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Geologie: Forscher entdecken zehn Billiarden Tonnen Diamanten
imago/ puchinger

Sie gehören zu den wertvollsten Mineralen der Welt und könnten deutlich häufiger vorkommen, als bisher gedacht: Wissenschaftler haben im Inneren der Erde einen riesigen Vorrat an Diamanten gefunden.

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dasfred 17.07.2018, 14:51
10. Zu Nr. 1

Der Preis würde heute schon ins bodenlose sinken, wenn alles auf den Markt gebracht wird, was bis heute geschürft wurde. Nicht nur Südafrika, auch Russland sitzt auf riesigen Vorräten, die aber künstlich knapp gehalten werden um die Preise weltweit zu stützen.

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MrBuddyCasino 17.07.2018, 14:52
11. Diamanten sind nicht selten

Zumindest im Vergelich zum weltweiten Bedarf dara. Der einzige Grund warum die so teuer sind ist das Kartell der Produzenten, angeführt von DeBeers. Inzwischen werden die auch günstig in China synthetisch hergestellt. Wer viel Geld dafür ausgibt ist nicht mehr ganz dicht.

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vaikl 17.07.2018, 14:56
12. Solange der Abbau solcher "Vorräte"..

..die technischen Möglichkeiten der Menschheit entweder in den Billiarden-Kostenbereich schieben oder schlicht an den Umweltparametern dieser Lagerstätten scheitern, werden Diamanten auch weiterhin und langfristig zu den seltesten Mineralvorkommen der Welt gehören.

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magic88wand 17.07.2018, 15:05
13. Unmöglicher Abbau

Zitat von jjcamera
Man sollte erwähnen, dass Seismologen die Temperatur am inneren Rand der Lithosphäre , also in ca. 250 - 300 Kilometer Tiefe, auf 1000 - 2000 Grad Celsius schätzen. Ein Abbau dürfte da wohl sehr schwierig werden.
Das tiefste Bohrloch der Welt geht kaum mehr als 12 Kilometer in den Boden. 250 - 300 Kilometer kann man nach derzeitigen Stand der Technik getrost vergessen.

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permissiveactionlink 17.07.2018, 15:08
14. "Diamonds...

are the girls best friends" (Billy Wilder ?). Das ist auch der Grund, warum einige Frauen den Kohlenstoff ihrer verstorbenen Gatten posthum zu wertvollem Zierrat und kostbarsten Pretiosen pressen lassen. Wer braucht dazu schon den Erdmantel oder Kratone ? Das modische Akzessoire ist auch ganz ohne millionenjahre währende Einflüsse der Geologie oder Stellarphysik aus den Hinterlassenschaften einer ganz gewöhnlichen Kremierung zugänglich. "Manche mögen heiß !" Bedenken sollte man dabei aber immer, dass das Ganze eine Melange aus dem Kohlenstoff des Sarges, seines Interieurs, des fossilen Brennstoffes für die Kremierung und zu verschwindend kleinen Teilen auch des Verstorbenen selbst darstellt. Und natürlich des Kohlenstoff-14 in ihnen, der langsam im unter hohem Druck gepressten Trauerdiamanten zu Stickstoff-14 zerfällt, und ihn gelblich verfärbt, auch wenn der Verstorbene Nichtraucher war. Dann doch lieber die Originale aus Lesotho. Denn ein Diamant ist (zumindest unter 3550 °C) unvergänglich !

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myonium 17.07.2018, 15:37
15.

Zitat von permissiveactionlink
Denn ein Diamant ist (zumindest unter 3550 °C) unvergänglich !
Pustekuchen! Ab 700 °C (ca.) verbrennt der munter zu CO2. Schall und Rauch, sozusagen ;-)

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JaguarCat 17.07.2018, 15:41
16. Diamanten sind gar nicht so selten

Bei den hohen Drücken und Temperaturen an den Wurzeln der Kratone ist Diamant halt die bevorzugte Modifikation des Kohlenstoff. Näher an der Erdoberfläche sind hingegen Graphit/Kohle und Methan häufiger, also die Kohlenstoffformen, die wir gewöhnlicherweise finden.

Technisch ist es jedoch kein Problem mehr, Kohle zu Diamant zu veredeln. Dass Diamantschmuck so teuer ist, liegt also nur daran, dass die Diamanten aus dem Labor nicht für Schmuck verwendet werden. Bei der Produktion liegen die künstlichen Diamanten mit fast 1000 Tonnen im Jahr schon seit langem weit vor den geologischen Diamanten mit ca. 120 Millionen Karat pro Jahr = 24 Tonnen pro Jahr. Daten gibt es beispielsweise hier:
https://www.statista.com/statistics/786841/natural-and-synthetic-industrial-diamond-production-worldwide/

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OlafKoeln 17.07.2018, 15:44
17.

Zitat von spon_5589381
Wäre noch spannend wenn man tausende von Tonnen Diamanten bergen würde. Der Wert dieser Steine würde wohl ins bodenlose sinken.
Der Wert ist schon jetzt völlig überhöht. Die Herstellung künstlicher Diamanten hat dramatische Fortschritte gemacht (sie können schon jetzt größer als die natürlichen werden). Eine Unterscheidung zwischen echte und künstlichen Diamanten ist oft selbst Fachleuten nur noch mit enormen technischen Aufwand möglich. Zum anderen sind die Tresore der Diamantförderer voll. Diamante sind nicht wirklich mehr eine Geldanlage - es sei denn, sie haben einen echten historischen Hintergrund.

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StefanXX 17.07.2018, 16:28
18. Immer diese Besserwisserei ...

Zitat von prometheusxl
Dass Edelsteine unter Druck enstehen und in entsprechender Tiefe große Mengen davon zu finden sind, ist was? Neu? Wirklich? Nein. Nicht wirklich. Das ist ein alter Hut. Ich erinnere mich an Fantasyflme aus den 1960ern, die das bereits ins Bild gesetzt hatten. Es ist eine Frage von Ursache und Wirkung, dies herleiten zu können. Denn die Entstehung von Material ist unmittelbar mit der Umgebung verknüpft. Große Tiefen, hohe Drücke, die richtigen "Bausteine" ... et voilà: wir haben ein vorhersehbares Ergebnis. Nur, was und wem nützt die Erkenntnis, das dort, wo nie ein Mensch oder eine Maschine hin gelangen werden, etwas zu finden ist, das an leicht zugänglichen Stellen, aufgrund der spezifischen Eigenheiten der Entstehung und der Langsamkeit des Prozesses natürlichen Transports, nur vereinzelt zu finden ist? Ändert der messtechnische Nachweis etwas? Und falls ja, in welcher Weise denn genau?
Na SO offensichtlich scheint es nicht gewesen zu sein. Wer weiß, was da noch alles für Randbedingungen erfüllt sein müssen oder was es da unter der Erdoberfläche womöglich für Randbedingungen gibt, die die Entstehung andererseits wieder erschweren. Aber schon klar, Sie mit Ihrem Halbwissen aus Fantasyfilmen wussten und wissen es natürlich von Anfang an besser als ein ganzes Team von Wissenschaftlern, die das studiert haben und Vollzeit daran forschen.

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mhwse 17.07.2018, 16:45
19. Philosophie ..

Zitat von buaran
Das nennt man also entdecken? Haben sie auch nur einen Stein gesehen oder ist es wie immer eine Vermutung, dass Diamanten der Grund fuer die seltsame Wellenuebertragung sein koennten. Und ich dachte immer Diamanten sind Kohlenstoff. Hoffentlich sind die Dinger dann auch fertig geschliffen damit sich De Beers die Haare ausreisst. Aber da muessen wir noch ein paar Millionen warten bis die Berge sich umdrehen.
haben Sie jemals etwas gesehen - ich nicht, obwohl ich mich nicht als blind bezeichne ..

Sie "sehen" nur die elektromagnetisch/chemische Interaktion die dann auch noch wieder in elektrische Impulse ("digitale" - sogar) umgewandelt wird .. das Ganze ist vor der Konvertierung noch erheblich verzerrt, seitenverkehrt - und steht auf "dem Kopf" ..

dann wird im Gehirn ein Bild aus Ihrer Kindheit im Neuronalen Kortex gesucht, das dem was Sie da gerade sehen gerade am nächsten kommt - der "Rest" wird im Idealfall durch die aktuellen Impulse ergänzt ..

Dann wird eine Objektschicht - mehr oder weniger verbal - zumindest aber symbolisch über die Muster gelegt --

Wenn da jetzt ein "Schwarzer" steht - denkt der eine CSU - der andere netter Mensch, und der Dritte das was man besser hier nicht schreiben will (ich jedenfalls - nicht) ..

Und Sie haben also schon mal was gesehen - interessant.

Wenn man also in die Erdkruste hineinschaut - sieht man tatsächlich etwas - genauso wie der Pilot einen Berg sieht, wenn er mit Instrumenten fliegt.

Das ist die Eigenschaft - des menschlichen Bewusstseins - Tiere können sich wohl bedingt vorstellen, was hinter einer Wand - können ihren Körper in Relation zu Beute/Gefahr etc. zu setzen - ist - ein "Sehen" durch reine Messergebnisse ist Tieren verwehrt, da sie nicht in der Art verbal abstrahieren können... gut ggf. Zitteraale/Haie können das bedingt ..

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