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Gender Gap: Frauen sind die besseren Wähler
Bloomberg via Getty Images

Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass man Frauen nicht wählen lassen sollte. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig, das zeigen die US-Midterms einmal mehr: Frauen sind besser für die Demokratie - überall.

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sungawakan1969 11.11.2018, 18:34
20. Weil

Frauen das wählen, das der Verfasser dieses Artikels selbst bevorzugt, sind sie die besseren Wähler? Das ist ein merkwürdiges Demokratieverständnis.

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pejoachim 11.11.2018, 18:35
21. Na, na ...

(jetzt kommt ein Witz) 1918 bekamen die Frauen das Stimmrecht und kaum 15 Jahre später waren die Nazis an der Macht! Wen wundert´s??? (OK; das war der Witz.) Wer glaubt, die Frauen wären das bessere Geschlecht, der ist nichts anderes als ein Sexist und ist derjenige eine diejenige, eine Chauvinistin).

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guppy 11.11.2018, 18:35
22.

Ein besserer Umfrageteilnehmer ist der, der die Antwort wählt, die mir gefällt.
Nur das definiert nicht Umfrage selber, sondert verrät nur meine eigene manipulative Ansichten.
Wer andere Teile der Bevölkerung als "demokratiefeindlich" (extrem ausgedrückt) einstuft, weil sie nicht seine Gesinnung teilen, hat Demokratie nicht verstanden.
Scheinbar will man Gedankengut wegschimpfen indem man es verbal herabwürdigt (da stehen Meschen dahinter) und wundert sich, warum es nicht "besser" wird.
Diese Artikel entlarven am Ende nur die Kleingeistigkeit der Autoren.

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remixbeb 11.11.2018, 18:37
23. sage ich schon lange

... Als Mann! Im Grunde sind Frauen die besseren Menschen. Das ist natürlich etwas überspitzt. Aber es ist schon so. Für das friedliche menschliche Zusammenleben Frauen um einiges geeigneter.

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Das Pferd 11.11.2018, 18:41
24.

Zitat von trex#1
Es zeugt von einer undemokratischen Haltung, zwischen guten und schlechten Wählern zu unterscheiden. Jede Stimme in der Demokratie ist gleich viel wert. Dass das Wahlverhalten von Männern und Frauen unterschiedlich ist, sagt nichts über besseres oder schlechteres Wählen aus. AfD wählen ist männlich, grün wählen ist weiblich. Das ist so zu akzeptieren.
Ja, da hat sich Her Stöcker echt ins Knie geschossen. Der Wähler, das ist der eigentliche Souverän. Und der Akt der Wahl ist das zeitweilige Übertragen dieser Macht auf eine kleine Gruppe Menschen, weil man ja nicht zu jeder Änderung der Zuordnung von Warengruppen zur Einfuhrumsatzsteuer eine Volksbefragung veranstalten kann.
Natürlich kann man als Person die Wahlentscheidung anderer für falsch halten. Aber gut für die Demokratie? Das hieße ja, daß es ein Bewertungsgremium oberhalb des Souveräns gäbe, der die (Schein)entscheidungen des Volkes zu steuern hat. So funktionierten Wahlen in der DDR, ich bin mir sehr sicher, daß die Verantwortlichen nicht das Gefühl von Fälschung hatten, sondern von wohlmeinender Korrektur.
Es gibt aber nur entweder diese moralische Überinstanz, die die Wahl bewertet und gegebenenfalls korrigiert, oder es gibt Demokratie. Das Dumme ist nur, daß man schon einiges an politischer Erfahrung braucht, solche Aushebelungen der Demokratie auch dann zu erkennen, wenn sie auch einer politischen Richtung kommen der man zugeneigt ist.

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Henry Jones Jr. 11.11.2018, 18:41
25. Plädoyer zur Förderung politscher Bildung von Frauen

Schauen Sie mal in den Kommentarspalten hier oder bei anderen Zeitungen; tote Wüste was Frauen angeht - Frauen finden Sie mehrheitlich in den Kommentarspalten von InTouch und Konsorten. Es ist zwingend notwendig die Bildung und das Interesse von Frauen in Sachen Politik, Wirtschaft aber auch Allgemeinbildung zu fördern. Dass Frauen oft (aber nicht zu oft) die gutherzigeren Menschen sind (aber alles andere als Heilige) kann ich wohl aus eigener Lebenserfahrung bestätigen. Aber dass die meisten einfach nicht genug Ahnung haben, um sich eine fundierte politische Meinung zu bilden, ebenfalls. Diese tabuisierte Tatsache kann jeder selbst nachprüfen. Fragen Sie mal eine beliebige Frau, wieviele Menschen in Nordafrika oder in Europa wohnen, oder nach den politischen Zuständen in Nordafrika - wie es dazu kam, wer gegen wen und weshalb... da kriegen Sie doch meist nur einen Schwall von Ahnungslosigkeit zur Schau gestellt. Also entscheidet bei Frauen das Herz. Damit sind Frauen sehr anfällig politisch manipuliert zu werden. Die Erzählkunst der Medien bestimmt dann schlussendlich auch, wie Frauen denken. Die Befürchtungen von damals als das Frauenwahlrecht eingeführt wurde, dass Frauen schlicht politisch zu uninteressiert und folgich unwissend sind, um aufgrund ihrer eigenen Bewertung zu einer politischen Meinung zu gelangen, haben sich leider für den überwiegenden Teil der Frauen (also für jene die nicht in Redaktionsstuben oder politischen Ämtern sitzen) bewahrheitet. Die Welt ist wie sie ist, ob man es wahrhaben möchte oder nicht.

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pepe83 11.11.2018, 18:41
26. Hier lernt man Demokratie

Links wählen ist besser als konservativ wählen. Frauen wählen öfter links als konservativ. Also sind Frauen die besseren Wähler. Demokratie kann so schlicht und plump sein, wenn man SPON liest.

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Das Pferd 11.11.2018, 18:44
27.

Zitat von Freundschafter
Vom besseren Wähler zum besseren Menschen ist es ja dann nicht mehr weit! Erschreckend das Demokratieverständnis des Autors!
gut bemerkt. Und aus dem besseren Mensch wird der zu verbessernde. Und dann sind wir wieder beim "neuen Menschen", dessen Schaffung im letzten Jahrhundert zwar nicht durch Erfolg, aber durch gewaltige Kollateralschäden glänzte.

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eurobrasil 11.11.2018, 18:45
28. Bin selber eine Frau

Aber was ich gerade bei meinen Geschlechtsgenossinnen beobachte, begeistert mich nicht gerade. Das wichtigste Wahlkriterium bei Frauen scheint zu sein, was gerade chic ist, was in ist, was angesagt ist und womit frau bei "den anderen" gut dasteht. Wer fordert, auch das Ergebnis einer bestimmten Politik in Betracht zu ziehen, wird belehrt, das so etwas "nicht so wichtig" oder sogar unmoralisch ist.

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wardawas? 11.11.2018, 18:48
29. Männer parken besser ein ?

und Frauen können besser wählen ? So schwarz-weiß ist die Welt die ich kenne absolut nicht. Ich empfehle mal einen Regenbogen anzuschauen: wieviele Farben sehen Sie da ? Antwort: Alle ! Der Unterschied liegt viel weniger in dem was man zwischen den Beinen findet, als in dem was man zwischen den Ohren hat. Was könnte wohl eher die Welt verbessern, mehr wählende Frauen oder mehr Bildung für alle ?

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