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Gerichtsurteil: Festpreise bei Medikamenten gelten auch online
DPA

Keine Rabatte mehr auf rezeptpflichtige Medikamente - das gilt nun auch für ausländische Online-Anbieter. Dies entschied am Mittwoch ein oberstes Richtergremium. Betroffen sind Hunderte Versandapotheken in Europa und rund 21.000 Apotheken in Deutschland.

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stranzjoseffrauss 22.08.2012, 23:18
50. Der freie Wettbewerb ....

... in der EU ein theoretisches Konstrukt....

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cb81 22.08.2012, 23:18
51. Kommentare ohne hintergrundwissen

Auch wenn ihr Neider und halbwissenden es nicht lesen wollt: dieser Richterspruch bestätigt nur bestehendes deutsches recht (AMG) und es grenzt an ein Kompliment an die Apotheker , das ihre Lobby (die ist lächerlich!) das erwirkt hätte! So ein Blödsinn! Oder sind unsere obersten Deutschen Gerichtshöfe jetzt alle geschmiert worden?! Nur mal zur Richtigstellung: die niederländische versandapotheke hat sich die unterschiedlichen Umsatzsteuersätze zwischen ned (6 %) und deutschland (19 %) auf besondere Güter wie arzneimittel zunutze gemacht. Informieren sie sich doch bitte genau, wie der Preis von verschreibungspflichtigen AM Zustande kommt: Grundpreis des Herstellers plus gh-Zuschlag plus

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Stuttgart21 22.08.2012, 23:18
52.

Zitat von McGyver12
Ich finde den Richterspruch richtig. Es geht um rezeptpflichtige Medikamente, die ein Arzt zu Lasten der Krankenkasse verschrieben hat. Wie pervers ist es denn, wenn man für ein Medikament, welches der Arzt einem verschrieben hat, von der Versandapotheke als Dank noch 2,50 Euro als Gewinn erhält? Leute: Euch werden Medikamente verschrieben und von Eurer Kasse gezahlt, damit ihr gesund werdet und nicht, damit ihr damit noch Kohle verdient!

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TheBlackPage 22.08.2012, 23:20
53.

Zitat von horsteddy
Also: ich bin seit mehr als 14 Jahren in Polen, Slowakei und Irland zu Gange.
Offenbar jedoch nur auf Schnäppchenjagd ohne Sinn und Verstand.

Zum Verständnis:

Slowakische Republik - USt auf Medikamente: 10%

Polen - USt auf Medikamente: 8%

Irland - USt auf Medikamente: 0%

---

Deutschland - USt auf Medikamente: 19%

(Quelle: Sozialverband VdK Deutschland - Mehrwertsteuerstze fr Arzneimittel in Europa)

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Stuttgart21 22.08.2012, 23:20
54. was soll dass ?

Zitat von McGyver12
Ich finde den Richterspruch richtig. Es geht um rezeptpflichtige Medikamente, die ein Arzt zu Lasten der Krankenkasse verschrieben hat. Wie pervers ist es denn, wenn man für ein Medikament, welches der Arzt einem verschrieben hat, von der Versandapotheke als Dank noch 2,50 Euro als Gewinn erhält? Leute: Euch werden Medikamente verschrieben und von Eurer Kasse gezahlt, damit ihr gesund werdet und nicht, damit ihr damit noch Kohle verdient!

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TheBlackPage 22.08.2012, 23:21
55.

Zitat von julia_
Im übrigen bin ich von meiner Krankenkasse vor Jahren auf diese Möglichkeit überhaupt erst hingewiesen worden.
Ähm, wo schickt Ihre Krankenkasse Sie eigentlich hin, wenn Sie mal nachts um 2 Uhr schwere Ohrenschmerzen haben?

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glaubenheißtnichtwissen 22.08.2012, 23:23
56. Geiz ist geil

An alle Halbwissenden und Propagandaopfer möchte ich die Bitte richten,sich doch erst einmal mit der Materie auseinanderzusetzen, bevor hier schon wieder die Apotheker zum Scheiterhaufen getrieben werden! Notdienstgebühren von 2,50! Versucht doch mal den Kleiner oder einen Abschleppen nachts um 3 anzurufen! Der nimmt für 2,50 nicht mal den Hörer ab! Ausserdem empfehle ich mal sich mit den Lagerungsbedingungen von Arzneimitteln zu beschäftigen! Oder kauft irgendjemand sein Schnitzel oder seine Eier beim Versand! Preiswettbewerb gerne,aber unter gleichen Voraussetzungen! Den deutschen Apotheker

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berndine 22.08.2012, 23:26
57. l

Ibuprofen ist auch nicht rezeptpflichtig.

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Pascal Meister 22.08.2012, 23:26
58. die Regel gilt also EU-weit?

Eine schöne Geschäftsmöglichkeit für Versandapotheken aus der Schweiz und Norwegen - da werden sich einige Anbieter aber freuen...

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dresden79 22.08.2012, 23:27
59. Gutes Beispiel...

Zitat von dollenhaus
Da gibt es überall Wettbewerber oder diese soll gefördert werden, siehe Stromanbieter, Telefonmarkt etc. nur bei den lieben "Apotheker" soll alles beim Alten bleiben. Blos kein Mitbewerber am deutschen Markt zulassen, so wirtschaftet man besser gleich in die eigene Hosentasche, dafür sorgen schon die lieben Politiker in Berlin.
Gerade die Stromanbieter sind ein TOP-Beispiel: Wie die Preise seitdem gepurzelt sind...

Und z.B. erst die Konkurrenz unter den vielen unterschiedlichen Tankstellenpächtern! Da können die nicht einfach so auf die Preise draufhauen wie sie wollen. Achso; blöd: Die Kohle verdient ja der Lieferant; der Pächter ist nur der Dumme, der die Wut an der Basis abbekommt... Ich denke Pächter und Apotheker würden sich verstehen.

Das Problem an der Klage war nicht der Mitbewerber. - Sondern die ungleichen Bedingungen: Geiz finden alle so lange geil, bis sie morgen selbst mit Verweis auf den neuen; günstigeren; nicht tarifgebundenen ausländischen Subunternehmer gekündigt werden…

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