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Genmanipulation: Forscher gewinnen Cannabis-Wirkstoffe aus Bierhefe
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Wissenschaftler haben Gene der Hanfpflanze in Bierhefe eingeschleust. Die Mikroorganismen produzieren nun THC und andere Cannabinoide. Das Experiment hat einen ernsten Hintergrund.

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mngvstkr 28.02.2019, 19:22
1. Wahnsinn

Anstatt diese uralte Kulturpflanze endlich aus der Verbannung zu holen und zu nutzen, fummeln da irgendwelche Leute im Labor was zusammen.
Unglaublich!

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tutuban 28.02.2019, 19:26
2. Thc-v

Interessant ist dieser Ansatz vor Allem für die Herstellung von Tetrahydrocannabivarin, denn dieser Stoff hat enorme Potentiale hinsichtlich der Behandlung von Diabetis Typ 2. Denn bis jetzt wird dieser Stoff nur in den wenigsten Strains und dann auch nur zu einem sehr kleinen %-Satz hergestellt. vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3671751/

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sok1950 28.02.2019, 19:47
3. ein Grund bald Bier zu verbieten, denn

es besteht aus Hopfen, Malz, Wasser, Hefe

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Bono Beau 28.02.2019, 19:58
4. Guerilla-Gardening

Also das schürt die Hoffnung auf den ultimativen Guerrilla-Anschlag auf das idiotische Hanfverbot - wir bringen den Brennesseln die Produktion von THC / etc. bei. Und dann gucken wir uns an, wie die Gartenbauämter ans Rupfen gehen ;-)))

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manicmecanic 28.02.2019, 19:59
5. Hanf braucht kaum Dünger etc.

Diese Behauptung im Artikel bzgl. des angeblichen Bedarfs von Hanf in Sachen Dünger oder gar Pestiziden ist schlicht falsch.Schon in alten Zeiten gab es Studien zum Faserhanf aus denen klar hervor ging daß es dank des rasanten Hanfwachstums UND der Anspruchslosigkeit des Hanfs quasi ohne Gift und Dünger für den Ersatz des großen Teils des Baumfällens gereicht hätte nur die kahl geschlagenen Berge mit Faserhanf zu bepflanzen.Diese US Studie ist alt,wurde noch gemacht als noch in den USA Hanf illegal war überall.Das war auch einer der Gründe für die Hanfprohibition vor 100 Jahren weil die Holzwirtschaft und die chemische Industrie das genau wußten.Heute alles historische Fakten.In WW2 wurde dann mal elegant der Hanf wegen dieser seiner Vorteile in den USA doch wieder genutzt.

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Onkel Drops 28.02.2019, 20:03
6. bringt etwas...

wieviel umständlicher ist dieses? kosten etc.? der Endverbraucher (medizinisch) bedarf meist wenig das durch reguläre Hanfpflanzen gedeckt sein dürfte. hat den Beigeschmack einer Lizenzierung der hefestämme . das ausnutzen und züchten mit bekannter Genetik enthält eine große Auswahl Strains deren CBD und aber auch thc-v die letzten Jahre angehoben wurde. simple Züchtungen geht halt auch... und könnten den Patienten rein theoretisch daheim am Fenster wachsen. co2 neutraler gehts kaum - verdient aber kein Aktionär dran... also schlecht!?! betrachtet man den Jahresverbrauch der Medizinalhanf Kunden in DE und weiß bis heute nicht wie man das ohne Importe schafft. der Aufbau einer solchen Herstellung liegt wie das Glasfaserkabel in einem dunklen CSU Keller. Fortschritt sieht anders aus...

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Bernd.Brincken 28.02.2019, 20:11
7. Kosten

Die Pflanze kann in unseren Breiten im Gewächshaus gezogen werden. Das soll teurer sein als eine Laborproduktion?
Es dürfte eher darum gehen, patentierbare Stoffe zu produzieren, die letztlich höhere Kosten für das Gesundheitssystem bewirken.

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bauklotzstauner 28.02.2019, 20:16
8.

Mir scheint, der Autor ist einer Ente aufgesessen. Tatsächlich hat das künstliche Erzeugen von Hanf-Wirkstoffen in komplizierten technischen Vefahren gegenüber dem schlichten Anbauen und Verwerten von Hanf nur einen Vorteil: Man kann die Verfahren gesetzlich schützen und patentieren! Schafft man es dann auch noch, daß das Verbot von Hanf und dessen Verwendung verboten bleibt, hat man eine konkurrenzlose Gelddruckmaschine geschaffen.

Ist doch eigentlich offensichtlich, oder?

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Fantastic 28.02.2019, 20:20
9.

Zitat von mngvstkr
Anstatt diese uralte Kulturpflanze endlich aus der Verbannung zu holen und zu nutzen, fummeln da irgendwelche Leute im Labor was zusammen. Unglaublich!
Das ist doch erst der Anfang. In Zukunft wird überall künstlich Erbgut eingefügt werden. Nicht nur bei Pflanzen, sondern auch beim Menschen. Langfristig auch das "ewige-Leben-Gen". Ist ja bereits bei Quallen identifiziert worden. Dann gibt es in Zukunft nicht nur ca 7 Milliarden Menschen, sondern 70 Milliarden usw.

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