Forum: Wissenschaft
Gefährliche Pflanzenkrankheit: Die Banane ist vom Aussterben bedroht
iStockphoto/ Getty Images

Der Pflanzenschädling TR4 hat Kolumbien erreicht. Weil es kein Gegenmittel gibt, könnte die Banane bald ganz aus dem Obstregal verschwinden. Eine Alternativsorte ist nicht in Sicht.

Seite 4 von 5
hr.z. 03.09.2019, 19:28
30.

Ich stimme den meisten Kommentaren zu. Natürlich wird nicht die Banane aussterben, sondern die Banane für 1,99 das Kilo. Dafür gibts dann Bananen für 23,99 das Kilo.
Zum Glück haben wir ja in Deutschland probate Mittel um uns dagegen zur Wehr zu setzen. Bevor sich die Preise erhöhen, muss nur noch jemand schnell eine Petition starten das die Politik bitte eine Bananenpreisobergrenze einführt. Denn es kann ja nicht sein, dass sich die ärmeren 20% der Haushalte keine Banane mehr leisten können, nur weil es irgendwo irgendsoeinen komischen Pilz gibt.
Bei Einwanderung und Mietkosten löst eine Obergrenze ja auch jedes Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vermeervandelft 03.09.2019, 19:55
31. Man sieht, wie wichtig Naturschutz ist

... wenn die Antwort für neu auftretende Probleme lautet: sucht eine Wildform der Pflanze, die diese Anfälligkeit nicht hat. Dafür braucht man erst mal eine Wildnis. Selbst um gentechnische Forschung betreiben zu können, braucht man schätzungsweise auch erst mal andere Pflanzen, von deren Genen man sich etwas abschauen kann -- abgesehen davon dass ich solche Eingriffe bei Lebensmitteln auch nicht befürworte: Am Ende des Tages steht immer, dass wir die Natur brauchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Einhorn 03.09.2019, 20:18
32. Die Menschheit mags halt nicht lernen

Monokulturen haben noch nie funktioniert. Wobei - kurz vor dem Umkippen ist halt der Gewinn am höchsten. Die Bananensorte an sich ist kein großer Verlust, das weiß jeder, der schon einmal eine "andere Banane" gegessen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juanth 03.09.2019, 20:38
33.

Zitat von hw7370
Eine Banane benoetigt sehr viel Wasser. Das fehlt auf den Kanaren. Doch damals vor 70 Jahren kam ein Deutscher auf die Idee dort Bananen anzubauen, weil die europaeische Banane steuerlich gefoerdert wurde. Da aber das Wasser fehlte, musste Wasser auf grossen Containerschiffen zu den Kanaren gebracht werden, was den Anbau teuer machte. Das bedeutete, dass diese Banane auch teurer war als die asiatische oder lateinamerikanische. Und sie wuchs etwas kruemmer als es der Kaeufer gewohnt war und so ging der Verkauf mehr und mehr zurueck. Ihr wollt ja alle sparen....das ist meines Wissens nach der Hintergrund der kanarischen Banane.
Eventuell bin ich hier im Forum der Einzige, der schonmal beruflich Bananen angebaut hat, und Ihr Geschreibe (soll nicht beleidigend sein) ist Quatsch.
1. Bananen werden auf den Kanaren seit ca 450 Jahren angebaut, kommerziell im grossen Stil seit ca 1880 (Mr Fyffees ein Ire ist der Vater der Geschichte).
2. Wasser ist genug auf den Kanaren, kommen Sie dochmal zu uns
(natuerlich nicht nach Lanzarote oder Fuerteventura)
3. Die Banane auf den Kanaren wird nicht steuerlich gefoerdert, sondern seit 1996 gibt es eine Subvention (eingefuehrt von Helmut Kohl, um den Europaern das Freihandelsabkommen mit den USA schmackhaft zu machen)
4. Wasser kann nicht auf Schiffen transportiert werden (ausser in Flaschen), es wird in Tanks schlecht, daher ist auch Wasser noch nie zu den Inseln transportiert worden.
5. Die Kanaren haben 2018 ca 450.000 Tonnen Bananen in die EU verkauft: Spanien, Portugal, Frankreich (beide haben auch eigene Bananen), Belgien, Irland, ab und an auch nach Deutschland (gab es 2017 selbst bei Karstadt und Kaufhof) heute im Fachhandel, viel auch in die Schweiz (Migros)
Problem: Die Kanaren sind zu klein, EU koennte nie versorgt werden,
Preise sind hoeher ca 2,20-3 Euro Kilo, da oft Bio, und soviel zahlen wollen Deutsche nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holgerkantz 03.09.2019, 20:52
34.

Zitat von jana45
Da kann doch die EU mal etwas Gentechnik zulassen. Wer es nicht essen möchte, muss es nicht.
Nein danke! Gentechnik ist sicher nicht die Antwort darauf. Da fangen wir uns noch viel schlimmere Krankheiten mit ein als diesen Pilz. Irgendwelche mutierten Bananen esse ich sicher nicht und ich will die auch nicht im Supermarkt beim normalen, gesunden Obst rumliegen haben. Pah!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Manitou-01@gmx.de 04.09.2019, 23:35
35.

Zitat von MatthiasPetersbach
...sind super, gesund und schmecken gut. Aber das, was bei uns wächst, eben auch. So gesehen trifft das wohl die Erzeuger (oder deren Ausbeuter) mehr als uns Verbraucher. Und vielleicht gibts dann irgendwann bei uns auch Bananen aus der unheimlichen Vielfalt dieser Fruchtfamilie, die noch besser schmecken und wg Seltenheit und Preis eben nur alle Vierteljahre auf den Tisch kommen. Einen Verlust sehe ich darin wirklich nicht.
Und ich esse auch lieber Äpfel und Birnen (am liebsten aus der Region), sowie je nach Saison Beeren, Pfirsiche oder Orangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Manitou-01@gmx.de 04.09.2019, 23:40
36.

Zitat von Zoobesucher
Danke passt zum allg. hier mit Genuss verbreiteten Weltuntergang. Bin schon auf morgen gespannt. Gute Nachrichten gibt es im Übrigen auch. Die Krähen werden immer mehr hier in Hamburg. Zwar taugen die Viecher nicht all zu viel, machen viel Lärm und verschmutzen alles aber sind geschützt. Nur die Harten und geschützten kommen in den Garten. Schade um die Bananen, mochte sie.
Weniger Lebensmittel in die Landschaft werfen, dann kommen auch weniger Krähen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ödi 04.09.2019, 00:01
37. Seltener Blödsinn

#20 von hw7370
"Eine Banane benoetigt sehr viel Wasser. Das fehlt auf den Kanaren. Doch damals vor 70 Jahren kam ein Deutscher auf die Idee dort Bananen anzubauen, weil die europaeische Banane steuerlich gefoerdert wurde. Da aber das Wasser fehlte, musste Wasser auf grossen Containerschiffen zu den Kanaren gebracht werden, was den Anbau teuer machte. Das bedeutete, dass diese Banane auch teurer war als die asiatische oder lateinamerikanische. Und sie wuchs etwas kruemmer als es der Kaeufer gewohnt war und so ging der Verkauf mehr und mehr zurueck."

Selten so viel Blödsinn in einem Post gelesen. Warum haben die Kanaren kein Wasser? Ich lebe seit 31 Jahren hier, Wasser mehr als genug vorhanden. Ein Deutscher begann mit dem Bananenanbau? Das waren die Engländer, bereits im späten 19. Jhdt. Wasser in Containerschiffen? Jetzt wird's aber so langsam Sience Fiction. Irgendwelche Belege für solche Behauptungen? Und wuchs krümmer? Junge, Junge, tanta tonteria.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Senf-o-Mat 04.09.2019, 00:26
38. Das illustriert...

... weshalb Monokulturen schlecht sind und Vielfalt gut ist. Das ist keine Ideologie, sondern ein Grundprinzip, seit es Leben gibt. Ich fände es dennoch sehr schade, Bananen sind toll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 04.09.2019, 02:48
39. ....

"Nein danke! Gentechnik ist sicher nicht die Antwort darauf. Da fangen wir uns noch viel schlimmere Krankheiten mit ein als diesen Pilz. Irgendwelche mutierten Bananen esse ich sicher nicht und ich will die auch nicht im Supermarkt beim normalen, gesunden Obst rumliegen haben. Pah!"

Jede Form der Züchtung ist Gentechnik. Der Original Weizen hatte nur EIN Korn, die Original Kuh gab nur Milch, wenn sie ein Kalb hatte, das Original Huhn legte seine Eier ebenfalls nicht täglich. Bitte verzichten sie auf alle diese Dinge. Auch Hunde als Haustier sind dann tabu. Danach kann man noch mal über Gentechnik reden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5