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Gender Gap: Frauen sind die besseren Wähler
Bloomberg via Getty Images

Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass man Frauen nicht wählen lassen sollte. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig, das zeigen die US-Midterms einmal mehr: Frauen sind besser für die Demokratie - überall.

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tyll.spiegel 11.11.2018, 21:19
60. Politische Präferenz und Intelligenz

Zitat von rohinho
Die meisten Frauen in meinem Umfeld wählen grün. Tatsächliche Ahnung von Weltpolitik hat keine von ihnen. Umwelt ist wichtig und Kitas natürlich. Durch diese ( allesamt nette und des öfteren naive) Damen erreicht eine Partei einen Level den sie nicht verdient hat. Aber erklären Sie den Frauen mal was ihre Partei noch so alles veranlassen wird wenn sie die Macht dazu hätte. Entweder sie verstehen es nicht oder wollen schlichtweg nicht verstehen. Ich hab's aufgegeben und rede über Politik nur noch mit deren Männern. Die übrigens ebenso wie ihre Frauen überdurchschnittlich gebildet sind aber mit mehr Überblick politisch andere Richtungen eingeschlafen haben. Unterm Strich soll dies bedeuten, dass z. B. die Grünen von naiven und politischen Schmalspurwählern profitieren und dies leider oft Frauen sind.
Weil obiger Forist das Thema politische Präferenz und Intelligenz (bzw. Bildung) angeschnitten hat, dazu gibt es eine große Untersuchung (s. www.presseportal.de/pm/116734/3747055), Ergebnis: Der IQ der Anhänger fast aller Parteien liegt etwa bei 100 oder darüber, nur AfD-Anhänger haben im Schnitt einen IQ von 93. Und da die AfD sehr überwiegend von Männern gewählt wird, scheinen auch einige nicht besonders gebildete Exemplare darunter gewesen zu sein...
Im übrigen kenne ich mindestens so viele politisch ignorante Männer wie Frauen (komischerweise meist politisch eher rechts orientiert).

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.patou 11.11.2018, 21:25
61.

Zitat von rohinho
Aber erklären Sie den Frauen mal was ihre Partei noch so alles veranlassen wird wenn sie die Macht dazu hätte. Entweder sie verstehen es nicht oder wollen schlichtweg nicht verstehen. Ich hab's aufgegeben und rede über Politik nur noch mit deren Männern.
Zu blöd aber auch, dass sich die Frauen partout nicht von Ihnen die Welt erklären lassen wollen. Ich habe da so einen Verdacht, woran das liegen könnte.

Bei der Selbstgefälligkeit mancher Kommentare hier ist man wirklich sprachlos.

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widower+2 11.11.2018, 21:32
62. Wenn Sie

Zitat von abc_bis_z
gleich vorweg und klipp & klar: selbstverständlich sind meine persönlichen Erfahrungen aus meinem persönlichen Umfeld keine Statistik und meine Erfahrungen lassen sich natürlich auch nicht auf ganz Deutschland hochrechnen und sind daher gesamtgesellschaftlich definitiv nicht aussagekräftig.
nach diesem Absatz Ihren Beitrag beendet hätten, könnte ich ihn ernstnehmen. Haben Sie aber nicht.

Was Sie und andere Foristen mit ähnlichen Äußerungen hier im Thread übersehen ist, dass sich die meisten Frauen sehr wohl für Politik interessieren, aber eher nicht geneigt sind, mit Männern darüber zu diskutieren, die sich verbal aufführen wie Sie und Frauen gegenüber gerne den notorischen Besserwisser rauskehren und Frauen schlicht absprechen, auf einem ähnlichen Informationsstand wie Männer zu sein.

Frauen sind da oft schlauer und lassen Männer wie Sie einfach reden und denken sich ihren Teil, bevor sie sich in fruchtlose Diskussionen mit unbelehrbaren Machos begeben.

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Outdated 11.11.2018, 21:35
63. Stöker zeigt mal wieder warum er kein Demokrat ist:

Stöker bewertet das Abstimmverhalten von Wählern in "gut" und "schlecht" schon alleine das zeigt seine grundlegend Demokratie verachtende Denkweise.
Es gibt in seinem Kopf nur eine Marschrichtung und alle die anders Denken sind eben wertlos.
Ich bin sicher Stöker hätte sich hervorragend in dem einen oder anderem Regieme der letzten hunder Jahre sehr wohl gefunden. Natürlich hätte er auch damals die "richtige" Seite unterstützt.
Herr Stöker es tut mir leid das zu sagen:
Menschen wie sie, sind immer auf der falschen Seite.

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alter Schwede 1965 11.11.2018, 21:47
64. rohinho hat Recht!

Frauen wählen oft nach emotionalen und eher weniger nach rationalen Gesichtspunkten. Das ist auch ihr gutes Recht. Aber deswegen die besseren Wähler? Du lieber Gott, was für ein ausgemachter Schwachsinn. Und wirklich undemokratisch, denn in einer Demokratie darf jeder Mensch, egal wie blöd oder ungebildet oder emotional, seine oder ihre wertvolle Stimme abgeben. Mit all den Folgen...

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widower+2 11.11.2018, 21:59
65. Richtig!

Zitat von alter Schwede 1965
Frauen wählen oft nach emotionalen und eher weniger nach rationalen Gesichtspunkten. Das ist auch ihr gutes Recht. Aber deswegen die besseren Wähler? Du lieber Gott, was für ein ausgemachter Schwachsinn. Und wirklich undemokratisch, denn in einer Demokratie darf jeder Mensch, egal wie blöd oder ungebildet oder emotional, seine oder ihre wertvolle Stimme abgeben. Mit all den Folgen...
In einer Demokratie darf man aber auch äußern, dass Frauen durchschnittlich eher demokratische Kandidaten und Parteien wählen und daher die besseren Demokraten sind und dass Männer eben eher geneigt sind, ausgemachten Schwachsinn (Ihre Worte) wie Trump in den USA oder die AfD in Deutschland zu wählen.

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tanriverdi 11.11.2018, 22:08
66. Verachtung als Methode der Selbstwertsteigerung

Die Sozialpsychologie kennt eine einfache Methode, mit der sich fast jeder Mensch gleich ein bisschen besser fühlen kann. Diese Methode nennt sich abwärtsgerichteter sozialer Vergleich.

Es wirkt auf Menschen belohnend, sich einer Gruppe zuzurechnen und auf andere herabzublicken. Statuserhöhung gegenüber den Mitmenschen, bei gleichzeitiger Erniedrigung und Ächtung anderer (schaut alle her: ich/wir gut, er/sie schlecht…) das gibt vielen einen richtigen Kick.

Am Ende verachten Menschen andere Menschen – die doofen Bayern, die blöden Schalker, die dummen Weiber, die gemeinen Kerle, Wessis, Ossis, Gläubige, Ungläubige, wen auch immer - um sich selbst besser zu fühlen.

Ganz besonders jedoch ist das Phänomen Lust und Freude dabei zu empfinden gegen jedes natürliche Empfinden die eigene Gruppe abzuwerten. Das eigene Volk, die eigene Rasse, das eigene Geschlecht. Bei dieser flagellantischen Variante ist der Lustgewinn am größten. Der weiße Mann, der die eigene Rasse und das eigene Geschlecht verachtet. Das eigene Volk sowieso.

Diese Leute wollen einen persönlichen moralischen Mehrwert dadurch gewinnen, indem sie ihre eigene Gruppe schlechter bewerten als andere. Sie selbst gehören zwar auch zu dieser verachtenswerten Gemeinschaft, aber kraft ihrer unerhörten moralischen Überlegenheit erheben sie sich darüber und schweben so in höchsten moralischen Sphären.

Mit solchen Menschen kann man nicht mehr diskutieren, sie kennen nur noch gut und böse, moralisch Minderwertige und moralisch Höherwertige und ihre Sucht die eigene Gruppe zu diffamieren.

Das ist keine Form von Altruismus, sondern das ist eine ganz besonders tiefe, miese und ekelhafte Form von Egoismus.

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sepp16 11.11.2018, 22:17
67.

Zitat von tyll.spiegel
Weil obiger Forist das Thema politische Präferenz und Intelligenz (bzw. Bildung) angeschnitten hat, dazu gibt es eine große Untersuchung (s. www.presseportal.de/pm/116734/3747055), Ergebnis: Der IQ der Anhänger fast aller Parteien liegt etwa bei 100 oder darüber, nur AfD-Anhänger haben im Schnitt einen IQ von 93. Und da die AfD sehr überwiegend von Männern gewählt wird, scheinen auch einige nicht besonders gebildete Exemplare darunter gewesen zu sein... Im übrigen kenne ich mindestens so viele politisch ignorante Männer wie Frauen (komischerweise meist politisch eher rechts orientiert).
Sie bezeichnen ernsthaft einen Link auf eine Werbeseite, welche wiederum auf einen nicht repräsentativen und nicht nach wissenschaftlichen Standards durchgeführten Online Test verweist als "große Untersuchung"?

Seriöse aktuelle Untersuchungen zeigen, dass AFD Wähler bei
Bildung und Einkommen ziemlich exakt im Mittelfeld liegen,

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rle 11.11.2018, 22:38
68.

Zitat von widower+2
In einer Demokratie darf man aber auch äußern, dass Frauen durchschnittlich eher demokratische Kandidaten und Parteien wählen und daher die besseren Demokraten sind und dass Männer eben eher geneigt sind, ausgemachten Schwachsinn (Ihre Worte) wie Trump in den USA oder die AfD in Deutschland zu wählen.
Darf man auch äußern, das eine Frau (Clinton) mit ihrer maßlosen Arroganz die Wahl von Trump erst ermöglicht hat?
oder dass eine Frau (Merkel) mit Ihrem Nichtstun und mit Ihrer Entscheidung im Sept 2015, Positionen der politischen Gegner zu besetzen, das Erstarkens der AfD in Kauf genommen hat?
Was Umfragen angeht, bin ich etwas vorsichtiger mit dem Glauben.
Jedenfalls passt es nicht zusammen, dass Frauen (mehr als Männer) die Grünen gewählt haben, die Grünen aber weniger Frauen (als Männer) als Mitglied haben, und dann obendrein Frauen noch die besseren Wähler oder Demokraten sein sollen.

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warumnicht? 11.11.2018, 22:39
69. Plädoyer für mehr (politische, ökonomische und allgemeine) Bildung

@Henry Jones Jr.: Endlich traut sich mal jemand, die Wahrheit über Frauen zu schreiben und längst bekannte Tatsachen benennt. Denn es ist ja Fakt, dass Frauen weniger Allgemeinbildung besitzen als Männer, dass sie politisch desinteressiert und ökonomisch ahnungslos sind, dass sie sich nur für Modetrends und Promiklatsch interessieren, dass Frauen schlicht unwissende, naive, hormongesteuerte, leicht zu manipulierende Menschen sind, die keine eigene Meinung haben und möglichst alle wichtigen Entscheidungen den Männern überlassen sollten. Hä, geht's noch? Sie, lieber Jones jr., dürfen über Frauen, Männer und vermeintlich vorgegebene Geschlechterrollen denken wie sie wollen. Das ist zwar traurig und lässt vermuten, dass dahinter ein eher schlichtes Weltbild einer unterdurchschnittlich gebildeten Person steckt, aber Sie dürfen natürlich Ihre eigene Meinung dazu haben, diese vertreten und äußern. Doch Sie sollten es tunlichst vermeiden, ihre persönliche Meinung als allgemein gültige Wahrheit oder belegte Tatsache darzustellen und somit über alle anderen zu stellen. Leider musste ich selbst in meinem persönlichen Umfeld ebenfalls die Erfahrung machen, dass die Zahl der politisch Desinteressierten gestiegen ist, dass man immer seltener auf gut informierte Menschen trifft, mit denen man engagiert aber sachlich über Politik und Wirtschaft diskutieren kann. Doch im Gegensatz zu Ihnen bin ich der Ansicht, dass dies kein spezifisch weibliches Problem ist, sondern ein geschlechtsübergreifendes. Deshalb würde ich ein "Plädoyer zur Förderung politischer [und ökonomischer] Bildung" jederzeit vorbehaltlos unterstützen. Aber ich lasse mir ihre persönliche, Frauen diskriminierende Meinung nicht als Fakt andrehen, sondern plädiere stattdessen dafür, Frauen und Männer, Schwarze und Weiße, Muslime und Christen, schlicht alle Erdenbewohner in erster Linie als Menschen zu sehen, von denen keiner besser oder schlechter ist, als der andere. Schon gar nicht aufgrund des Geschlechts oder sonstigen irrelevanten Merkmalen, die geeignet sind, Gesellschaften zu spalten, Konflikte zu schüren oder ganze Gruppen zu diskriminieren, verfolgen, liquidieren usw. Letzte Anmerkung: Gut möglich, dass ich einfach die falschen Leute kenne, aber es gibt in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis maximal 1-2 männliche und ähnlich viele weibliche Personen, die in Bezug auf die Geschichte Nordafrikas, bzw. die politsche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der nordafrikanischen Mittelmeeranrainer über ausreichend fundiertes Hintergrundwissen verfügen, um zu einem Gespräch eigene bereichernde Beiträge einbringen zu können. Wie gesagt, vielleicht kenne ich einfach nicht die richtigen Leute bzw. Männer. Denn Frauen haben ja eh keine Ahnung und sollten sich lieber um Haushalt und Kinder kümmern. Oder um Schnittchen und kaltes Bier, wenn mal wieder meine Kumpels vorbeischauen, um sich gepflegt über Weltpolitik zu unterhalten. Was bilden die sich heutzutage eigentlich ein, diese naive, unwissende, hysterische, gefühlsdusselige, menstruierende Emanzen? Unverschämtheit!

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