zu bringen.

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camemberta 31.05.2011, 15:12
19. ...

Spanien hin oder her, in unserem Supermarkt hier steht nun über jedem Gemüse ausdrücklich ein Herkunftsort (z.B. Gurken aus der Region Nürnberg oder so). Aber es kauft trotzdem keiner. Das ist schon ganz schön fatal für die entsprechenden Händler, und das sind eben nicht nur spanische. (Und auf den Kompost kann man die Dinger ja dann wohl auch nicht werfen?)

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