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Gefahr durch Erdrutsche: Forscher warnen vor Tsunami auf Genfer See
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Die Wellen waren bis zu 13 Metern hoch: Vor rund 1500 Jahren raste eine riesige Woge über den Genfer See. Jetzt glauben Forscher, die Ursache für die Katastrophe gefunden zu haben - und warnen, dass sie sich jederzeit wiederholen könnte.

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mulcahy@gmx.at 29.10.2012, 13:22
20.

Zitat von inci2
neulich habe ich einen bericht über die kelten gesehen. denen ist im wahrsten sinne des wortes, der himmel auf den kopf gefallen, als ihr siedlungsgebiet (heutiges bayern und österreich) von einem meteoriten getroffen und in einem 200km umkreis unbewohnbar war. grund für eine gefahrenwarnung ist eigentlich immer und überall gegeben, auch wenn das ereignis äußerst selten ist.
das ist eine urban legend. das hat es nie gegeben, ausser in köpfen von gewissen hobbyarchäologen.

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müllschlecker 29.10.2012, 13:22
21. Und was ist wenn mitten in einen See ein Erdrutsch rutscht ?

Zitat von dunnhaupt
Wenn am gebirgigen Ende eines Sees ein Erdrutsch geschieht, dann bildet sich natürlich eine Flutwelle, die am entgegengesetzten Ende des Sees Schaden anrichtet. Je trichterförmiger das Ende ist, desto mehr Schaden.
Richtig.
Dann wird aus einem See 2 Seen.
Thuner und Brienzer See.
Aber das ist das normalste der Welt.
Erdrutsche kommen täglich vor, werden nur nicht immer so hoch aufgehangen wie der vor 1500 Jahren am Lac Leman.

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clarkthespark 29.10.2012, 13:34
22.

Zitat von tulius-rex
Hoffentlich trifft es dann FIFA und IOC.
Die FIFA sitzt in Zürich!!! Schön oben auf dem Berg. Der Blatter Sepp weiss wieso......Die UEFA ist in Nyon.

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Tiananmen 29.10.2012, 13:35
23.

Zitat von Jule25
Das Klima kann Erdbeben beeinflussen indem Sedimente durch verstärkte Regenfälle in die Subduktionszone gelangen und ein paar hundert tausend Jahre später als Schmiermittel zwischen den Kontinentalplatten fungieren. Westlich von Chile ist das z.B. der Fall. Dass verstärkter oder ausbleibender Regen Auswirkungen auf den Boden und das Pflanzenwachstum mit den dazugehörigen Wurzeln haben kann sollte jedem denkenden Menschen ohne Nachfrage bewusst sein. Ab Hauptschulabschluss ist auch ein Zusammenhang Regen => Erdrutsch herleitbar. Was soll also die Frage?
Das haben Sie wunderschön erklärt! Nur leider war das nicht die Frage. Außerdem ist mir gerade nicht gegenwärtig, wie das mit den Kontinentalplatten zusammenhängt (oder besser ja wohl mit den Kontinentalplattengrenzen), auf denen der Genfer Seeliegt. Und dass Regen Einfluß auf die Wurzelbildung hat ist wirklich sehr einleuchtend und damit Zeugnis eines erfolgreichen Hauptschulabschlusses.

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sr11 29.10.2012, 13:36
24. Ist das als Warnung zu verstehen?

wer bedroht hier wen und warum?

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dr_phil 29.10.2012, 13:36
25.

Zitat von Jule25
Das Klima kann Erdbeben beeinflussen indem Sedimente durch verstärkte Regenfälle in die Subduktionszone gelangen und ein paar hundert tausend Jahre später als Schmiermittel zwischen den Kontinentalplatten fungieren. Westlich von Chile ist das z.B. der Fall. Dass verstärkter oder ausbleibender Regen Auswirkungen auf den Boden und das Pflanzenwachstum mit den dazugehörigen Wurzeln haben kann sollte jedem denkenden Menschen ohne Nachfrage bewusst sein. Ab Hauptschulabschluss ist auch ein Zusammenhang Regen => Erdrutsch herleitbar. Was soll also die Frage?
Das ist ja herzlichst.
Ersteinmal ist Regen Wetter und nicht Klima. Zudem werden in einer Subduktionszone ganze Kontinentalplatten zermahlen, da schert es sich herzlich wenig wenn auf die ohnehin vorhandenen Sedimente noch zwei Zentimeter dazu kommen. Und natürlich hat die Niederschlagsmenge Auswirkungen auf ein Bodengefüge, daraus aber klimabedingte Erdrutsche herauszuleiten ist gelinde gesagt spannend.

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limubei 29.10.2012, 13:40
26. bin beindruckt

Zitat von sysop
Die Wellen waren bis zu 13 Metern hoch: Vor rund 1500 Jahren raste eine riesige Woge über den Genfer See. Jetzt glauben Forscher, die Ursache für die Katastrophe gefunden zu haben - und warnen, dass sie sich jederzeit wiederholen könnte.
Das Leben endet mit dem Tod, der jederzeit eintreten kann. Der gefährlichste Ort ist die eigene Wohnung. Dort spielen sich die meisten Katastrophen ab. Die können sich jederzeit wiederholen.
Ich trau mich kaum mehr nach Hause.
Wo soll ich nur hin?

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malehrlichsein 29.10.2012, 13:55
27. Einen hab´ ich noch...

"Forscher warnen vor Tsunami im Genfer See": Heisst das jetzt, dass sich die Forscher um "Katrina Kremer und ihre Kollegen von der Universität Genf" vor der nächsten Flutwelle schon mal entschulden wollen, weil sie sonst wie in Berlustkoniland in den Knast gesteckt werden, weil sie nicht frühzeitig gewarnt haben? Warum ist Katrin Kremer und ihr Team immer noch in Genf, wenn die nächste Flutwelle bereits vor der Tür stehen "könnte"? Ausserdem waren "Die Wellen" am Anfang des Artikels bis zu 13m hoch...und im Artikel war es dann nur noch "eine" Welle....enttäuschend! Oder ist es nur wieder so eine aufreisserische Titelzeile, damit möglichst viele Leser auf diesen nutzlosen Artikel hereinfallen und nicht mehr an den gefährlichen Genfer See in Urlaub fahren?! Ausserdem wittere ich hier eine Verschwörung zwischen den Banken (die in Ufernähe) und der Schweizer Bauwirtschaft, damit schnell ein paar Bauaufträge an Implenia und Ähnliche vergeben werden, um eine Schutzwand (aus Glas) von mindestens 40m Höhe im Uferbereich der Genfer Altstadt errichten zu lassen zu maximal überhöhten Preisen. Diese Wand soll dann implizieren, dass das Schwarzgeld aus aller Welt (und in Besonderen das aus Griechenland) weiterhin sicher ist in der Schweiz...auch am Genfer See.....oder liege ich da ganz falsch?! ;-)

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2cv 29.10.2012, 13:55
28. Problem "lösbar"...

...zumindestens das der Information der Bevölkerung.
Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Erdrutsch-Warnung am Aknes-Fjord in Norwegen. Hier ist bereits im letzten Jahrhundert eine größere Flutkatastrophe durch einen "Landslide" registriert worden, bei dem eine größere Flutwelle das kleine Örtchen am Ende des Fjords mit Höhen zwischen prognostizert 15-35m erreichen kann.

Vorteil bei diesen Bewegungen ist die lange Vorhersagezeit - solche Ereignisse können sensorisch vorhergesagt werden. (hier in Norwegen sind es u.U. Tage im Voraus). Dann ist die Warnung der Bevölkerung nur noch eine Frage der Technik.
Und auch das kann man in den Griff bekommen:

Am Aknesfjord werden die Bewohner per SMS und automatisierten Anrufen gewarnt, höher liegende Gebiete aufzusuchen. Und natürlich sind Pager, Sirenen etc. ebenso in der Alarmkette integrierbar.

Auch kann der Netzbetreiber technisch auswerten, wer sich in dem besagten Zielgebiet aufhält - eigene und "roaming subscribers", also Touristen etc. aus dem Ausland, und kann diese gezielt im zu adressierenden Gebiet (das durch ein Mapping zu Cell-ID's referenziert werden kann) alarmieren (bzw. natürlich die authorisierte Behörde).
Bei entsprechend langen Vorlaufzeiten bleibt dann ausreichend Zeit, die Bevölkerung zu informieren.
Rein theoretisch kann auch "Cell Broadcast" ("SMS-CB") verwendet werden - nur sind nicht alle Mobiltelefone dafür vorkonfiguriert. Mit Cell Broadcast könnte man übrigens landesweit alle Mobilfunknutzer (entsprechende Vorkonfiguration vorausgesetzt, z.B. gemäß amerikanischem Standard, der in diesem Jahr "Live" ging - und natürlich, wenn Gerät eingeschaltet ist) innerhalb weniger als einer Minute informieren.

Bleibt die Behördenseite - wer darf warnen, was wird gesagt (Aussagen, Verhaltensweisen etc.) und wie oft - und natürlich, wie wird die Warnkette rechtzeitig ausgelöst...

Mehr zum Aknesfjord:
Monitoring and modelling of the Åknes

Somit alles nur eine Frage der politischen - und regulatorischen - Entscheidung...

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Irek 29.10.2012, 13:56
29.

Zitat von sysop
Die Wellen waren bis zu 13 Metern hoch: Vor rund 1500 Jahren raste eine riesige Woge über den Genfer See. Jetzt glauben Forscher, die Ursache für die Katastrophe gefunden zu haben - und warnen, dass sie sich jederzeit wiederholen könnte.
In dem Artikel wurde eine Hypothese gestellt, dass das Tsunami auf die Rutschung zurück zu führen ist. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Abfolge umgekehrt war. Die Unterwasserrutschungen wurden von der Tsunami verursacht. Tsunami haben nämlich ganz andere Ursachen und entstehen durch die Synchronisation der Oszillationen der Wassermolekülen. Sind diese Oszillationen bei der Wassermolekülen einheitlich vertikal ausgerichtet steigt plötzlich die Hohe des Wassersäule und mehrere Meter.
Diese Synchronisation hat aber keine Irdische Ursachen sonder entsteht durch bestimmte Stellen des Himmelskörper in unserem Sonnensystem.
Ich kann sogar genau bestimmen wann dieses Tsunami stattgefunden hat. Es war 21.12.563.
Solar System Live

Wem das Datum irgendwie bekannt vorkommt, den kann ich beruhigen. Heuer wird es kein Weltuntergang geben.

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