Forum: Wissenschaft
Gillette-Werbespot: Männer sind an allem schuld
Gillette / YouTube

Der Social-Media-Aufreger der Woche war eine Rasiererwerbung. Es gab Wutausbrüche und Boykottaufrufe, ein "Krieg gegen die Männlichkeit" sei im Gange. In Wahrheit bedrohen Männer vor allem sich selbst.

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El Barredo 20.01.2019, 16:45
90. Was für eine wunderbare Welt wäre es doch wenn,

es diese Debatten nicht geben müssten. Viele Beiträge pro Feminismus waren/sind überzogen vllt sogar extrem, trotzdem war es eine wichtige und wegweisende Festsetzung von Grenzen innerhalb der Debatte, der auch half eine sich entwickelnde Gleichberechtigung in diese Gesellschaft fest zu etablieren. Nein wir sind noch sehr weit davon entfernt eine gerechte Gesellschaft zu sein. Ich sehe auch hier Parallelen bzw eine sich schon länger entwickelnder Maskulismus. Das Gewalt, Unterdrückung und Benachteiligung in eine Fortschrittliche Gesellschaft nichts zu suchen hat versteht sich von selbst. Eine Gesellschaft die sich aufsteigend der maslowschen Pyramide aufwärts entwickelt sollte es auch aushalten und mit mehr Coolness begegnen. Ihr solltet bedenken, jeder dieser Grenzsetzung ist erstmal eine Aufforderung den persönlichen Platz, Raum oder Meinung nicht zu invadieren. Aber Grenzen die definiert worden sind können auch diskutiert bzw sanktioniert werden. Ein Appell an die Diskussionsteilnehmer zu mehr Gelassenheit, Geduld und Einsicht.

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Robert_Rostock 20.01.2019, 16:46
91.

Zitat von Frietjoff
... Wir erleben es ständig, dass Politiker und Polizisten (also Leute mit vrergleichsweise viel Macht) ganze Gruppen so pauschalisieren. »Die« Migranten, »Nafrikaner« usw. usf. Nur wer macht so etwas mit allen Männern?
Wer sowas mit allen Männern macht?
Der Autor der hier zur Diskussion stehenden Kolumne, in der Überschrift und gleich im ersten Absatz.

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eigener 20.01.2019, 16:48
92. Gillette lacht sich kaputt ...

... eine Werbung, über die man(n) durchaus diskutieren dann ;)
SPON aber toppt das noch, führt die Kolumne an
die Spitze der Meinungen, das ist - vorsichtig gesagt - auch nicht besonders helle, hilfreich schon gar nicht .. eher unpassend. Ziemlich.

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io_gbg 20.01.2019, 16:51
93.

"Krieg gegen die Männlichkeit"?
Was manche Leute sich vorstellen ...

" echte Gleichberechtigung, ohne Ansehen von "Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand". "

Da ist kein Wunder, dass die
" rechten Kreise[...], von #Gamergate bis AfD.", die im Artikel genannt sind anspringen. Bei Frauen haben diese Kreise es ja eh schwer.

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klausvonallen 20.01.2019, 16:55
94. Der war gut

Ich habe mich jahrezehntelang unbedingt respekt- und verständnisvoll gezeigt, vor Allem - aber nicht nur - gegenüber Frauen. Mir war all das wichtig, was für das neue Rollenmodell der Männer als unabdingbar gilt. Fühlte mich als Avantgarde. Lief irgendwie nicht gut. Vor Allem in den letzten 10 Jahre ist der Wurm drin. Und da bin ich nicht der Einzige. Das mit dem neuen Rollenmodell funktioniert irgendwie nicht so, wie vorgestellt. Vor Allem, wenn es eng wird, ist man als Mann dann doch schnell wieder all den Ansprüchen ausgesetzt, die an die alte Männerrolle gestellt wurden. Okay, das ist nur gerecht kann man sagen, war ja lange genug andersherum, Männer hatten mehr Rechte. Nur, was kann ich dafür? Ich war nie ein Arsch. Sehr unbefriedigend das Ganze. Also habe ich mich dafür entscheiden, etwas mehr Mistkerl zu sein. Und was sagt man: Es funktioniert. Erschreckend gut sogar. Gerade gegenüber Frauen. Aber nicht nur. Na wie vor begrabsche ich natürlich niemanden. Und ich benehme mich auch sonst nicht als ob es metoo nie gegeben hätte. Trotzdem: Ein bißchen Mistkerl scheint gut anzukommen. Ich finde es erstaunlich. Und ich rasiere mich weniger.

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cosmos 20.01.2019, 16:57
95. doch, man kann es leugnen .

Autor: ""Holocaust und Inquisition, Kreuzzüge, Genozide, Weltkriege. Drogenkartelle und das Regime Nordkoreas, Menschenhändler und Folterknechte, IS und al-Qaida - das alles sind Männersachen. Das mag man als Mann unangenehm finden, es ist aber nicht zu leugnen.""
Männer standen hier sicher in der ersten Reihe und haben diese schlimmen Dinge vollzogen. Aber diesen Männern standen Frauen an der Seite ( Ehefrauen, Freundinnen, Mütter, Lehrerinnen, etc. ). Die Frauen haben indirekt mitgemacht, es toleriert, nichts dagegen unternommen und es damit möglich gemacht. Also sind es auch Frauensachen.
Ausserdem werden Männer von Frauen erzogen ( Mütter, Großmütter, KIndergärtnerinnen, Lehrerinnen, etc. ).

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quark2@mailinator.com 20.01.2019, 16:57
96.

In Wahrheit scheint Sexismus legitim zu sein, wenn er sich gegen Männer richtet. Das wird auch nicht besser, wenn er von einem Mann verfaßt wird. Eine differenzierte Betrachtung des Themas scheint in DE inzwischen nahezu unmöglich geworden zu sein. Wie ich schon in persönlichen Gesprächen anmerkte - man schafft hier einen Zustand, in welchem die Männer rein objektiv ein Interesse daran bekommen, die Zivilisation als solche anzugreifen, weil dann ihre spezifischen Stärken wieder mehr wert wären. Ich kann nur hoffen, irgendwer hört endlich mal auf mit dem Unsinn, bevor es soweit kommt.

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ulisses 20.01.2019, 16:57
97. Fakten, Fakten und an die Leser denken...

Ein schöner Text von Herrn Stöcker, der sich an die Fakten hält: Gewalt, auch Gewalt gegen Männer, geht von Männern aus. Vor Frauen braucht man, zumindest was Gewalt angeht, direkt nicht Angst zu haben. Frauen sind harmlos. Allerdings vergisst Herr Stöcker die andere Seite der Medaille zu erwähnen: die Frau als solche, die immer mehr und mehr will. Wie des Fischers Frau im Märchen bzw. im Film.
Männer machen den ganzen Mist doch nur, weil sie es, übertrieben gesagt, „müssen“. Ohne Moos nichts los. Frauen wollen Sieger, Eroberer, harte Kerle als Väter und den Schutz und die Hilfe der Männer.
Der ganze Neo-Gender-MeToo-Feminismus widerlegt das nicht, sondern bestätigt das nur.
Frauen fordern heute von Männern etwas, was ihnen angeblich zugesteht, was ein Mann so aber nie von seinen Geschlechtsgenossen ohne Gegenleistung einfordern könnte.
Ohne Männer läuft hier auf diesem Planeten nichts. Im Guten wie im Schlechten. Frauen wollen Sicherheit und Männer bringen die Veränderung. Mal per Gewalt (ja finde ich auch doof), mal per Innovation und Technik, mal durch Einlenken und Kompromisse. Eigentlich sind ja zwei Geschlechter oder mehr reinste Verschwendung. So gesehen ist die ach so schlimme Rasierwerbung auch nur eine Bestätigung: eine Veränderung der Gesellschaft geht letztlich von Männern aus. Auch wenn sie von Frauen gefordert wird.

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wille17 20.01.2019, 16:57
98. Unnötige Aufregung

Für die Vergangenheit trifft dies zu. Die Frauen holen auf, ziehen gleich und werden in Zukunft das Zepter in der Hand halten. Sie werden strenge Vorgesetzte sein, werden sich bekämpfen wie früher Männer, etc.. Den unvernünftigen Brexit wird eine Frau vollziehen..etc.

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eckhart57 20.01.2019, 16:57
99. Werbung für Weicheier

Richtige Männer rasieren sich sowieso nur mit Rasiermessern. Gillette...? Nein danke!

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