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Globale Fischereistudie: "Immer mehr Schiffe jagen immer weniger Fische"
Pascal Rossignol/ REUTERS

Die Zahl der Schiffe in der Fischerei hat sich seit 1950 weltweit mehr als verdoppelt. Vor allem in Asien sind viele kleine Boote unterwegs. Die Fischbestände könnten dadurch weiter schwinden.

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Edenjung 04.06.2019, 14:14
1. Greenpeace

hat den Fischratgeber als App, damit kann man immer kucken welcher Fisch nicht überfischt ist oder bedroht und kann danach einkaufen.
Ist super.

https://www.greenpeace.de/themen/meere/app-fuer-nachhaltigen-fisch

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transatco 04.06.2019, 14:15
2. Es gibt keine Rettung für die Fischbestände mehr!

Es sei denn der Mensch schafft sich ab!
Denn wenn sich die Zahl der Fisachereiboote seit 1950 verdoppelt hat, so wuchs die Weltbevölkerung seit damals 2,5 Mrd auf heute mehr als das dreifache an (ca. 8 Mrd. Stand 2019)!

So gesehen sind pro Kopf sogar weniger Fischer unterwegs!

Die Erde wird aber dieses Wachstum der Spezies Mensch niemals auf Dauer verkraften!
Wer ganz am Ende den kürzeren zieht, kann sich jeder selbst ausrechnen! Aber lieber weiter voran im Wachstum, Konsum und Raubbau an der Natur, und schon unsere Enkel werden wohl die letzte Generation sein! Wir haben nicht einmal mehr 100 Jahre! Da bin ich sicher!!

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4magda 04.06.2019, 14:17
3.

Immer mehr Mäuler wollen gestopft werden. Eine biologische Masseeinheit ohne natürliche Feinde wird irgendwann an sich selbst zugrunde gehen. Dann kann sich die Natur und der Fischbestand wieder erholen.

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Portugiese 04.06.2019, 14:19
4. Portugal und Azoren

Hier haben die Fangbeschränkungen zuerst für einen Abbau der Flotte und höhere Arbeitslosigkeit gesorgt, jetzt aber gibt es mehr Fisch und ide verbleibenden Boote arbeiten wirtschaftlicher - Probleme machen spanische und russische Trawler, die immer wieder beim Schwarzfischen erwischt werden - das wird sich noch verschlimmern.
Die Verbraucherpreise sind mittlerweile Weltmarktpreise und sind weiter am steigen, aber immerhin gibt es wieder besseren Fisch.

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PriseSalz 04.06.2019, 14:19
5. Ein mieser Teaser!

"Die Zahl der Schiffe in der Fischerei hat sich seit 1950 weltweit mehr als verdoppelt." Die Zahl der Schiffe ist völlig unerheblich. Die Fangkapazität (Größe der Netze etc.) ist ausschlaggebend. Danach hat sich die Effizienz der Fangflotten seit 1950 mehr als verzehnfacht. Noch ne Null dran wäre wahrscheinlicher. "Die Fischbestände könnten dadurch weiter schwinden." könnten"? Keine Möglichkeitsform. Tun sie. Manche Fischarten, 1950 noch reichlich anzutreffen wie der Kabeljau, sind praktisch weg. Tunfisch, Hering, Scholle - Nur noch Delikatessen für die Reichen. Die Armen fressen Masthühner.

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helmut.alt 04.06.2019, 14:27
6.

Zitat von PriseSalz
"Die Zahl der Schiffe in der Fischerei hat sich seit 1950 weltweit mehr als verdoppelt." Die Zahl der Schiffe ist völlig unerheblich. Die Fangkapazität (Größe der Netze etc.) ist ausschlaggebend. Danach hat sich die Effizienz der Fangflotten seit 1950 mehr als verzehnfacht. Noch ne Null dran wäre wahrscheinlicher. "Die Fischbestände könnten dadurch weiter schwinden." könnten"? Keine Möglichkeitsform. Tun sie. Manche Fischarten, 1950 noch reichlich anzutreffen wie der Kabeljau, sind praktisch weg. Tunfisch, Hering, Scholle - Nur noch Delikatessen für die Reichen. Die Armen fressen Masthühner.
Sie haben die Situation auf den Punkt gebracht und kamen mir mit Ihrem Beitrag inhaltlich um Minuten zuvor. Das Übel für diesen Planeten ist die Überzahl an Menschen, egal ob es um CO2, Abholzung, Brandrodung, Klimaveränderung usw. geht. Abhilfe kann eines Tages nur die Natur selbst schaffen.

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cvdheyden 04.06.2019, 14:37
7. Zu doof

Zitat von helmut.alt
Sie haben die Situation auf den Punkt gebracht und kamen mir mit Ihrem Beitrag inhaltlich um Minuten zuvor. Das Übel für diesen Planeten ist die Überzahl an Menschen, egal ob es um CO2, Abholzung, Brandrodung, Klimaveränderung usw. geht. Abhilfe kann eines Tages nur die Natur selbst schaffen.
Der Mensch ist nicht in der Lage den Lebensraum zu erhalten. Das sieht man immer wieder. z.B. Plastik.
Also einfach warten, bis sich das Problem von selbst löst. Den Fischen ist das übrigens egal. Man hat ja im 2ten Weltkrieg beobachtet, dass diese sich recht schnell wieder erholen, wenn der Mensch sie lässt. Demnächst nimmt diese dümmlich Spezies dann noch das Plastik aus den Meeren in Form von Mikroplastik auf und dann ist der Kreis geschlossen.
Also, entspannen, guten Fisch (im Sinne der Liste von Greenpeace) kaufen und gut ist. Mehr kann man nicht machen. Gegen diese unglaubliche Macht an Dummheit und Gier ist einfach nicht anzukommen.

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neanderspezi 04.06.2019, 14:55
8. Vermutlich sind dies Aspekte für Fischer und Liebhaber der Ausbeute

Die Fischbestände könnten durch intensivierten Fischfang weiter schwinden, wird hier orakelt. Das werden sie ohne Rücksicht auf wissenschaftlich vorsichtig formulierte Prophezeiungen wohl tun, das haben begrenzte Ressourcen nun mal so an sich und dort wo alles leer gefischt wurde, können sich nur schwer erwünschte Fischpopulationen erneut einfinden, davon abgesehen, dass auch das Meer ein empfindliches Ökosystem darstellt, bei dem fehlende Glieder das ganze System aus dem Gleichgewicht bringen können, was der Mensch bei seiner eifrigen Jagd nur ungern auch noch zu beachten wünscht. Mit anderen Worten, wenn der Aufwand nicht mehr durch den Ertrag gedeckt wird, fängt Fischers Fritz keine frischen Fische mehr, es sei denn, Fisch wird zum Luxusobjekt wie der Blauflossen-Thunfisch, den sich letztendlich nur noch die oberen Zehntausend leisten können.

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PriseSalz 04.06.2019, 15:35
9. Licht am Ende des Tunnels

Zitat von helmut.alt
Sie haben die Situation auf den Punkt gebracht und kamen mir mit Ihrem Beitrag inhaltlich um Minuten zuvor. Das Übel für diesen Planeten ist die Überzahl an Menschen, egal ob es um CO2, Abholzung, Brandrodung, Klimaveränderung usw. geht. Abhilfe kann eines Tages nur die Natur selbst schaffen.
Genau. 'Mensch' ist letztlich eine Art Virus die den Planeten befallen hat. Die gute Nachricht: Entgegen aller Doomsday-Sprecher wird der Planet Erde nicht untergehen (Na ja, doch, eines ferner Tages, wenn unsere Sonne zur Nova wird). Er mag für Homo Sapiens unbewohnbar werden, die Kakerlaken werden überleben.

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