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Glyphosat und Krebs: Vergiftete Debatte
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In einer Gemengelage aus Krebs-Angst, widersprüchlichen Gutachten und erodiertem Vertrauen stimmt die EU darüber ab, ob das Pestizid Glyphosat weiter eingesetzt werden darf. Dabei klammert die Diskussion wichtige Aspekte aus.

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EU_DE_SAL 24.10.2017, 19:01
50. ÜberbevölkerungDerErde

Solange die Erdbevölkerung weiter so wächst wird diese Endwicklung mit diesen gefährlichen Mitteln wie auch immer weiter gehn, nur um die Überbevölkter Erde zu versorgen. Eins steht fest, am Ende siegt die Natur über die Chemie und die Übervölkerte Welt.!

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Pränki 24.10.2017, 19:06
51. Fünf nach zwölf

Es ist fünf nach zwölf. Glyphosat muss sofort verboten werden. Das Insektensterben darf nicht gefördert werden, nur um einem US-amerikanischen Konzern nicht zu nahe treten. Es geht in zweiter Linie ja zwangsläufig auch um den Menschen. Wenn es erst einmal verboten ist, sollten rechtliche Schritte wegen UNABHÄNGIG geprüft werden. Lobbyisten dürfen nicht das Rcht haben, über Leben und Tod zuerst der Insektenwelt zu entscheiden.

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permissiveactionlink 24.10.2017, 19:08
52. #45, karlwein

Ganz einfach : Weil die weltweiten Vorräte an natürlichen Phosphaten langsam und sicher zur Neige gehen. Stickstoff können wir aus der Luft fixieren, wie Pflanzen, das Haber-Bosch-Verfahren macht's möglich. Und Kalium können wir an der Werra ausgraben und mit den Rückständen das Grundwasser versalzen. Nur Phosphor ist ein Problem, der Flaschenhals sozusagen. Ohne Phosphor wächst und blüht gar nichts. Und der kommt als Phosphat vorwiegend aus Marokko und Algerien. Es enthält übrigens soviel Uran, dass man mit dem im Jahr auf deutschen Äckern ausgebrachten spaltbaren Material 10-15 Hiroshimabomben bauen könnte, jährlich. Glauben Sie jetzt ja nicht, das würde vorher abgetrennt. Die Israelis machen das am toten Meer. Die haben aber auch keine Uranerze, brauchen es aber natürlich für ihr Atomprogramm.

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spiritof81 24.10.2017, 19:09
53.

Zitat von denkdochmal
wenn Sie uns schlau machen. Ich rate Ihnen jedoch, den Bericht auf ARTE anzuschauen. Dort wird von Sri Lanka berichtet wo bereits 24.000 Menschen an diesem Dreckszeug gestorben und um die 70.000 erkrankt sind. Schönen Tag noch und uns eine gute Gesundheit! Ohne Glyphosat. Selbstverständlich!"
Sie wollen nicht ernsthaft eine Arte-"Doku" als Beleg anführen.

Wenn tatsächlich in Sri Lanka angeblich 24.000 Menschen infolge Glyphosats gestorben sind, warum sind in Deutschland, wo dieses "Dreckszeug" seit vier Jahrzehnten eingesetzt wird, solche Fälle unbekannt?

Naja, in Deutschland ist es offensichtlich mittlerweile so, dass breite Bevölkerungskreise sich von Ökolobbyisten sowie esoterikaffinen Filmautorinnen wie Madame Marie-Monique Robin, die sich für die erwähnte Arte-"Doku" verantwortlich zeichnet für besser informiert halten als von Aufsichtsbehörden, die sich einfach nur an wissenschaftliche Standards halten.

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cindy2009 24.10.2017, 19:13
54. @permissiveactionlink

"----
permissiveactionlink heute, 18:34 Uhr
42. #19, oidahund
In Ihrem Beitrag verschweigen Sie listig und verschlagen das Wesentliche : Monsanto verdient das dicke Geld mit Glyphosat-resistenten Pflanzen bzw. deren Saat, nicht mit dem Herbizid selbst----"
Und Sie übergehen dabei auch noch ganz ohne Skrupel die Tatsache, dass es hier um die EU geht. Und in der EU ist momentan, nach meines Stands, keine Aussat zugelassen, die auf Roundup resistent ist. Ganz sicher aber nicht in D ! Sie schüren absichtlich, ob Ihrer vielleicht wissenschaftlichen Qualifikation, unnötige Ängste.

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view3000 24.10.2017, 19:15
55.

Was ist gegen Biolandbau einzuwenden? Zur Not müssen die entstehenden Defizite durch Geld vom Staat ausgeglichen werden. Schließlich ist ja auch jederzeit genügend Geld für Waffen da. Es gibt viele Schüler, Studenten, Arbeitslose, die für ordentliches Geld auch eine Hacke in die Hand nehmen und auf dem Feld Unkraut jäten. Bewegung und frische Luft sorgen für eine Idealfigur, einen niedrigen Blutdruck, guten Appetit und gesunden Schlaf. Auf der anderen Seite schont man die Konsumenten, die Böden und die Umwelt. Win-Win, man muss halt nur wollen. Der Einsatz von Risikochemikalien auf dem Acker ist hingegen unverantwortlich.

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wuffeman 24.10.2017, 19:15
56. Nabu BUND nicht mehr nötig

Etwas plakativ aber leider wahr denn jetzt geht es an die Zusammenhänge in der Umwelt (Insektensterben) -> mangelnde Bestäubung -> geringe Ernten. Wenn Lebensmittel teuer werden aufgrund rückläufiger Ernten wird auch unsere Politik nervös und bangt um ihre Wähler Klientel. Denn: Geringe Ernten -> höhere Preise -> höhere Löhne -> Deutsche Produkte weniger konkurenzfähig -> Entlassungen -> teure Lebensmittel -> Unruhe , politische Radikalisierung usw. Also ein Selbstläufer und nur noch eine Frage der Zeit bis die Wirtschaftsbetriebene Politik reagiert. Das Problem für Normalverdiehner: Zeit haben Menschen mit Geld und nicht wir - die Anderen.

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Der Sheldon 24.10.2017, 19:18
57. Allen Paniktrompetern empfehle ich,

diesen Artikel in PNAS zu lesen: http://www.pnas.org/content/87/19/7777.full.pdf

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tim_thaler 24.10.2017, 19:29
58. Schädlichkeit bereits 1000 fach bestätigt

Es kann doch nicht sein das es immer wieder verlängert wird - wo doch die Schädlichkeit schon 1000 fach bestätigt wurde. Hierzu gab es kürzlich einen Dokumentarfilm vom Internationalen Gericht in Den Haag - Roundup, der Prozess
https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/
Wer diese Doku gesehen hat fragt sich warum überhaupt noch über eine Zulassung diskutiert wird - denn
Staaten haben es schon verboten! Warum schaffen wir das nicht in der EU?
=> aus dem Text auf der Arte Seite :
"Beim internationalen Monsanto-Tribunal klagte eine Bürgerinitiative den Saatgut-Multi in dessen Abwesenheit auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Ergebnis des Prozesses ist ein hieb- und stichfestes Rechtsgutachten, das möglicherweise dazu führen wird, dass „Ökozid“ als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet."
Wenn das weiter zugelassen wird - haben die Entscheider ein Verbrechen begangen!

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permissiveactionlink 24.10.2017, 19:29
59. #54, spiritof81

Ihnen kann geholfen werden wenn Sie das mit den zigtausend Toten in Sri Lanka nicht selbständig geistig assimilieren können : Glyphosat ist ein Komplexbildner, der ähnlich wie EDTA oder etwa BAL (British Anti Lewesit) Schwermetalle fest bindet. Von den Feldern sickert dieses Zeug in die Brunnen. Das Brunnenwasser enthält dann hohe Konzentrationen an gelösten Schwermetallen. Trinken die Menschen vor Ort das Wasser, bekommen sie eine schleichende Schwermetallvergiftung, Da das Glyphosat z.T. in der Leber abgebaut wird. Dort werden dann Cadmium, Quecksilber, Arsen, Antimon und andere freigesetzt. Das sollte selbst für ein Bäuerlein verständlich sein. Und hierzulande gibt es auch auf dem Lande eine zentrale Trinkwasserversorgung mit sehr hohen Qualitätsanforderungen. Das mit Sri Lanka vergleichen zu wollen, ist so mit das dümmste, was ich hier bisher gelesen habe !

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