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Gefahr durch Arzneien und Pestizide: Forscher entdecken Schalter für Zeugungsfähigkei
Corbis

Arzneimittel und Pestizide blockieren das süße Schmecken -hemmen sie auch die Spermienproduktion beim Menschen? Das klingt kurios, könnte aber durchaus zutreffen. Denn Geschmackssinn und Zeugungsfähigkeit hängen zusammen, das hat nun eine Studie bei Mäusen gezeigt.

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chris4you 02.07.2013, 20:53
1. Und nu?

Ein paar Pestizide zu sich nehmen um die zweite sexuelle Revolution (nach der Pille für die Frau) in Gang zu bringen? Das wird Alice nicht gefallen und wird wie alles was in die Richtung der sexuellen Selbstbestimmung des Mannes geht mit wehenden Fahnen untergehen, den "mein Bauch gehört mir" hat sich bis jetzt immer vor das (nicht vorhanden Mitspracherecht) des Mannes gesetzt... Als mal sehen wie lange es dauert, bis das wieder in der Versenkung verschwindet..

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captain2309 02.07.2013, 21:54
2. Lust auf Lust

Was soll so sensationell an der Entdeckung sein,dass die Lustzentren des Lebens in Verbindung stehen? Beides, Geschmack, Sex sind lebenserhaltende u. Lebensfreude spendende Quellen unseres Daseins. Wenn nur die globalen Lustverleugnungslehren und deren dogmatische Deuter diese naturgegebene Tatsachen anerkennen würden. Auch den damit definitiv verbundenen Machtverlust.

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rasta123 02.07.2013, 23:17
3. Verhütungsmittel aus dem Baumarkt?

Bei den "in großem Maßstab eingesetzten Phenoxy-Herbizide[n]" scheint es sich um die Wirkstoffe MCPA und 2,4D zu handeln.

Mir nicht bekannt, dass diese in landwirtschaftlichen Kulturen "in großem Maßstab" eingesetzt würden. Dies war vermutlich vor mehreren Jahrzehnten der Fall, da MCPA und 2,4D zu den ersten verfügbaren Herbiziden gehörten. Heute werden meist andere Wirkstoffe eingesetzt.

Allerdings werden MCPA und 2,4D als Rasen-Unkrautvernichter von sehr vielen verschieden Herstellern angeboten; hier scheint also auch eine rege Nachfrage zu herrschen:
https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/ListeMain.jsp?page=1&ts=1372798088601
und
https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/ListeMain.jsp?page=1&ts=1372798482297

Wer also mit der Familienplanung abgeschlossen hat, sollte seinen Rasenschnitt als Salat konsumieren ;-)

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mischpot 02.07.2013, 23:25
4. Das Pestizide Einfluß auf die Gene

haben und diese verändern können, hatten chinesische Wissenschaftler schon vor ca. 1 Jahr festgestellt. Hierzu reichen kleinste Mengen. Dass diese Pestizide bei uns in Deutschland zulässig sind und auf unser täglich Obst gespritzt werden ist gängige Alltagspraxis. Auf der Raucherpackungen etc. wird auf Krebs hingewiesen. Bei Kirschen, Äpfeln, Birnen, Erdbeeren und unseren Gemüsen etc. gibt es noch nicht einmal Hinweise wie stark Sie mit Pesitziden belastet sind. Dafür wird nun für eine Studie die 20 Jahre dauern soll viel Geld ausgegeben die die Ursachen von Krebs erforschen soll. Vielleicht sollte man damit anfangen den gesunden Menschenverstand einsetzen und solche Chemie verbieten. Was das Verbraucherministerium unter Frau Aigner hierzu leistet ist leider nicht bekannt.
Guten Appetit.

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wincel 03.07.2013, 00:05
5. optional

Waere ja interessant zu sehen, was in folgendem Artikel von 1974 dazu steht ... http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4858541 Hat da jemand Zugriff? Der Titel (Studies of the interactions of clofibrate with the reproductive function) wuerde ja nahelegen, dass da in der Tat schon vor langer Zeit ein Zusammenhang gefunden worden ist. Wie kommt es dann, dass dieser untergegangen ist? Der Artikel ist jedenfalls in der Studie nicht zitiert.
In Anbetracht dessen, dass Clofibrate einst ein gebraeuchliches Mittel zur Cholesterinsenkung war und erst 2002 die Verwendung laut Wikipedia eingestellt wurde, ziemlich irritierend.

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analyse 03.07.2013, 05:41
6. Rezeptoren,Genschalter,Substanzen,die auf Frauen und

Männer unterschiedlich reagieren ! Gibts doch gar nicht !Das hat doch die GENDER-"Forschung" gezeigt:das alles wird sozial,geschlechterneutral geregelt,gegebenenfalls durch Zuspruch !Der irreführende Begriff Hormon,soll jetzt durch Harmonium ersetzt werden !

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goinz 03.07.2013, 07:11
7. Schön!

Endlich mal ein sehr schönes Beispiel dafür wie Grundlagenforschung funktionieren kann! Glückwunsch an die Autoren, das war sicherlich eine aufregende Entdeckung.

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dr.u. 03.07.2013, 08:51
8. Scheinbar

Zitat von captain2309
Was soll so sensationell an der Entdeckung sein,dass die Lustzentren des Lebens in Verbindung stehen? Beides, Geschmack, Sex sind lebenserhaltende u. Lebensfreude spendende Quellen unseres Daseins. Wenn nur die globalen Lustverleugnungslehren und deren dogmatische Deuter diese naturgegebene Tatsachen anerkennen würden. Auch den damit definitiv verbundenen Machtverlust.
Scheinbar gibt es eine Menge Menschen, die einen massiven Gendeffekt in ihren TAS1R3 Genen haben und sich trotzdem fortpflanzen können.
Diese ganzen spaßbefreiten Hard-Core-Religonsfundamentalisten z.B. ("dogmatische Deuter").

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brido 03.07.2013, 08:51
9. was ist wenn Mißbildungen

Zitat von sysop
Arzneimittel und Pestizide blockieren das süße Schmecken -hemmen sie auch die Spermienproduktion beim Menschen? Das klingt kurios, könnte aber durchaus zutreffen. Denn Geschmackssinn und Zeugungsfähigkeit hängen zusammen, das hat nun eine Studie bei Mäusen gezeigt.
da rauskommen??? Es gibt nur einen Weg: Vasektomie.

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