Forum: Wissenschaft
Gezielt erschossen: Problemwolf Kurti ist tot
DPA / Konstantin Knorr / HAZ

Monatelang hatte er Niedersachsen beschäftigt - nun ist ein zu zahmer Wolfsrüde erschossen worden. Versuche ihn zu vertreiben, waren gescheitert.

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toscana57 28.04.2016, 13:06
1. Wolf hat Hund gebissen

ja, dann soll man bitte konsequent sein und auch jeden Hund, der Menschen anfällt und beißt auch erschießen !!!
Der Hund ist schließlich im Gegensatz zum Wolf keine geschützte Art.

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Rubyconacer 28.04.2016, 13:06
2. Kein Betäuben

kein Umsetzen in ein Gehege möglich gewesen?

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stranzjoseffrauss 28.04.2016, 13:20
3. Die Qualifikation zum Umweltminister

ist somit für Herrn Wenzel eindeutig nicht gegeben. Hier hat er eindeutig der Panikmache nachgegeben, und somit dem Naturschutz einen Bärendienst erwiesen. Leider tummeln sich unter dem Mantel der grünen Partei viele opportunistische Mitläufer, die mit den ehemaligen Grundprinzipien der Grünen nichts mehr gemein haben.

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Emderfriese 28.04.2016, 13:22
4. Nachruf auf Kurti

Armer Kurti. Aber er ist ebenso ein Opfer derjenigen geworden, die den "lieben Wolf" völlig unbedacht in unserer zersiedelten Umwelt so leben lassen wollen, wie er es in der Wildnis tun würde. Nur - die deutsche Wildnis gibt es nicht mehr. Alles ist an den Menschen angepasst und nicht an Wölfe. Das mag man bedauern, aber wer den Wolf will, muss zuerst die Natur um uns herum und uns selbst verändern. Denn der Wolf ändert sich nicht.
Oder eben doch, so wie Kurti, der uns zu nahe kam. Aber das will der Mensch auch nicht. Denn letztlich sind Kurti und seine Gefolgschaft Gewohnheitsraubtiere.

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WillyWusel 28.04.2016, 13:31
5. Lieber tod als im Gehege?

Sorry, aber da würde ich gerne mal den einen oder anderen Wolfsexperten zu dem Thema hören. Wenn der Wolf so sehr die Nähe von Menschen gesucht hat, hätte man aus meiner Sicht wenigstens den Versuch machen können, ihn einzufangen und in ein Gehege zu sperren. Wenn das nicht funktioniert hätte, hätte man ihn immer noch töten können. Das war vielleicht die einfachste Lösung; das es die beste war, bezweifle ich.

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noalk 28.04.2016, 13:32
6. Chance vertan

Wenn eine Kugel getroffen hat, hätte auch eine Betäubungsspritze treffen können. Rölfings Erklärung, ein in Freiheit aufgewachsenes Wildtier wie der Wolf werde sich an ein Gehege nicht gewöhnen, ist ziemlich dürftig. Kurti hat bereits gezeigt, dass er sich anders verhält als seine Artgenossen. Für die Wissenschaft sehe ich hier einen Verlust, denn immer noch ist nicht vollständig geklärt, wie die Domestizierung des Wolfes zum Hund vonstatten gegangen ist. Kurti hätte vielleicht ein Puzzlesteinchen dazu beitragen können. Schade!

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velence 28.04.2016, 13:33
7. Der Wolf muss zurück, koste es was we wolle!

Der Staat gibt Millionen für die Rückkehr eines wilden Tieres aus, als hätten wir keine anderen Probleme. Wenn der Staat bei sozialen Defiziten auch so konsequent handeln würde, wäre vielen Menschen eher geholfen.

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isegrim der erste 28.04.2016, 13:33
8. Wenn unsere Vorfahren in der Steinzeit bei zahmen Wölfen

auch so reagiert hätten, wie die Verantwortlichen in Niedersachsen jetzt, dann hätten wir heute keine Hunde.
Aber zum Glück kannten die Menschen damals keine Bürokratie.

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see_baer 28.04.2016, 13:36
9. Wie soll ein wolf lernen

den Menschen zu meiden - der lernt uns nur als Kuscheltiere kennen.

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