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Geschichte des Apfels: Aus der Steinzeit in den Supermarkt
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Äpfel sind das Lieblingsobst der Deutschen. Ein Forscher hat nun nachgezeichnet, wie die Pflanze wurde, was sie ist. Und wie Mammuts dabei geholfen haben.

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Sissy.Voss 31.05.2019, 17:09
10. Unwissenheit wollte ich Ihnen nicht unterstellen

Zitat von pjotrmorgen
Lesen Sie erstmal den Originalartikel und recherchieren Sie die Fakten zu Wildäpfeln, dann würden Sie nicht solch herumblödelnde Beitäge schreiben. Es wurde schon erwähnt, dass die in Frage kommenden Tiere als Verbreiter der Apfelsamen > 40 kg sind. Niemand hat behauptet, dass die Verbreitung der Wildäpfel erst nach dem Jahr 10 000 stattgefunden haben kann. Da geht es um Zeiträume die viel weiter zurückliegen. Entsprechend schreibt Spengler auch über Prozesse, die seit dem Miozän (23 Millionen Jahre) abgelaufen sind. Bären und Schweine konnten es dennoch bis zum heutigen Tage, was Sie aber wohl gerne ignorieren. Im übrigen hat der Asiatische Wildapfeleine eine Größe von 7 cm: https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatischer_Wildapfel Diese und andere Wildarten sind Millionen von Jahren alt, weshalb das Aussterben der Mammuts vor 10 000 Jahren hier völlig bedeutungslos ist.
Unwissenheit wollte ich Ihnen nicht unterstellen. Vielleicht haben Sie nur den falsche Wikipedia-Artikel gelesen. Schlagen Sie dort unter Holzapfel nach, dann werden Sie sehen, dass 2-3 cm während des Neolithikums die gängige Größe war. Aber ich lerne gern dazu, z.B. dass Mammuts bis ins Miozän (23 Mio Jahre, wie Sie schreiben) zurückreichen, bisher ging ich wie der Rest der Menschheit, davon aus, dass die ersten dieser Rüssler vor weniger als 6 Mio Jahren nachzuweisen sind. Aber danke für die Nachhilfe ;- ) Und weil Sie Wiki so gern haben: "Die typische Artenzusammensetzung einer Megafauna setzt sich in der Alten Welt und Nordamerika aus Vertretern der Elefanten, Nashörner und Rinder zusammen, ...". Und was das Herumblödeln angeht: wie meinte Barbara Streisand in "Is´ was Doc?" zu einem besonders hartleibigen Wissenschaftler: bei Ihnen war wohl ein bisschen zu viel Quintessenz in der Suppe...

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pjotrmorgen 01.06.2019, 15:39
11. Natürlich der "falsche Wikipedia-Artikel"

Zitat von Sissy.Voss
Unwissenheit wollte ich Ihnen nicht unterstellen. Vielleicht haben Sie nur den falsche Wikipedia-Artikel gelesen. Schlagen Sie dort unter Holzapfel nach, dann werden Sie sehen, dass 2-3 cm während des Neolithikums die gängige Größe war. Aber ich lerne gern dazu, z.B. dass Mammuts bis ins Miozän (23 Mio Jahre, wie Sie schreiben) zurückreichen, bisher ging ich wie der Rest der Menschheit, davon aus, dass die ersten dieser Rüssler vor weniger als 6 Mio Jahren nachzuweisen sind. Aber danke für die Nachhilfe ;- ) Und weil Sie Wiki so gern haben: "Die typische Artenzusammensetzung einer Megafauna setzt sich in der Alten Welt und Nordamerika aus Vertretern der Elefanten, Nashörner und Rinder zusammen, ...". Und was das Herumblödeln angeht: wie meinte Barbara Streisand in "Is´ was Doc?" zu einem besonders hartleibigen Wissenschaftler: bei Ihnen war wohl ein bisschen zu viel Quintessenz in der Suppe...
Sie haben schon ein Naturtalent zum Verdrehen bzw. wie es mir scheint absichtlichen Missverstehen der Argumentation anderer Foristen.

Die Fruchtgröße der Holzapfels (Malus sylvestris) ist gewöhnlich höchsten 3 cm im Durchmesser, das ist mir bekannt. es ist auch schön, das diese Früchte schon in der Jungsteinzeit von Menschen genutzt wurden. Nur gibt es halt nicht nur Europa in der Stinzeit, sondern auch andere Weltregionen mit eigenen Pflanzenarten, die Sie aber offenbar nicht wahrhaben wollen. Der Asiatische Wildapfel (Malus sieversii) hat eben viel größere Früchte von 7 cm Durchmesser und taugt daher auch besser als Mammutnahrung. Zumindest ich würde derartige Früchte vorziehen, wenn ich Megafauna wäre.

Aus meinem Satz "entsprechend schreibt Spengler auch über Prozesse, die seit dem Miozän (23 Millionen Jahre) abgelaufen sind." zu konstruieren, ich würde die Mammutexistenz auf das Jahr 22 997 980 v.Chr. datieren, zeigt schon eine ganz besondere Geisteshaltung. Zu Ihrer Beruhigung kann ich Ihnen aber versichern, dass die Mammuts Vorfahren hatten, die nicht mausgross waren, sondern dem Mastodon und anderen Elfenatenähnlichen glichen. Diese Tiere gab es schon vor über 30 Millionen Jahren und waren gewiss in der Lage, einen Wildapfel zu verspeisen, ob gross oder klein.

Spengler sieht Tiere grösser 40 kg, darunter die Megafauna, als geeignete Verbreiter der Apfelsamen an. Eine genaue Definition der Megafauna ist natürlich wunderbar, doch nicht sehr hilfreich, wenn Sie die Arbeit von Herrn Spengler partout missverstehen wollen. Und nein, ich würze weder meine Suppe noch meine Beiträge mit Dunkler Energie, um Ihren Diskussionsstil aufzunehmen.

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