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Gehirndoping - Präparate zur Leistungssteigerung am Arbeitsplatz freigeben?

Viele Menschen nehmen sie jetzt schon, auf Rezept: Medikamente, die Nervosität und Konzentrationsschwäche bekämpfen. Sollen diese Medikamente zur Leistungssteigerung am Arbeitsplatz generell freigegeben werden?

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Mocs 24.10.2009, 09:26
1. Kranker Gedanke

Ich glaub', es hackt !!

Der Mensch ist keine zu tunende Maschine - und sich mit Chemikalien vollballern, damit die Bourgeoisie 3 - 20% mehr Geld zusammenklauen kann ??

Nein Danke - allein der Gedanke ist krank.

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Orthogräfin 24.10.2009, 09:40
2.

Zitat von sysop
Viele Menschen nehmen sie jetzt schon, auf Rezept: Medikamente, die Nervosität und Konzentrationsschwäche bekämpfen. Sollen diese Medikamente zur Leistungssteigerung am Arbeitsplatz generell freigegeben werden?
Diese Medikamente gehören nicht nur freigegeben, sondern verbindlich in den Nahrungskatalog der abhängig Beschäftigten. Die (Lohn)Sklaven können froh sein, das Soma zu bekommen - und bezahlen zu dürfen, geht doch die Arbeit viel leichter von der Hand. Schließlich kann ja keiner wollen, daß die Gewinne der Pharmaindustrie unter der Krise leiden! Und wer das Zeug nicht nehmen will und stattdessen menschenwürdige Arbeitsbedingungen fordert, ist ein Querulant und Volksschädling...

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hardner 24.10.2009, 10:19
3.

Zitat von sysop
Viele Menschen nehmen sie jetzt schon, auf Rezept: Medikamente, die Nervosität und Konzentrationsschwäche bekämpfen. Sollen diese Medikamente zur Leistungssteigerung am Arbeitsplatz generell freigegeben werden?
Wer solche Forderungen stellt, der beweist, dass solche Präparate vollkommen wirkungslos sind.

Gruss, hardner

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sukowsky 24.10.2009, 11:56
4. Warum sich kaputtmachen

Warum sich kaputtmachen. Ich bin so wie ich bin. Doping, na gut als Medizin, wie ein Nachbrenner einschalten - aber dann muss Schluß sein.

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saul7 24.10.2009, 17:51
5. Eine

Zitat von sysop
Viele Menschen nehmen sie jetzt schon, auf Rezept: Medikamente, die Nervosität und Konzentrationsschwäche bekämpfen. Sollen diese Medikamente zur Leistungssteigerung am Arbeitsplatz generell freigegeben werden?
eindeutige Antwort: Medikamente zur "Leistungssteigerung" am Arbeitsplatz sollten, wenn sie denn nur diese Indikation zum Ziel haben, generell nicht rezeptiert werden!!!

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Michael Giertz 26.10.2009, 14:12
6.

Zitat von sysop
Viele Menschen nehmen sie jetzt schon, auf Rezept: Medikamente, die Nervosität und Konzentrationsschwäche bekämpfen. Sollen diese Medikamente zur Leistungssteigerung am Arbeitsplatz generell freigegeben werden?
Nein. Im Gegenteil, solche Präparate sollten verboten werden.

Der Mensch ist, wie der Forist Mocs bereits sagt, keine Maschine, die man optimieren muss um noch mehr Leistung rauszukitzeln.
Mal abgesehen davon weiß jeder, der technisch ein wenig begabt ist, dass Tuning auf Dauer schädlich ist für die Maschine. Die neigt dazu schneller zu verschleißen und öfter gewartet werden zu müssen.
Ein Mensch, der sich also mit solche Mittelchen "tuned" wird öfters ausfallen und krank sein als einer, der auf "Normalbetrieb" läuft.

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TEG 26.10.2009, 15:08
7.

Der Vergleich zum Muskel-Doping ist untertrieben, wie ich finde.
Der Unterschied des Gehirndopings zum Muskel-Doping ist, dass absolut jeder Mensch unter Leistungsdruck steht. Vom Grundschulkind bis zum Arbeiter, jeder muss heutzutage sehr viel leisten. Daher würde auf lange Sicht auch jeder Mensch früher oder später mit diesen Präparaten konfrontiert. Dies wäre ein fataler Schlag für unsere Gesellschaft - unsere Mentalität würde total verändert. Von den eventuellen anderen Nebenwirkungen ganz abgesehen.

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pax 26.10.2009, 16:24
8.

Zitat von saul7
eindeutige Antwort: Medikamente zur "Leistungssteigerung" am Arbeitsplatz sollten, wenn sie denn nur diese Indikation zum Ziel haben, generell nicht rezeptiert werden!!!
Das bisher wirkungsvollste Dopingmittel ist ja frei erhältlich.
Koffein hat relativ zu den Nebenwirkungen, die beste psychische Ausbeute. Man muss natürlich auch die Abhängigkeit kontrollieren können, die bei Koffein ja leider sehr schnell erreicht ist.

Offensichtlich hat die Menschheit schon seit Jahrhunderten Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen.

Solange die Nebenwirkungen und die Abhängigkeiten kontrollierbar sind, sehe ich keinerlei Probleme auch neuere Substanzen zu zu lassen.

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anin 26.10.2009, 16:37
9.

Zitat von Michael Giertz
,,, Ein Mensch, der sich also mit solche Mittelchen "tuned" wird öfters ausfallen und krank sein als einer, der auf "Normalbetrieb" läuft. ...
Wo ist das Problem? Wenn er nicht mehr kann, dann wird er entsorgt! War doch früher beim Sport (z.B. Tour de France) nicht anders.

Mir ist schon lange klar, warum ich es beruflich zu nichts gebracht habe!

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