Forum: Wissenschaft
Gefährliche Darminfektion: Ehec-Fahnder grenzen Sprossen-Quelle ein

Keimlinge von Brokkoli, Knoblauch und Bockshorn: Die Behörden*konzentrieren sich bei der Suche nach der Ehec-Infektionsquelle auf drei verdächtige Arten. Experten warnen auch vor selbstgezogenen Sprossen. Noch rätseln sie, wie der gefährliche*Erreger in den Bienenbütteler Betrieb gelangen konnte.

Seite 1 von 8
Flari 13.06.2011, 15:45
1. So würde ich das mit der Konzentration nicht sehen

Zitat von sysop
Keimlinge von Brokkoli, Knoblauch und Bockshorn: Die Behörden*konzentrieren sich bei der Suche nach der Ehec-Infektionsquelle auf drei verdächtige Arten. Experten warnen auch vor selbstgezogenen Sprossen. Noch rätseln sie, wie der gefährliche*Erreger in den Bienenbütteler Betrieb gelangen konnte.
Selbstverständlich wird in allen möglichen Richtungen weiter ermittelt, und das ist auch gut so.

Dass drei unterschiedliche Saatsorten schon kontaminiert in den Sprossenzuchtbetrieb gekommen sind, dürfte sehr unwahrscheinlich sein.
Ausser, die kämen alle drei von einem Saatguthersteller/Lieferanten...
Aber man hat doch die Lieferscheine..
So eine Verbindung hätte mit der Meldung dann doch gewiss auch schon mitgeteilt?? :-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Snoozel 13.06.2011, 15:48
2. hmm

Es gibt also quasi nichts wirklich neues an Informationen.
Wozu dann der Artikel? :p

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nesmo 13.06.2011, 15:52
3. Warum

wird so bruchstückhaft informiert. Bisher musste man davon ausgehen, dass alle an die Lokale ausgelieferten Sprossen und die im Müll gefundene Packung von einer Art waren. Dies ist nun völlig offen, aber interessanter, als die Essgewohnheiten der Mitarbeiter, die auch nur Tendenzen zu bestimmten Arten zu haben scheinen, auch das ist noch unklar.
Wenn die Krankheit bei 2 erkrankten Mitarbeitern nicht ausbrach, wurden eigentlich alle die in den Lokalen nicht erkrankten auf den Erreger untersucht und gab es auch dort angesteckte bei denen die Krankheit nicht ausbrach?.
Fragen über Fragen, Fakten dafür sehr wenig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nesmo 13.06.2011, 15:57
4. Na,

Zitat von Flari
Selbstverständlich wird in möglichen Richtungen weiter ermittelt, und das ist auch gut so. Dass drei unterschiedliche Saatsorten schon kontaminiert in den Sprossenzuchtbetrieb gekommen sind, dürfte sehr unwahrscheinlich sein. Ausser, die kämen drei von Saatguthersteller/Lieferanten... Aber man hat doch die Lieferscheine.. So eine Verbindung hätte mit der Meldung dann doch gewiss auch schon mitgeteilt?? :-))
doch erste Zweifel an den kriminalistischen Fähigkeiten und der Geschwindigkeit des RKI?
Nein, natürlich nicht, kommt aber noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
o.o 13.06.2011, 16:08
5. rätselraten?

Also soweit ich das auf der WHO Webseite nachvollziehen konnte, haben die sehr wohl einen Verdacht warum es zum Ausbruch kam. Dort wird nämlich von nicht eingehaltenen Hygienestandards in der Produktion geschrieben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SteveK 13.06.2011, 16:09
6. Eine der Todessprossen gefunden

Hier gsehen und mich furchtbar erschreckt. Die Gefahr lauert ja wirklich überall... http://www.schimpansenhand.com/2011/...sse-des-todes/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doc 123 13.06.2011, 16:10
7. Multifaktorielles Geschehen!

Zitat von nesmo
doch erste Zweifel an den kriminalistischen Fähigkeiten und der Geschwindigkeit des RKI? Nein, natürlich nicht, kommt aber noch.
Rein gar nichts hört man vom RKI zudem über das tatsächlich krankheitsauslösende multifaktorielle Geschehen dieser EHEC-Infektion, insbesondere in Bezug auf die vermehrte Auslösung des HUS. Wie dieser Artikel bestätigt sind doch Mitarbeiterinnen dieses Sprossenbetriebes, trotz entsprechendem EHEC-Nachweis, nicht einmal erkrankt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erlenstein 13.06.2011, 16:13
8. Potentielle Keimüberträger unterwegs

Zitat von nesmo
wird so bruchstückhaft informiert. Bisher musste man davon ausgehen, dass alle an die Lokale ausgelieferten Sprossen und die im Müll gefundene Packung von einer Art waren. Dies ist nun völlig offen, aber interessanter, als die Essgewohnheiten der Mitarbeiter, die auch nur Tendenzen zu bestimmten Arten zu haben scheinen, auch das ist noch unklar. Wenn die Krankheit bei 2 erkrankten Mitarbeitern nicht ausbrach, wurden eigentlich alle die in den Lokalen nicht erkrankten auf den Erreger untersucht und gab es auch dort angesteckte bei denen die Krankheit nicht ausbrach?. Fragen über Fragen, Fakten dafür sehr wenig.
Ich stimme Ihnen ganz zu. D.h. nämlich in der Konsequenz, dass schon ganz viele kontaminierte potentielle Keimüberträger unterwegs sind, die bloß selbst noch nicht von ihrer Ansteckungsgefährlichkeit wissen.
Leute: Hände waschen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emmi 13.06.2011, 16:18
9. Typisches Politikergewäsch...

"Die Aufklärung sei aber wichtig, um Vorsorgesysteme zu entwickeln, damit solche Ereignisse künftig verhindert werden können, erklärte Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) in Hannover."

Die Tatsache, dass es schon immer EHEC-Infektionen gegeben hat und dass in der Mehrzahl der Fälle die (vollständige) Aufklärung der Ursache(n) nicht möglich ist, lässt ahnen, dass, egal, was herausgefunden wird und welche "Systeme" entwickelt werden, solche Ereignisse auch künftig nicht zu verhindern sein werden. Wann hören Politiker endlich auf, sich selbst und uns vorzumachen, sie könnten die absolute Sicherheit vor was auch immer schaffen? Das wird es nie geben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8