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Globale Studie: Zahl der Brustkrebsfälle stark gestiegen

Die Zahl der Brustkrebsfälle steigt weltweit rasant:*2010 sind laut einer neuen Studie 1,6 Millionen Frauen*erkrankt - mehr als doppelt so viele wie 1980.*Der einzige Trost: Das Leiden führt inzwischen seltener zum Tod.

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felisconcolor 15.09.2011, 12:31
1. ah ja

doppelt soviele als 1980.
Kann es sein das heute nur mehr Brustkrebsfälle auch als solche und weit früher erkannt werden?

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Carla 15.09.2011, 12:35
2. ****

"In Industrieländern wie den USA erlag 1980 jede 32. Brustkrebs-Patientin ihrem Leiden".

Gemeint ist ja doch wohl eher: "In den Industrieländern wie den USA erlag 1980 jede 32. Verstorbene dem Brustkrebs". Alles andere wäre im Kontext vollkommen unlogisch.

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stabilo 15.09.2011, 12:56
3. relativ und absolut

[QUOTE Allerdings enthält die Statistik auch eine gute Nachricht: Die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs stieg zwischen 1980 und 2010 von 250.000 auf 425.000 - also langsamer als die Zahl der Erkrankungen. Mit anderen Worten: Brustkrebs endet heute seltener tödlich als noch vor 30 Jahren./QUOTE]

Dass das relative Risiko an Brustkrebs zu versterben sinkt, ist erklärbar: Es werden immer mehr Tumoren entdeckt, die vermutlich nie zum Tod geführt hätten.

Dass das absolute Risiko steigt, ist bedenklich.

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maipiu 15.09.2011, 13:08
4. Frage:

Bekamen Frauen in Entwicklungsländern früher weniger Brustkrebs, weil sie vorher schon an anderen Krankheiten gestroben sind?

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keerborstel 15.09.2011, 13:10
5. Ursache unbekannt

aber was ist die Ursache dafür?
In dem Artikel steht nichts darüber,
noch nicht einmal eine Vermutung.
Wiso kann man nicht mal ein paar Millionen in die
Ursachen-Forschung stecken , ich meine das ist doch sinnvoller etwas zu vermeiden als nachher
eine teure Therapie die mit großer seelischer Belastung
einhergeht , durchzuführen, wenn das Kind schon in den
Brunnen gefallen ist?
Wahrscheinlich verdienen die Pharma-Konzerne mehr mit der
Therapie.

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ötsch 15.09.2011, 13:18
6. naja

Zitat von felisconcolor
doppelt soviele als 1980. Kann es sein das heute nur mehr Brustkrebsfälle auch als solche und weit früher erkannt werden?
man muss auch sagen, dass 1980 vielleicht 4,5 Milliarden Menschen gelebt haben, mittlerweile sind es über 7 Milliarden

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tafkar 15.09.2011, 13:22
7. Obwohl,

Zitat von stabilo
Dass das relative Risiko an Brustkrebs zu versterben sinkt, ist erklärbar: Es werden immer mehr Tumoren entdeckt, die vermutlich nie zum Tod geführt hätten. Dass das absolute Risiko steigt, ist bedenklich.
Naja, da muß man noch das Bevölkerungswachstum hinein rechnen. Dann sieht auch das absolute Risiko besser aus.

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SirTurbo 15.09.2011, 13:28
8. Titel sind aus

Zitat von Carla
"In Industrieländern wie den USA erlag 1980 jede 32. Brustkrebs-Patientin ihrem Leiden". Gemeint ist ja doch wohl eher: "In den Industrieländern wie den USA erlag 1980 jede 32. Verstorbene dem Brustkrebs". Alles andere wäre im Kontext vollkommen unlogisch.
?
Was wäre unlogisch daran, daß nur jede 32. an Brustkrebs Leidende daran auch stirbt?

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kfp 15.09.2011, 13:32
9. ...

Zitat von maipiu
Bekamen Frauen in Entwicklungsländern früher weniger Brustkrebs, weil sie vorher schon an anderen Krankheiten gestroben sind?
Oder: Wie viele starben daran, ohne dass es jemals diagnostiziert wurde? Ich nehme mal an, dass dort Vorsorgeuntersuchungen eher selten sind und besonders waren. So gesehen ist der rapide Anstieg von Diagnosen vielleicht schon alleine durch die Einführung von Vorsorgeuntersuchungen bzw. Aufklärung zur Selbstvorsorge erklärbar? (Das würde wohl auch die deutlich höheren Überlebenschancen früher und zum Teil noch heute erklären: Die wenigen, die sich dort regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen überhaupt leisten konnten/können, konnten/können sich auch der besten Therapiemöglichkeiten sicher sein.)

Insgesamt scheint mir diese "Studie" mehr zu verwirren als aufzuklären...

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