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Gender Gap: Frauen sind die besseren Wähler
Bloomberg via Getty Images

Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass man Frauen nicht wählen lassen sollte. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig, das zeigen die US-Midterms einmal mehr: Frauen sind besser für die Demokratie - überall.

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HomerJ 11.11.2018, 18:05
10. So sehr ich bemüht bin

Unterschiede zwischen Mann und Frau, sei es nur der Gleichberechtigung wegen, klein zu reden oder zu reaktivieren, muss ich mir als Mann eingestehen, dass Frauen die rationaleren Entscheidungen und die bessere Wahl treffen. Schaue man sich allein die Wähler von AfD, Trump und Konsorten an. Bei Frauen schneiden diese Primitivlinge signifikant schlechter ab

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poppi 11.11.2018, 18:10
11. Apropos Weimar

In der Weimarer Republik haben Frauen nachweislich eher konservativ gewählt. Ohne Frauenwahlrecht hätten die linken Parteien damals also vielleicht sogar die absolute Mehrheit gewonnen. Dieses Wahlverhalten von Frauen zieht sich mindestens bis in die 60er-Jahre hinein.

Das schreibe ich nicht, weil ich etwas gegen Frauen und/oder deren Wahlrecht hätte, sondern um etwas mehr Schattierung ins Schwarzweißdenken zu bringen.

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schwaebischehausfrau 11.11.2018, 18:11
12. Schöne Satire...

...sollte man aber auch als Satire oder Glosse kennzeichnen, damit man nicht Gefahr läuft, dass es am Ende doch jemand ernst nimmt. Und ja, wird wohl so sein, dass sich Thiel zu seinem dämlichen Spruch (Hallo Hr. Stöcker, es heisst ja nicht zufällig "dämlich" und nicht herrlich) tatsächlich hat hinreissen lassen, weil die "Wahlmuster der weiblichen Wähler unerfreulicherweise nicht seiner eigenen politischen Präferenz
entsprechen".
Nur ist das bei Frau Felicia Pratto ganz sicher exakt genauso, wenn sie sich wünscht, dass "mehr Frauen in aktive, gestaltende Rollen" kommen und bei Hr. Stöcker ebenfalls, wenn er zum Ausdruck bringt, dass er weiße Männer wohl am liebsten das Wahlrecht entziehen würde, sofern sie nicht seine politische Ideologie teilen.

Das ganze wäre ja als Glosse ganz lustig, wenn es nicht in Wirklichkeit ein trauriges Phänomen unserer Zeit in puncto Diskursfähigkeit und Akzeptanz anderer Meinungen beschreiben würde, das man nicht besser zusammenfassen kann als mit dem Spruch: "Alle denken nur an sich. Nur ich nicht - ich denk an mich."

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realist85 11.11.2018, 18:12
13.

Von guten und schlechten Wählern zu sprechen zeugt nicht gerade von einem demokratischen Weltbild

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herbix 11.11.2018, 18:16
14.

Da kann man anderer Meinung sein.
Die Politik von Frau Merkel, der ersten Frau im Kanzleramt, hat die Sicherheit von Frauen in der Öffentlichkeit nicht unbedingt verbessert.

Die Grünen sind dafür bekannt, derlei Politik eher verschärft fortsetzen zu wollen.
Ob es für "Frau" wirklich klug ist, die Grünen zu wählen ?

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Anton Ernst 11.11.2018, 18:20
15. Offener Rassismus?

Aus Sicht des Autoren richtet sich die gesellschaftliche Reife eines Menschen primär nach Gender und Ethnie.
Richtet man den Blick über die USA hinaus, in die politischen Landschaften Südamerikas oder gar Afrikas sieht man die Thesen bezüglich der Ethnie eher nicht bestätigt.
Dieser Ansatz ist nicht nur politisch inkorrekt sondern eindeutig rassistisch.

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Freundschafter 11.11.2018, 18:21
16.

Vom besseren Wähler zum besseren Menschen ist es ja dann nicht mehr weit! Erschreckend das Demokratieverständnis des Autors!

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Sibylle1969 11.11.2018, 18:27
17. @5 staplerfahrerklaus

Ihr Einwand wäre korrekt, wenn es hier nicht um die Republikaner ginge. Die sind unter Donald Trump leider so weit nach rechts gerückt, dass es demokratiegefährdende Ausmaße angenommen hat. Die Gefahr, dass durch eine demokratische Wahl Menschen an die Macht kommen, die anschließend nach Kräften an der Abschaffung bzw. Aushöhlung der Demokratie arbeiten, ist leider nicht unrealistisch.

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Sundown 11.11.2018, 18:31
18.

Gute Wähle, schlechte Wähler. Und das entscheiden Sie also? Interessant. Können wir uns vielleicht der Einfachheit halber darauf einigen, dass Frauen alles besser können? Und dass alles, was Männer besser können, nur darin begründet liegt, dass man Frauen klein hält? Dann wären Artikel wie dieser überflüssig.

Es gibt auch keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern, das ist nur konstruiert. D.h. das Streben nach Führungspositionen oder der zentralen Rolle bei den Kindern. Es sei denn, es scheint „positive“ Einflüsse zu haben, dann liegt es natürlich am Geschlecht.

Ich kann es nicht mehr hören.

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GoranBaranac 11.11.2018, 18:32
19. Na, alles klar...!

"Wählerinnen und Kandidatinnen machen kapitalistische Demokratien besser" ist grober Unfug. Wieso um alles sollte man davon ausgehen, dass das sozialpsychologisch richtig erkannte und beschriebene Phänomen Frauen sind mehr an kooperativem als an wettkampfbasierten Verhalten orientiert automatisch zu besseren Demokratien führen? Thatcher, Plavsic, Clinton, LaGarde und andere Damen habe alle Politik betrieben die sich gerade in Fragen des Interessenausgleich wenig an progressiven Vorstellungen orientierten. Gerade Hillary hat sich mit Ihrem Ausdruck Trump-Wähler seinen "deplorables" alles andere als besonders konstruktiv (und dazu noch sehr dämlich) herausgestellt. Ein Geschlecht zum besseren zu erklären und zu glauben mit mehr von ihnen an der Macht sei der Planet ein besserer Ort ist bestenfalls naiv und schlimmstenfalls diskriminierend.

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