Forum: Wissenschaft
Gipfel in Hamburg: Vier Lehren aus G20
DPA

Es ist vorbei, die Hamburger atmen auf. Sie werden noch lange mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Der Gipfel war in vielfacher Hinsicht ein Debakel - vier Lehren aus G20.

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denker_2 09.07.2017, 14:31
390.

Zitat von ein-berliner
Blaulicht an - sofort Sonderrechte! Eventuell schon mal erwas von Gefahr im Verzug gehört? Da hat kein Gericht zu entscheiden.
Doch. Selbstverständlich entscheidet ausschließlich ein Gericht, ob die Aktionen der Polizei rechtmäßig waren oder nicht. Selbst darüber, ob ein Blaulicht gerechtfertigt war oder nicht, kann selbstverständlich nur ein Gericht entscheiden.
Ein Polizist, als Teil der Exekutive, hat sich ganz strikt an die bestehenden Gesetze zu halten und hat keinerlei Recht, sebstherrlich darüber zu entscheiden, was Recht ist.

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querdenker1964 09.07.2017, 14:32
391.

Zitat von pet53er@yahoo.de
Es waren AUCH Diktatoren und Autokraten in der Stadt. Die Mehrzahl der Staats- und Regierungschefs sind, auch wenn es dem SPIEGEL seit Wochen und Monaten offensichtlich nicht passt, demokratisch legitimiert. Auch Trump ist gewählt, Erdogan und Putin ebenso. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn der SPIEGEL und übrigens auch zB. die öffentlichen Medien sich bemühen würden, den Menschen den G20 Prozess zu erklären und wie wichtig jede Form und jedes Forum des Dialogs ist. Ihre Parteinahme für den sog. Widerstand - fast in jeder Form- macht Sie ungeeignet für jede objektive Berichterstattung. Und Ihre zu erwartenden Berichte über ein G20 Treffen auf einem Flugzeugträger irgendwo im Pazifik kann ich mir jetzt schon vorstellen ( undemokratisches Geheimtreffen etc). Und der Polizei die Schuld zu geben, verkennt wohl Ursache und Wirkung.
Der Spiegel hat seinen Sitz in Hamburg.... da passt er auch gut hin ;)

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Neandiausdemtal 09.07.2017, 14:32
392. Schön zu sehen!

Zitat von tpro
Warum nicht? Wenn "Bild" oder "Focus" berichten, daß 2+2=4 ergibt, ist es nicht falsch. Oder wollen Sie behaupten, daß Bild und Focus nur Lügen verbeiten? Und Falsches erkennen Sie, wenn Sie die FAZ, Süddeutsche, Welt, usw. lesen und sich aus allen Artikeln zum gleichen Thema eine Meinung bilden. Denn das alle Falschmedungen verbreiten ist unwahrscheinlich. Und es gibt nicht nur "Gute" und "Schlechte" Blätter. Ansonsten gäbe es keine Durchlässigkeit in Redaktionen, wo schon mal Leute zu "Bild" gehen oder von "Bild" kommen. Auch beim Spiegel/Spon.
Schön, dass Sie wissen das 2+2=4 ist. Das beweist schon mal, dass Sie nicht nur Bild und Fokus konsumieren. Erfreulich.

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kael 09.07.2017, 14:34
393. Markenartikel

Zitat von e.pudles
Dann muss man sich schon fragen ob da nicht doch vielleicht noch 10.000 von irgend woher kommen könnten, damit man für die Kanzlerin eine Stylistin einstellt und ihr hin und wieder angemessen Outfits kauft. Ihre Auftritte "immer in Hosen" und ihre schlecht sitzenden Jacken, Blazer hinterlassen auch nicht den besten Eindruck Deutscher Mode. Am Abend in der Philharmonie kamen alle Damen in eleganten Kleidern, doch die liebe Angela behielt ihre grauen Arbeitshosen an, die übrigens viel zu lang waren, wechselte nur ihre Jacke von einer unpassenden Farbe zur anderen. Manche mögen jetzt ja sagen sie muss ihre Arbeit machen, alles andere ist egal. Einverstanden, aber trotz alledem repräsentiert sie bei jedem ihrer Auftritte Deutschland.
Ich glaube, das sehen Sie falsch: Merkels Outfit ist längst zu Ihrem unverwechselbaren Markenzeichen geworden, national und international. Und Merkel ist clever genug, es zu pflegen. So wird übrigens jeder echte Markenartikel und damit sein Erinnerungswert gepflegt. Veränderungen werden nur in äuißerst kleinen Schritten vorgenommen. Bei Frau Merkel war es die Frisur.

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hmueller0 09.07.2017, 14:34
394. Zur Kritik an Polizei

Da ja einige Foristen die Kritik fehl am Platz finden: Das finde ich nicht. Es war ja auch keine generelle Kritik an der Polizeiarbeit (wobei man unnötige Eskalation durchaus hinterfragen kann), sondern an konkreten einzelnen Handlungen. Auch bei der Polizei sind offenbar Menschen beschäftigt - und da gibts eben solche und solche. Und einige nutzen wohl die Gelegenheit, mal ordentlich Frust abzubauen. Aber ich hätte noch eine Kritik: Weshalb macht man denn nicht mal so einen Aufwand (20000+ Plizisten) und "räuchert" mal die organisierte Kriminalität in div. Großstädten aus, von der man oft ganz konkret und lange weiß wer/wie daran beteiligt ist. Klar - wäre wohl anspruchsvoller also einige Demonstranten aufzumischen...

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ditta 09.07.2017, 14:35
395. Die Charmeoffensive

unserer Kanzlerin, bis hin zur linkischen Verbeugung vor dem muslimischen Saudi-Minister, hat nicht verhindern können, daß dieser Event die an ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllte und als quasi-Auftaktveranstaltung für den Wahlkampf nicht geeignet sein wird.
Die Resultate der politischen Agenda waren ein Flop, aber die Organisiertheit der Linken war top, was die Hamburger und alle Steuerzahler noch lange beschäftigen wird.
Die Brüchigkeit der deutschen Staatsmacht und -gewalt konnte nicht besser vorgeführt werden. Schade.

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moms-meinung 09.07.2017, 14:37
396. Falsche Schlussfolgerungen

1. Die Tatsache, dass dieser Gipfel von Terror begleitet wurde, darf nicht zum Schuss führen, der Staat müsse sich dem Terror beugen. Leider klingt das hier aber an.
2. Die Tatsache, dass sich auch Polizisten falsch verhalten haben, rechtfertigt auch nicht, solche Gipfel nicht mehr abzuhalten. Wir sind doch nicht stolz auf unsere Polizei an sich, sondern bestenfalls, weil sie sich üblicherweise richtig verhält. Außerdem sind wir stolz auf unsere Freiheit, zu der auch gehört, dass solche Gipfel bei uns stattfinden - wo denn sonst?
3. Die Tatsache, dass bei diesem Gipfel nicht wegweisende Vereinbarungen getroffen wurden, rechtfertigt nicht die Ablehnung. Was soll denn sonst anstelle solcher Gipfel passieren? Wollen wir im schlimmsten Fall wieder Krieg gegeneinander führen? Ich jedenfalls habe darauf keine Lust. Noch immer ist die menschliche Natur so, dass öffentliche Äußerungen in der Gruppe stabilisierend auf alle Teilnehmer wirken. Und weltweite Stabilität ist dringend gefragt.

Herr Stöcker, was sollen wir mit Ihren Schlussfolgerungen anfangen? Sie erscheinen mir einfach nur populistisch zu sein. Schämen Sie sich!

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Neandiausdemtal 09.07.2017, 14:37
397. Erklärung

Zitat von vegefranz
..... bestimen dürfen, wo sich Leute treffen? Die einzige Lehre die zu ziehen wäre: Linksfaschismus in Deutschland bekämpfen. Allerdings sind Politiker und insbesondere Medien auf dem linken Auge blind. Man zensiert lieber die Fakten
Erklären Sie doch mal "Linksfaschismus".

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querdenker1964 09.07.2017, 14:38
398.

Zitat von eastcape
Die Eskalation war m. E. politisch gewollt, anders kann man das dilettantische Vorgehen der Polizei nicht erklären. Es wurde sehr viel dafür getan, Staftäter aus ganz Deutschland gewähren zu lassen, um die Ausschreitungen dann "den Linken" zuschreiben zu können.
das glaube ich jetzt nicht....... sie halten wohl Stalin, Mao, Honecker und Mielke auch nur für Beispiele von Straftätern, die die "Linke" diskreditieren wollten....lachhaft - diese "Linken" -sehen Sie der Tatsache ins Gesicht... sind kriminell....und sie kamen aus ganz Europa.. Brüder hört die Signale.....

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M. Vikings 09.07.2017, 14:40
399. Geprotzt, gescheitert und jetzt jammern.

„"Wir kriegen das hin", sagt Hartmut Dudde,
als er im Hamburger Polizeipräsidium
das Einsatzkonzept für den G20-Gipfel vorstellte.“

„"Die Reaktionszeit wird an jedem Ort
deutlich unter einer Minute liegen",
kündigt Polizeipräsident Ralf Meyer an.“

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/g20-gipfel-in-hamburg-so-ruestet-sich-die-polizei-a-1152892.html

In Hamburg haben die Gewalttäter die Vorteile der Stadt genutzt,
und ihre Trupps bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln verlegt.

Die Polizei hatte die „Welcome to Hell“ Demo derartig unter Kontrolle,
dass sich viele Teilnehmer gezwungen sahen sich zu entmummen,
bevor dann die Polizei Schlagstöcke, Reizgas und Wasserwerfer
einsetzte.

Die direkte Folge der Auflösung der Demo
waren die von Donnerstag folgenden Krawalle in Altona.
Bis Freitag Vormittag ziehen Randalierer relativ unbehelligt
brandschatzend durch Altona,
keine Polizei keine Feuerwehr – nichts.
Die Anwohner mussten die Feuer selber löschen.

Freitag Morgen waren sie nicht mal mehr in der Lage
trotz Hilfegesuch die ausländischen Vertretungen zu schützen,
wie an der Elbchausse.

Freitag Abend wird das Schanzenviertel in Geiselhaft genommen.
Dort geben nach Medienangaben,
die sich auf den Pressesprecher der Polizei berufen,
1.500 bis 2.000 aus ganz Europa und Deutschland
angereisten Gewalttäter den Ton an.
Anwohner bestätigen diese Angaben.

Und dann wird das Schanzenviertel aus polizeitaktischen Gründen geopfert.
Die Polizei war froh die Gewalttäter dort zu haben,
weil sie so im Rest der Stadt Ruhe hatte
und die Gäste unbehelligt in ihre Hotels bringen konnte.

Als nach ca. 3 Stunden gegen Mitternacht alles erledigt war,
haben sie SEK bewaffnet mit G24 und G36 und MEK rein geschickt,
und der Spuk war ratz fatz vorbei.

Ich bin Altonaer und weiß vovon ich rede,
war teilweise Vorort und ich habe mit Anwohnern gesprochen.

Das dieser Gipfel im Chaos versinkt,
war jedem klar denkenden Menschen im Vorfeld klar.
Als hätten es die Verantwortlichen nicht wissen können,
sie haben es billigend in Kauf genommen.

Wenn man keine Chance hat oder es nicht kann,
darf man so eine Veranstaltung nicht in eine Großstadt holen.

Die Politiker die den Gipfel nach Hamburg geholt haben,
tragen Verantwortung für die Zerstörungen in der Stadt.

Der Preis für die mickrigen Ergebnisse 300 bis 400 Millionen Euro.
Ohne die Schäden die in der Stadt angerichtet wurden.

https://www.shz.de/regionales/hamburg/kosten-fuer-g20-gipfel-hamburg-kauft-die-katze-im-sack-id16953801.html

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