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Geologie: Forscher entdecken zehn Billiarden Tonnen Diamanten
imago/ puchinger

Sie gehören zu den wertvollsten Mineralen der Welt und könnten deutlich häufiger vorkommen, als bisher gedacht: Wissenschaftler haben im Inneren der Erde einen riesigen Vorrat an Diamanten gefunden.

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spon_5589381 17.07.2018, 13:50
1. Wert würde sinken

Wäre noch spannend wenn man tausende von Tonnen Diamanten bergen würde. Der Wert dieser Steine würde wohl ins bodenlose sinken.

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Sumerer 17.07.2018, 13:51
2.

So neu ist diese wissenschaftliche Erkenntnis nun nicht. Durch Jules Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde", ist von Alters her bekannt, dass es Diamanten in Hülle und Fülle im Erdinnern gibt - jedenfalls werden sie von Brendan Fraser & Co. dort gefunden. Der Film ist ziemlich lustig und vom Ablauf her an den Haaren herbeigezogen.

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buaran 17.07.2018, 13:53
3. Na und?

Das nennt man also entdecken? Haben sie auch nur einen Stein gesehen oder ist es wie immer eine Vermutung, dass Diamanten der Grund fuer die seltsame Wellenuebertragung sein koennten. Und ich dachte immer Diamanten sind Kohlenstoff. Hoffentlich sind die Dinger dann auch fertig geschliffen damit sich De Beers die Haare ausreisst. Aber da muessen wir noch ein paar Millionen warten bis die Berge sich umdrehen.

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prometheusxl 17.07.2018, 14:05
4. Wer hätte das gedacht?

Dass Edelsteine unter Druck enstehen und in entsprechender Tiefe große Mengen davon zu finden sind, ist was? Neu? Wirklich? Nein. Nicht wirklich. Das ist ein alter Hut. Ich erinnere mich an Fantasyflme aus den 1960ern, die das bereits ins Bild gesetzt hatten.

Es ist eine Frage von Ursache und Wirkung, dies herleiten zu können. Denn die Entstehung von Material ist unmittelbar mit der Umgebung verknüpft. Große Tiefen, hohe Drücke, die richtigen "Bausteine" ... et voilà: wir haben ein vorhersehbares Ergebnis.
Nur, was und wem nützt die Erkenntnis, das dort, wo nie ein Mensch oder eine Maschine hin gelangen werden, etwas zu finden ist, das an leicht zugänglichen Stellen, aufgrund der spezifischen Eigenheiten der Entstehung und der Langsamkeit des Prozesses natürlichen Transports, nur vereinzelt zu finden ist?
Ändert der messtechnische Nachweis etwas?
Und falls ja, in welcher Weise denn genau?

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jjcamera 17.07.2018, 14:06
5. schwieriger Abbau

Man sollte erwähnen, dass Seismologen die Temperatur am inneren Rand der Lithosphäre , also in ca. 250 - 300 Kilometer Tiefe, auf 1000 - 2000 Grad Celsius schätzen.
Ein Abbau dürfte da wohl sehr schwierig werden.

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querulant_99 17.07.2018, 14:06
6. Nix für Dünnbrettbohrer

Die Frage sollte vorher geklärt werden, ob die Diamantausbeute größer ist als der Verschleiß von Dimantbohrer.

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C.Rainers 17.07.2018, 14:21
7. Kohlenstoff

unter Druck und Temperatur verfestigt. Wenn, wo nicht dort sollten sie sein. Astronomen haben ja auch schon ganze Planeten aus Diamanten entdeckt. Bei beiden das Problem der Förderung. Unerreichbar, wie die Karotte vor dem Esel

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Sumerer 17.07.2018, 14:24
8.

Zitat von buaran
Das nennt man also entdecken? Haben sie auch nur einen Stein gesehen oder ist es wie immer eine Vermutung, dass Diamanten der Grund fuer die seltsame Wellenuebertragung sein koennten. Und ich dachte immer Diamanten sind Kohlenstoff. Hoffentlich sind die Dinger dann auch fertig geschliffen damit sich De Beers die Haare ausreisst. Aber da muessen wir noch ein paar Millionen warten bis die Berge sich umdrehen.
Das Film-Trio jedenfalls gelangte nur durch einen herabfallenden Diamanten zum Mittelpunkt der Erde und dann in einer Saurierschüssel, via Ätna, wieder zurück.

Mit den verbliebenen Diamanten wurde ein Forschungsinstitut in den USA finanziert, nachdem der Ätnaausbruch heil überstanden war.

Also: In Island geht es - dort gibt es die Edelsteine - zum Mittelpunkt der Erde. Und über den Ätna wird man wieder ausgespuckt.

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malliki 17.07.2018, 14:50
9. Nicht meine Kategorie

Diamanten sind für die "Besseren" (schwäbischer Ausdruck für Reiche die sich damit in den Vorgrund drängen und vom Reichtum ableiten, sie wüssten genau, was der Ärmere zu tun und zu lassen hat).

Wer mit einem Diamantring am Finger auf andere zeigt, hat mehr Recht als der ohne Schmuck. Einfaches Prinzip der Dekadenz.

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