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Genetische Raritäten: Forscher ermitteln schützenswerteste Vögel
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Schon ihre Namen klingen exotisch: Kurol und Kakapo, Schuhschnabel und Fettschwalm gehören zu den Vogelarten, deren Erbgut besonders wertvoll ist. Biologen haben ermittelt, welche Arten am dringendsten erhalten werden sollten.

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mcvitus 11.04.2014, 10:59
1. Soso, die Biologen sagen uns,

welche Arten erhalten werden sollen. Und der Rest? Geht vor die Hunde. Wie verkommen die Menschen wurden. Mir fehlen mal wieder die Worte. Erbgut zum Nutzen der Menschheit, pfui Teufel!

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ziegenzuechter 11.04.2014, 11:04
2. fuer mich gibt es nur einen schuetzenswerten vogel

Zitat von sysop
Schon ihre Namen klingen exotisch: Kurol und Kakapo, Schuhschnabel und Fettschwalm gehören zu den Vogelarten, deren Erbgut besonders wertvoll ist. Biologen haben ermittelt, welche Arten am dringendsten erhalten werden sollten.
das brathaehnchen um die ecke fuer 2,50Euro. lecker!

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Zak McKracken 11.04.2014, 11:25
3.

Zitat von ziegenzuechter
fuer mich gibt es nur einen schuetzenswerten vogel das brathaehnchen um die ecke fuer 2,50Euro. lecker!
Andererseits ist der ziegenzuechter nicht erhaltenswert.

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Sitiveni 11.04.2014, 11:27
4. 100 % Zustimmung

Zitat von ziegenzuechter
das brathaehnchen um die ecke fuer 2,50Euro. lecker!
Obwohl ein Autolackierer wohl die Stadttauben auch gern als schützenswert einstufen würde. Und meine Oma die Vögel, die sie im Winter immer gern füttert. Und die Katze vom Nachbarn die Vögel, die sie lecker findet. Und Wissenschaftler die seltenen Vogelarten, über die sie ihre Doktorarbeiten kopieren ... und so weiter :-)

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Celegorm 11.04.2014, 11:31
5.

Zitat von mcvitus
welche Arten erhalten werden sollen.
Das ist nicht korrekt. Die Studie zeigt anhand der Vögel eine Methode auf, um den Beitrag einzelner Arten zur gesamten genetischen Diversität zu quantifizieren und so jene zu identifizieren, die besonders viel bzw. einzigartiges zur der genetischen Diversität beitragen. Dass nur diese erhalten werden sollen wird nirgends impliziert, im Gegenteil, es wird aufgezeigt, dass bereits das Aussterben einzelner Arten ein dramatischer Verlust für die Biodiversität sein kann.

Zitat von
Und der Rest? Geht vor die Hunde.
Nun, das obliegt sowohl bei den erwähnten Arten wie dem Rest der Politik und der Gesellschaft. Was tun Sie dafür, dass diese nicht "vor die Hunde" gehen?

Zitat von
Wie verkommen die Menschen wurden.
Wurden? Wann genau war die Menschheit denn besser in solchen Fragen? In der Vergangenheit hat man bedenkenlos Arten ausgerottet ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Dass wir heute so etwas wie Biodiversität überhaupt messbare Werte beimessen ist darum bereits ein enormer Fortschritt.

Zitat von
Mir fehlen mal wieder die Worte.
Leider ein leeres Versprechen, ansonsten müsste man diesen unsinnigen Kommentar hier nicht lesen.

Zitat von
Erbgut zum Nutzen der Menschheit, pfui Teufel!
Zum Nutzen von wem sonst? Gott? Mutter Erde? Dem heiligen Spaghetti-Monster? Es liegt in der Natur der Sache, dass die einzig anwendbare und relevante Perspektive für die Menschheit jener der Menschheit ist. Einzig wir können der Existenz von Biodiversität einen Wert verleihen und diesen zu bewahren versuchen. Den betroffenen Lebewesen, der Erde, dem Universum ist all das hingegen schnurzegal, für die könnte die Erde auch ein lebloser Lavabrocken sein..

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mcvitus 11.04.2014, 11:33
6. @ziegenzüchter

Bravo!!!!!! Selten so herzhaft gelacht.

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dasistdasende 11.04.2014, 11:49
7. Sinnlos oder ?

So ist halt die Evolution. Erfolgreiche Arten vermehren sich, die weniger erfolgreichen sterben aus. Das war schon immer so und ist auch gut so im Sinne der Evolution. Survival of the fittest.

Nun könnte man argumentieren, dass seit dem Menschen immer mehr Arten aussterben. Dies ist sicher korrekt und liegt an unserer hemmungslosen Reproduktion und Resourcenverschwendung.

Der Mensch ist halt auch nur eine primitive Lebensform und versucht sich soviel Platz auf diesem Planeten zu sichern wie er kann.

Solange wir das nicht in den Griff bekommen werden die anderen Arten aussterben. Und ich sehe nicht, dass die Menscheit soweit wäre einzusehen, dass es nicht sinnvoll ist immer mehr Milliarden von Menschen auf dem Planeten zu produzieren und auch den letzten Flecken der Erde auszubeuten.

Aber irgnedwann wird auch hierfür die Evolution eine Lösung finden, wenn wir es nicht schaffen.

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tobiash 11.04.2014, 12:22
8. und ich dachte, Sie essen ...

Zitat von ziegenzuechter
das brathaehnchen um die ecke fuer 2,50Euro. lecker!
... nur gequälte Ziegen für € 0,99 das Kilo?

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tobiash 11.04.2014, 12:36
9. Ziemlich richtig, .....

Zitat von dasistdasende
So ist halt die Evolution. Erfolgreiche Arten vermehren sich, die weniger erfolgreichen sterben aus. Das war schon immer so und ist auch gut so im Sinne der Evolution. Survival of the fittest. Nun könnte man argumentieren, dass seit dem Menschen immer mehr Arten aussterben. Dies ist sicher korrekt und liegt an unserer hemmungslosen Reproduktion und Resourcenverschwendung. Der Mensch ist halt auch nur eine primitive Lebensform und versucht sich soviel Platz auf diesem Planeten zu sichern wie er kann. Solange wir das nicht in den Griff bekommen werden die anderen Arten aussterben. Und ich sehe nicht, dass die Menscheit soweit wäre einzusehen, dass es nicht sinnvoll ist immer mehr Milliarden von Menschen auf dem Planeten zu produzieren und auch den letzten Flecken der Erde auszubeuten. Aber irgnedwann wird auch hierfür die Evolution eine Lösung finden, wenn wir es nicht schaffen.
..., aber auch nur fast! Die Evolution findet keine Lösungen, sie ist der Weg! Alles was wir feststellen ist nur eine winzige Momentaufnahme und alles was wir machen oder unterlassen beeinflusst diesen Weg. Dabei gibt es aber kein gut oder böse, sondern nur Actio und Reactio. Der Weg geht weiter, wohin auch immer. Einzig unser Verstand befähigt uns, diesen weg scheinbar aktiv zu beeinflussen. Leider ist das ein Irrglaube, da der menschliche Geist genauso wie die menschliche Vorstellungskraft viel zu klein ist, um die Auswirkungen menschlichen Handelns wirklich evolutionstechnisch zu erfassen. Von oben betrachtet sind wir Regenwürmer, die ihre arg begrenzte Handlungsfreiheit hinterfragen, während eine Atombombe auf sie zurast! Schade eigentlich, aber genau diese scheinbar vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten sind (wohl) für viele Menschen der einzige Grund, überhaupt zu leben.

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