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Geologie: Forscher entdecken zehn Billiarden Tonnen Diamanten
imago/ puchinger

Sie gehören zu den wertvollsten Mineralen der Welt und könnten deutlich häufiger vorkommen, als bisher gedacht: Wissenschaftler haben im Inneren der Erde einen riesigen Vorrat an Diamanten gefunden.

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FNagel 18.07.2018, 12:45
40. 90 to 150 miles below the surface, so sagt der englische Bericht.

Und das sind nun "etwa" 145 bis 241 Kilometer? Solche Aussagen klingen immer unfreiwillig komisch. Ungefähre Zahlen mit mehr signifikanten Ziffernstellen anzugeben als man eigentlich hat, verträgt sich nicht mit dem Sinn des Wortes "etwa" und ist auch mathematisch nicht korrekt.

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permissiveactionlink 18.07.2018, 14:39
41. #40, FNagel

Völlig überflüssiges Ausscheiden getrockneter Sultaninen ! Wenn man 90 bzw. 150 Landmeilen mit dem Umrechnungsfaktor 1,6094 multipliziert, dann kommt man zwangsläufig auf "etwa" 145 bzw. 241 km. Die Werte stellen völlig korrekt auf- bzw. abgerundete Ergebnisse dar, die eben nur "in etwa", aber nicht exakt zutreffen. Was daran jetzt so weltbewegend falsch sein soll, weiß der Teufel. Oder alternativ der Geier !

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FNagel 19.07.2018, 01:12
42. #41, permissiveactionlink: Rechnen mit gerundeten Zahlen

Ob das nun die Welt bewegt oder nicht: Die 90 und die 150 sind selbst schon gerundet. "Werden gerundete Zahlen in eine Berechnung einbezogen, muss das Endergebnis auf die gleiche Anzahl signifikanter Stellen gerundet werden. [...] So wird dem Leser nicht eine höhere Genauigkeit vorgetäuscht, als wirklich vorhanden ist. " (Wikipedia: Rundung). Wir haben bei der 150 zwei signifikante Stellen. Bei der 90 meinetwegen auch, da drücke ich ein Auge zu. Ihre 145 bzw. 241 km sind dann zu runden auf etwa 150 bis 240 km. Etwas konservativer würde man auch die Intervalle berücksichtigen, aus denen heraus man durch Rundung auf die 90 und die 150 gekommen sein kann, und ginge dementsprechend von 85 bis 154 Meilen aus. So käme man, wieder auf zwei signifikante Stellen gerundet, auf 140 bis 250 km.

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jhea 19.07.2018, 06:45
43.

Zitat von vaikl
..die technischen Möglichkeiten der Menschheit entweder in den Billiarden-Kostenbereich schieben oder schlicht an den Umweltparametern dieser Lagerstätten scheitern, werden Diamanten auch weiterhin und langfristig zu den seltesten Mineralvorkommen der Welt gehören.
Diamanten sind nicht selten...

Und ich bin mir recht sicher, dass man in Bälde (sagen wir mal 200 bis 300 Jahren) durchaus auch Förderung von Bodenschätzen aus dem Erdmantel durchführen kann, bzw muss, weil alle anderen Vorkommen aufgebraucht sind.

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spon-1299090993322 19.07.2018, 17:17
44. wow

Ein Planet der zu erklecklichem Anteil aus Kohlenstoff besteht, und Kohlenstoff unter Druck und Hitze wird irgendwann zu Diamanten. Also was genau ist daran überraschend? Zudem, in der Tiefe kommt da ohnehin niemand heran. "Echte" Diamanten werden also weiterhin teuer bleiben, und für den Industriebedarf sind synthetische völlig ok.

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steinhai 19.07.2018, 19:52
45. Nichts neues.

Das es tief unter der Erde, Vorkommen von seltenen Gesteinen oder Metallen gibt ist nicht neu. Diamanten entstehen unter hohem Druck, Kohlenstoff und großer Hitze. Die bereiche in denen sie entstehen ist aber für uns unerreichbar. Nur unter bestimmten Umständen kommen die Schichten an die Oberfläche, die reich an z.B. Gold oder Diamanten sind. Tektonik eben. Wenn man an den Abbau denkt, kann man nur die obersten Schichten erreichen in denen winzige Mengen vorkommen. Interessanter und lukrativer wäre der Abbau von Tausenden Tonnen von Diamanten oder Gold oder anderen auf der Erde selten Vorkommenden Metallen oder Gesteinen auf anderen Planeten/Monden. In einigen Jahrzehnten ist die Wissenschaft bestimmt dazu in der Lage zumindest die nahen Planeten/Asteroiden oder Monde zu erreichen und dort die Stoffe zu ernten die es auf der Erde nur in Spuren gibt. Wenn man an Gold denkt muss man näher an die Sonne. Beim Aufbau des Sonnensystems sind die schweren Partikel/Elemente im Sonnennahen Bereich gelandet. Somit ist Merkur quasi ein Goldplanet und der Goldpreis auf der Erde könnte auf Aluminium niveau fallen. Und Planeten die viel Kohlenstoff enthalten und aus großer Hitze entstanden wie etwa 55 Cancri (40 Lichtjahre entfernt) bestehen quasi aus purem Diamanten. Aber auch in unserem Sonnensystem gibt es einige Himmelskörper mit hohem Diamant-Anteil. Jedenfalls Sind die Elemente im Universum keine seltenheit. Nur die nötige Technik fehlt um die entsprechenden Himmelskörper zu erreichen. Aber ich bin mir sicher das es einfacher sein wird als 200 Km in die Tiefe zu bohren um an die Stoffe zu kommen. Mr Trump hätte seinen Spaß daran den Gold oder Diamantpreis auf der Erde zu sprengen wenn Er nur könnte.

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adal_ 20.07.2018, 11:45
46.

Zitat von permissiveactionlink
"Diamonds...are the girls best friends" (Billy Wilder ?)
Nö, De Beers.
Zum Straßenbau ist das Material leider ungeeignet, weil brennbar. :-)

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NilsHolgersson 20.07.2018, 15:51
47. Das wusste ich schon längst

Das ist ja mal nichts Neues. Onkel Dagobert hat das doch mithilfe von Daniel Düsentrieb längst rausgefunden und den Erdmantel geschröpft! Habe nur ebenjene Ausgabe gerade nicht im Kopf.

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ForistGump2 21.07.2018, 18:52
48. Keine Sorge,...

Zitat von jjcamera
Man sollte erwähnen, dass Seismologen die Temperatur am inneren Rand der Lithosphäre , also in ca. 250 - 300 Kilometer Tiefe, auf 1000 - 2000 Grad Celsius schätzen. Ein Abbau dürfte da wohl sehr schwierig werden.
niemand wird sich die Finger verbrennen. Das tiefste Loch der Erde ist bisher 12 Kilometer. Es ist technisch bisher (und auch auf absehbare Zeit) nicht möglich, sich den fiktiven Diamanten auch nur annähernd nahe zu kommen.

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Neandiausdemtal 21.07.2018, 19:02
49. Ja, das würde ich auch gerne sehen.

Zitat von spon_5589381
Wäre noch spannend wenn man tausende von Tonnen Diamanten bergen würde. Der Wert dieser Steine würde wohl ins bodenlose sinken.
Aber andererseits ist es auch gut, dass die Menschheit sowas nicht ausbeuten kann. Denn wer weiß, was man sonst noch alles ausgraben würde.

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