Forum: Wissenschaft
Gravitationswellen: Was nie ein Mensch zuvor gemessen hat
DPA

Beginn einer neuen Ära in der Astrophysik: Erstmals haben Forscher die von Einstein hergeleiteten Gravitationswellen gemessen. Sie öffnen damit Fenster in Gegenden des Universums, die bislang verschlossen waren.

Seite 1 von 12
monolithos 11.02.2016, 22:00
1. Langsam langsam

Bei aller berechtigten Euphorie wegen der Entdeckung, zu der ich herzlich gratuliere: So wie ich das verstehe, hat die Menschheit eine einzige Gravitationswelle empfangen. Außer etwa 500 Millisekunden Signal liegen keine neuen Erkenntnisse über bislang nicht sichtbare Abläufe im Universum vor außer der, dass sich Einstein mal wieder nicht geirrt hat. Der nächste Pflock für kosmologische Theorien ist eingeschlagen und manche von den bereits aufgestellten werden sich als etwas mehr wahrscheinlich als bislang erweisen, weil sie den Energieverlust durch Gravitationswellen voraussetzten. Aber eine neue Beobachtungsmethode sehe ich hier noch nicht gekommen, nur die Motivation, so etwas zu entwickeln, weil es sich jetzt etwas mehr lohnt ist bislang, denn man weiß jetzt, dass das, was man messen will, auch tatsächlich existiert. Es dauert also noch ein bisschen, bis der Vergleich mit Galileis Teleskop berechtigterweise gezogen werden darf. Nichtsdestotrotz ein Jahrhunderterfolg der Grundlagenforschung, der nicht in Abrede zu stellen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hoffnungsträger 11.02.2016, 22:02
2. Ich verstehe hier die Aufregung nicht...

Sensationell wäre es doch a. m. Sicht erst, wenn die URSACHE der Gravitationswellen endlich mal erklärt werden kann. Also z.B. warum der Apfel vom Baum herunterfallen muss? Warum sich Massen anziehen? Sie einfach zu messen erschließt in menen Augen die Ursache nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a.weishaupt 11.02.2016, 22:15
3.

Zitat von Hoffnungsträger
Also z.B. warum der Apfel vom Baum herunterfallen muss? Warum sich Massen anziehen?
Das ist doch allgemeinverständlich erklärt. Masse krümmt den Raum. Planeten sind wie Kugeln auf einem gespannten Tuch, das sie eindellen und in ihre Richtung abschrägen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flingern 11.02.2016, 22:21
4. Explorare necesse est

Wenn Steven Hawkins mit seinen Spekulationen über eine denkbare, vielleicht gar notwendige Besiedlung des Weltraums in echten rund 1000 Jahren richtig liegt, dann sehe ich keinen Grund, Sinn und Zweck der zweifellos aufwändigen Forschung zu kritisieren. Insofern ist der redaktionelle Beitrag oben erfreulich neutral; - der oft übliche Schmäh fehlt.
Ich notiere das deshalb hier, weil ich gerade von einer Veranstaltung komme, in der es um die Integration hierher Fliehender ging. "Für so was ist Geld da", war dort oft zu hören, und auch, dass die Nöte der Menschheit in 1000 Jahren jetzt und hier belanglos seien.
Wem immer seriöse und vermittelbare Argumente einfallen, gegen diese Einwände zu sprechen, die oder den bitte ich um Hinweise und Anregungen.
Dass u. a. Forschung und ebenso Bildung, Kunst und Kultur für den Bestand und die Fortentwicklung unserer Gesellschaft unabdingbar sind, das ist -was mir z. T. in gewisser Weise sogar einleutet- nahezu ebenso wenig konkret greifbar wie das Gewicht der nun gewonnenen und künftig zu gewinnenden Erkenntnisse. "Wo wohnen Sie denn? Siedeln Sie doch auf dem Mond angesichts einer Erde, die sich gerade in den kalten Krieg zurückbombt", auch das war zu hören, allerdings in weniger gesetzten Worten. Taugte das Thema für Comedy, würde ich zurückfragen, wie man sich denn auf den oder dem Mond "verpisst".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rambo2012 11.02.2016, 22:24
5.

@Spiegel:Der erwähnte Forscher vom California Institute of Technology (CALTECH) heißt doch Kip ThorNe und nicht ThorPe? Zu Thorpe finde ich nichts bei Google..
Hat bei Ihnen niemand Interstellar gesehen, zu dem dieser Forscher einen wesentlichen Beitrag der Story inkl. der Gravitationswellentheorie geliefert hat?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wago 11.02.2016, 22:25
6. Das wir nie ein Mensch sehen

Das kann man nur mit höchst empfindlichen Messgeräten messen. Die Gravitationswellen scheint es zu geben, wir konnten sie aber bisher nicht erkennen. Einstein hatte halt in Teilen recht. Die Quantenphysik konnte er aber noch nicht kennen. Was machen jetzt die sogenannten Skeptiker? Alles klar: alles gefälscht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hoffnungsträger 11.02.2016, 22:25
7. Eine wunderbare Erklärung wäre das...

Zitat von a.weishaupt
Das ist doch allgemeinverständlich erklärt. Masse krümmt den Raum. Planeten sind wie Kugeln auf einem gespannten Tuch, das sie eindellen und in ihre Richtung abschrägen.
...Das ist aber nur eine Vermutung, die noch einen Beweiss benötigt, denke ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Prokrastinist 11.02.2016, 22:29
8.

Zitat von Hoffnungsträger
Sensationell wäre es doch a. m. Sicht erst, wenn die URSACHE der Gravitationswellen endlich mal erklärt werden kann. Also z.B. warum der Apfel vom Baum herunterfallen muss? Warum sich Massen anziehen? Sie einfach zu messen erschließt in menen Augen die Ursache nicht.
Wo waren Sie die letzten 100 Jahre? Diese Dinge sind geklärt. Ich empfehle den Wikipediaartikel zur Gravitation, jetzt kommt das obligatorische Wettern gegen Wikipedia, dann stelle ich Ihnen frei, sich jede beliebige andere Quelle zu suchen, und am Ende schauen Sie doch bei Wikipedia nach, nur um anschließend wieder darüber zu schimpfen, weil Sie den Artikel nicht verstehen. Im nächsten Beitrag schreiben Sie dann den ganzen Unsinn nochmal. So läuft das doch mit Euch Bildungsverweigerern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SirRobin 11.02.2016, 22:31
9. Ganz ehrlich...

Wenn meine werte aber nicht mehr ganz so schlanke Frau sich durchs Wohnzimmer zum Kühlschrank in der Küche bewegt und dort mit der Schwarzwälder-Doppelrahmstufe zusammenstößt, wird das das halbe Universum zum Schwingen bringen.
Sollten die Laserschwerter also korrekt funktionieren, hätten die schon längst Alarm geschlagen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12