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Gender Gap: Frauen sind die besseren Wähler
Bloomberg via Getty Images

Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass man Frauen nicht wählen lassen sollte. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig, das zeigen die US-Midterms einmal mehr: Frauen sind besser für die Demokratie - überall.

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Sternwald 11.11.2018, 17:45
1. leider sehr wahr...

auch ich bin ein Mann, und je älter ich werde desto mehr bewundere ich Frauen in allen möglichen Positionen. Das gute alte Testosteron, was macht es nur mit den Menschen... Nicht viel gutes, leider.

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prisma-4d 11.11.2018, 17:46
2. ...Gegenthese, Männer sind bessere Wähler!

Davon ausgehend das der Anteil an Frauen 50% ist, scheinen aktuell Männer das politische Denken zu bestimmen. Oder anders gesagt: Die SPD erlebt zur Zeit nicht gerade ihre Blüte (Ok, dafür die Grünen). Wenn also der soziale Ausgleich den Frauen mehr am Herzen liegt... wählen diese offensichtlich gegen ihre "Natur" wenn man dem Artikel glauben schenkt.

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7131972445694 11.11.2018, 17:48
3. Faszinierend

Menschen aus Gruppen, die durchschnittlich mehr soziale Leistungen in Anspruch nehmen, wählen eher links, Menschen die durchschnittlich höhere Einkommen haben, wählen eher rechts. Das kommt jetzt nicht überraschend. Nennt sich politischer Wettbewerb. Dass der Linken solange nicht gefällt, solange das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht, ist hingegen nicht sonderlich überraschend.

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trex#1 11.11.2018, 17:51
4.

Es zeugt von einer undemokratischen Haltung, zwischen guten und schlechten Wählern zu unterscheiden. Jede Stimme in der Demokratie ist gleich viel wert.
Dass das Wahlverhalten von Männern und Frauen unterschiedlich ist, sagt nichts über besseres oder schlechteres Wählen aus.
AfD wählen ist männlich, grün wählen ist weiblich. Das ist so zu akzeptieren.

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staplerfahrer_klaus 11.11.2018, 17:51
5. eigenartiges Demokratieverständnis

Grundgedanke des Autors:
wenn Sie so denken und wählen wie ich das für richtig erachte, dann machen Sie das sehr gut und sind ein vorbildlicher Demokrat.
Wenn Sie anders denken und wählen dann ist das falsch! Sie haben Demokratie nicht verstanden.
Bitte wählen Sie von nun an richtig nachdem ich Sie belehrt habe.

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Whatever123 11.11.2018, 17:56
6.

Ob Frauen nun besser Wählen hängt allein vom persönlichen politischen Bias ab.
Wenn man individuelle Freiheit und Verantwortung über einen mächtigen Staat, der einengt und entmündigt, priorisiert, dann mag man das wie Thiel anders sehen.

Wenn lieber soziale Absicherung als einen kalten Kapitalismus hat, dann wählen Fraurn im Durchschnitt besser.

Es geht hier allerdings nicht um wissenschaftliche Fakten, was nun eine Gesellschaft erfolgreicher macht. Die Erfolgsformel wird wohl irgendwo in der Mitte liegen.

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TheoJetzke 11.11.2018, 17:59
7. Wahre Demokraten

Das ist wahre Demokratie, bei der es gute und schlechte Wähler gibt.
Ich finde, wir sollten eine Expertenkommission bilden, die vor jeder Wahl die richtigen Wähler*innen aussucht. Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten klappt das doch schon ganz gut. Zusätzlich sollten natürlich auch noch zusätzliche Gesprächs-, Diskussions- und Aufregrunden eingerichtet werden, in denen gute Wähler*innen das gute Wahlergebnis analysieren und ausführlichst diskutieren können.
Sicher ist diese Anmerkung populistisch.

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akiiii 11.11.2018, 18:01
8. Kultur-Relativismus

Bitte mal den Begriff "Kultur-Relativismus" googlen und übertragen. Nur weil "wir" finden, dass "unsere" Ansichten und Einstellungen "richtig" und "aufgeklärt" und "besser" sind, heißt es nicht, dass dies so ist. Genau dieses "von oben herab" und "Oberlehrerhafte" ist der Grund wieso links keine Stimmen gewinnt. "Wir wissen es besser und sind besser als ihr. Hört auf uns unter tut so wie wir. Dann seid ihr auch besser."
Frauen wählen also "besser"? Besser weil IHREN Ansichten entsprechend? Wollen Sie vielleicht am besten allen Männern das Wahlrecht absprechen? Natürlich nicht... Nur den weißen Männern...

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enni3 11.11.2018, 18:03
9. Volltreffer

Zitat von
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin ja selbst ein weißer Mann, und ich finde mich ehrlich gesagt ganz nett. Aber manche von meiner Sorte sind das eben eher nicht.
Dem schließe ich mich an.

Und ganz provokativ füge ich noch etwas hinzu.
Wo erzielt zum Beispiel die AfD in Deutschland die meisten Stimmen?
Auf dem Land in der Provinz, wo die gebildeten Frauen wegziehen und teilweise ein "Gender Gap" der ganz anderen Art existiert. in manchen Gebieten kommen zwei Männer auf eine Frau.

Und wo das Testosteron sich keinen Weg mehr bahnen kann, wo es seine Wirkung, (Dämpfung von rationalem Verhalten) entfalten kann, wählen die, man verzeihe mir den polemischen Schlag, "untervögelten" Zurückgelassen eben die Populisten und Reaktionäre, damit das Frauchen zurück an den Herd kommt und bitte nicht seine eigenenen Interessen verwirklicht.

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