Forum: Wissenschaft
Gefahr durch Genmais: Beweise? Fehlanzeige
DPA

Genmais ist gefährlich, sagen Kritiker. Weil er sich unkontrolliert ausbreitet, weil das veränderte Erbgut andere Pflanzen und Tiere gefährdet. Stimmt das überhaupt? Forscher haben dafür trotz jahrelanger Untersuchungen kaum Belege gefunden.

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grommeck 11.02.2014, 16:29
1. Von mir auskannte das Essener will...

Kein Problem. Nur ich möchte es gekennzeichnet haben, um die Möglichkeit zu haben, mich zu entscheiden - JA oder NEIN. Und nicht dieses von oben herab...ES REICHT - Wirtschaft und Politik!!!

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klammerkarlheinz 11.02.2014, 16:32
2. Falsche Richtung

wenn dieses Zeug einmal in der Natur ist gibt es kein zurück...Rückrufaktion Fehlanzeige - nicht wie bei Autos. Und dann übernimmt natürlich keiner die Verantwortung....DAS ist das Problem, und speziel bei amerikanischen Firmen - arbeiten alle wie die NSA.

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christiewarwel 11.02.2014, 16:32
3.

"Der Ertrag bei Mais ist seit den 60er-Jahren mehr als verdoppelt worden", sagt Lothar Willmitzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm. "Das ist hauptsächlich das Ergebnis klassischer Züchtung und in den vergangenen Jahren auch der Gentechnik.""

Klassische Züchtung. Schon klar. Erst das Saatgut radioaktiv bestrahlen, um Mutationen zu erzeugen und dann auf gewünschte Eigenschaften selektieren. Tatsächlich erzeugte Mutationen nicht untersuchungs- und dokumentationspflichtig.

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s.4mcro 11.02.2014, 16:33
4. Langzeitstudie

die letzten 500 Jahre sind doch eine super Studie darüber wie schädlich die umsatzorientierte Witschaft des Menschen ist. Und ich kann nur sagen, es gibt genügend Beweise dafür, dass wir schon zu weit gegangen sind. Nun noch in die Natur einzugreifen nur um wieder nur MEHR UMSATZ zu machen, bedarf doch da keiner Hinterfragung mehr oder?!

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pennywise 11.02.2014, 16:33
5. ich erinnere mich

das mir Experten versicherten:
Atomstrom sei so billig das sich der Einbau von Zählern micht lohnen würde.
Und Supergaus...
die würde es NIE geben

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Darknessfalls 11.02.2014, 16:33
6. Nun...

Was wollen uns diese Studien sagen?
Chinesische Forscher fanden kaum Belege auf mögliche Gefahren.
Heisst kaum so viel wie keine? Oder nur alle hunderttausend Jahre eine nicht wieder einzufangende Verbreitung von genetisch manipuliertem Material - genau so unwahrscheinlich wie ein Super-Gau im AKW... und wie viele hatten wir bereits von der Sorte?
Wir brauchen kein zweites Thaladomid-Syndrom, ganz abgesehen davon, dass der großmaßstäbliche Maisanbau eine Katastrophe für das vergewaltigte Ackerland darstellt. Aber wen interessiert das angesichts der Berge von Geld, die sich mit diesem Dreck verdienen lassen?
Die EU-Bürger haben eine eindeutigere Meinung zu genmanipulierten Pflanzen als es die Schweizer zu Ausländerzuwanderung haben: die überwiegende Mehrheit will den Schmutz nicht auf seinem Teller haben. Wieder eine menschheitsbeglückende technologische Entwicklung, die keiner wirklich braucht. Und ich höre schon die geldgeilen Lobbyisten "Arbeitsplätze!" schreien... zum Gähnen.
Aber Merkel macht das schon, liebe Industrie: gut geschmiert pflanzt gut, gelle?

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flateric 11.02.2014, 16:35
7. Das ich nicht lache!

"Forscher haben keine Belege für die Schädlichkeit"? Meinen Sie die Forscher, die mit und für die Lebensmittelindustrie arbeiten?

"Mitglieder des Verwaltungsrates und die Mehrzahl der WissenschaftlerInnen der Wissenschaftlichen Gremien haben allerdings parallel Posten bzw. Verbindungen zu Lobbyverbänden der Lebensmittelindustrie bzw. den Lebensmittelkonzernen selbst. Es bestehen deswegen starke Zweifel, ob die EFSA nur für das Allgemeinwohl handelt. Ihr wird - belegbar - vorgeworfen, dass sie die Interessen der Industrie, insbesondere die der Gentechnik-Industrie, zu stark berücksichtigt."

https://lobbypedia.de/wiki/Europ%C3%...ttelsicherheit

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aletheianoesis 11.02.2014, 16:35
8. Kein qualifizierter Artikel

Die Redakteurin kennt sich in diesen Bereich wohl kaum aus, recherchiert schlecht und scheint wohl direkt auf Gehaltsliste von Monsanto und Co. zu stehen bzw. die gesamte Spiegel-Redaktion. Vielleicht inseriert das eine oder andere Unternehmen. Only Big Business counts.

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Emmi 11.02.2014, 16:35
9. Türöffner + Salamitaktik

Das Problem dabei ist nicht einmal unbedingt die (unbewiesene) direkte Gefährlichkeit dieses konkreten Maises, sondern die Tatsache, dass damit ein Präzedenzfall geschaffen wird. Wenn man der GMO-Industrie den kleinen Finger hinhält, packt sie sich bald nicht nur den ganzen Arm, sondern auch noch den ganzen Rest und dann gibt es am Ende allerorten gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere, deren Produkten man gar nicht mehr ausweichen kann. Und irgendwann gibt es dann vielleicht doch mal den Übersprung manipulierter Gene mit unvorhersehbaren Folgen.
Ganz abgesehen davon, dass nach und nach die ganze Landwirtschaft von den großen Saatgutkonzernen mit ihren (für den Profit) maßgeschneiderten Produkten und Zusatzprodukten abhängig wird...

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